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Mit 36:11 hatten die Bergischen Löwen die erste Runde des DHB-Pokals gegen die HG Saarlouis gewonnen. Dass ein ähnliches Kunststück im Endspiel des First-Four-Turnier gegen den VfL Pfullingen gelingen würde, war nicht zu erwarten gewesen. Der Ausrichter fand zwar zunächst überhaupt nicht in die Partie, kämpfte sich dann aber herein und hielt so die Konzentration des BHC hoch.

Der ließ sich trotz kleinerer Schwächephasen nicht von seiner Mission abbringen und zog nach dem 35:22-Erfolg standesgemäß ins Achtel-finale ein.
Nach einer Viertelstunde führten die Löwen nach vielen Gegenstößen und schön vorgetragenen Angriffen schon mit 11:3. Die 280 Fans in der Kurt-App-Sporthalle mussten bereits eine ähnlich hohe Pleite erwarten, wie Saarlouis sie keine 24 Stunden zuvor kassiert hatte. "Wir haben wieder extrem fokussiert angefangen", lobte Trainer Sebastian Hinze. "Aber dann geriet die Partie erwartungsgemäß doch noch zu einem größeren Stresstest als die erste Runde."

Nach einer Auszeit gelang es den Pfullingern immer wieder, den BHC mit einer 5:1-Deckung entscheidend zu stören. Auf 8:12 kam der VfL heran, ehe Löwen-Coach Sebastian Hinze ebenfalls zur kurzen taktischen Besprechung einlud. Die Löwen zeigten danach wieder die nötige Entschlossenheit, um keine Hoffnung bei den Hausherren aufkommen zu lassen. Fabian Gutbrod verwandelte den ersten Angriff nach der Auszeit, danach überwand Linus Arnesson mit seinem unnachahmlichen Sprungwurf den starken VfL-Keeper Magnus Becker. Max Darj mit zwei Treffern vom Kreis sowie Kristian Nippes stellten die Weichen zur Pause (18:12) Richtung Sieg.

Den ließen sich die Löwen nicht mehr nehmen - auch wenn Pfullingen zunächst im Spiel blieb. Die Gäste verwalteten einen Fünf-Tore-Vor-sprung bis zehn Minuten vor Schluss. Dann stellte Hinze auf den siebten Feldspieler um. Christopher Rudeck verließ seinen Kasten, um vorne die numerische Überlegenheit herzustellen. Zwar warf der VfL ein paar Mal ins leere Tor, doch insgesamt ging das Rezept auf. Ein 26:20 baute der BHC in den letzten zehn Minuten noch auf 35:22 aus. Rafael Baena, Fabian Gutbrod und Yannick Fraatz lieferten einige der
sehenswertesten Treffer. "Mit dem siebten Feldspieler haben wir alles klar gemacht und gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimiert", sagte Hinze mit Blick auf weniger zu führende Zweikämpfe. Auf dem Feld zog sich niemand schwerere Blessuren zu, doch Bastian Rutschmann,
der die Partie im Tor begonnen hatte, musste nach 20 Minuten ausgewechselt werden. "Was genau er hat, können wir jetzt noch gar nicht sagen", erläuterte der Coach. "Aber er hätte auf keinen Fall weiterspielen können. Und das ist natürlich schon mal eine schlechte Nachricht."
Rutschmann, den es am Bein oder Fuß erwischt hat, wird morgen in Wuppertal untersucht. Bis auf dieses Ärgernis ist die Freude bei den Löwen über das Erreichen des Achtelfinales groß.

Auf wen die Bergischen treffen, wird sich am Mittwoch im Rahmen des Super-Cups im Düsseldorfer ISS-Dome entscheiden. Nach dem Duell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt werden die Partien ausgelost. Dass der BHC zu Hause antritt, ist
wahrscheinlich. Im Pokalwettbewerb ist der Club noch als Zweitligist geführt - er hat daher im Achtel- und Viertelfinale gegen jeden Erstligisten den Vorteil des Heimspiels.

Bergischer HC: Rudeck, Rutschmann - Boomhouwer (7/4), Gunnarsson (5/2), Gutbrod (5), Darj (4), Fraatz (4), Baena (3), Arnesson (3), Nippes (1), Majdzinski (1), Kotrc (1), Fontaine (1), Szücs, Babak. Trainer: Sebastian Hinze.

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Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Das erwartet spannende Spiel gab es am vergangenen Sonntag im Finale des kleine Pokalturniers, mit dem die beiden ersten Runden des DHB-Pokals ausgespielt wurden. FRISCH AUF! und Balingen hatten sich am Samstag gegen die Drittligisten aus Konstanz und Haßloch durchgesetzt.

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Foto: Lächler

Die Füchse haben auch den zweiten Teil des First Four-Turniers in Emsdetten erfolgreich gestaltet. Mit einem 33:26 (18:14) über den TuS N-Lübbecke ziehen die Hauptstädter ins Achtelfinale des DHB-Pokals ein. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich das Team um Mattias Zachrisson, der mit sieben Toren erfolgreichster Werfer war, im Verlauf des ersten Durchgangs bis auf 18:14 ab.

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Foto: Verein

Lange Zeit waren die Vikings in der ersten Halbzeit in Führung, am Ende musste man sich gegen die Topmannschaft aus Melsungen mit 22:33 geschlagen geben. Besonders die Neuzugänge Ivan Milas und Philipp Pöter bereiteten der MT-Abwehr vor 370 Zuschauern in der Melsungener Stadtsporthalle lange Zeit große Sorgen und erzielten zusammen 11 der 22 Tore.

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