HG Hamburg-Barmbek gelingt das Double

(Foto: HGHB)

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Nur einen Tag nach den Rekorden mit 51:1 Punkten ungeschlagen und als Deutschlands beste Oberligamannschaft Meister der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein geworden zu sein, hat sich die HG Hamburg-Barmbek mit einem 34:25 (15:12)-Erfolg über die eigene zweite Mannschaft im Hamburger Pokalfinale mit ihrem vierten Titel in Folge einen weiteren Rekord gesichert!

Zudem war dieses vereinsinterne Finale ein Novum im Hamburg Handball! Die Partie begann dabei standesgemäß und nach zehn Minuten führte Barmbek 1 mit 6:1. In der Folge ließ die Konsequenz allerdings etwas nach, die Zweite kam wieder auf 9:12 heran und auch zur Pause führte der Meister nur mit 15:12. Im zweiten Durchgang blieb das Spiel bis zum 21:17 umkämpft, bevor die HGHB 1 beim 27:19 nach 50 Minuten für die Vorentscheidung sorgte. Nach dem 30:20 verliefen die letzten Minuten wieder ausgeglichen und am Ende gewannen die 1. Herren verdient mit 34:25 ihren vierten Titel in Serie, der anschließend aber gemeinsam gefeiert wurde!

Nach einer für viele Spieler kurzen Nacht verzichtete die erste Mannschaft der HGHB, die beim Pokalfinale wie schon im Vorjahr von Co-Trainer Jörn Kammler gecoacht wurde während Holger Bockelmann es sich auf der Bank gemütlich machte, in Dennis Tretow, Arne Schneider, Henning Mauer und Moritz Hesse gleich auf die vier besten Torschützen des Vortags. Denn für einige Akteure war es ihr letztes Spiel im Trikot der HGHB und auch auf die eigenen Fans, die sich auf die Seite des Underdogs schlugen, konnte der Oberligist diesmal ausnahmsweise nicht zählen. Doch David Caballero führte geschickt Regie und sein Team mit Felix Charbatzadeh und Jonas Fischer zur 6:1-Führung nach zehn Minuten. Die bis dahin relativ sichere Abwehr vor dem guten Matthias Nagl ließ in der Folge allerdings etwas nach und im Angriff wurden einige Würfe vom ebenfalls gut aufgelegten Florian Naumann entschärft, sodass die Zweite bis zur 20. Minute wieder auf 9:12 verkürzen konnte. In der Folge wurde bereits viel durchgewechselt, auch Hendrik Meyn bestritt sein letztes Spiel und bis zur Pause verlief die Partie ausgeglichen, bevor es mit 15:12 in die Kabinen ging.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte, in der Robin Hoth und Christoph Beutner begannen, hielten die zweiten Herren gut mit und konnten zwischenzeitlich wieder bis auf zwei Tore Rückstand verkürzen. In der 40. Minute lag der Oberligist, bei dem zu diesem Zeitpunkt schon alle Spieler zum Einsatz kamen und sich auch in die Torschützenliste eintragen konnten, trotzdem mit 21:17 vorne und sorgte mit einem 6:2-Lauf zum 27:19 bis zur 50. Minute für die Vorentscheidung. In den letzten Minuten spielten dann bis auf Timo Kretzschmar ausschließlich Spieler, die in der nächsten Saison nicht mehr dabei sein werden und sicherten sich und ihrer Mannschaft mit einem verdienten 34:25-Erfolg den vierten Pokalsieg in Folge und damit einen krönenden Abschluss dieser sensationellen Saison und ihrer Zeit bei der HG Hamburg-Barmbek!

Nach dem Schlusspfiff jubelten die ersten und zweiten Herren dann gemeinsam über diese erfolgreiche Saison, bevor die Siegerehrung von Rolf Reinke, dem Präsidenten des Hamburger Handball-Verbands und DHB-Vizepräsidenten sowie dem Männerspielwart, Markus Fraikin, durchgeführt wurde. Im Anschluss daran bekamen bei strahlendem Sonnenschein auch Co-Trainer Jörn Kammler, Physiotherapeut Matthias Vogt und Teambetreuerin Anja Grimme sowie fast alle Spieler vor der Halle noch ihre verdiente Bierdusche, bevor der Abend traditionell mit einem Döner bei Sponsor Döner Queen endete.

„Das war ein toller Abschluss dieser genialen Saison! Auch und gerade für die Spieler, die uns leider verlassen werden. Wir haben gut angefangen, dann zwar etwas nachgelassen, aber die Zweite hat auch ein gutes Spiel gemacht und gezeigt, warum sie auch fast aufgestiegen wären. Am Ende haben wir dann für klare Verhältnisse gesorgt, aber die schönsten Szenen waren sicher der gemeinsame Jubel nach dem Spiel. Das zeigt besonders gut, was hier in Barmbek in den letzten Jahren entstanden ist und wir sind noch lange nicht fertig!“, so HGHB-Coach Jörn Kammler nach dem vierten Pokal-Triumph in Folge.

Tor: Nagl, Beutner

Feld: Fischer (5), P. Becker (4), Morgner (4), Caballero (4), Meyn (4), Sasse (4), N. Becker (2), Weber (2), Hanisch (2), Charbatzadeh (1), Hoth (1), Kretzschmar (1)

Ergebnisdienst Pokal

23.11.2017 00:00
EHF Cup, QR3
  
Füchse Berlin - Futebol Clube do Porto 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 20.11.2017 02:51:28
Legende: ungespielt laufend gespielt