Eintracht Hagen trifft im Pokal auf Eigengewächs Niclas Pieczkowski

(Foto: VfL)

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Bei der Auslosung der ersten Runde des DHB-Pokals, die wie im Vorjahr in einem Modus mit vier Mannschaften an einem Spielort ausgetragen wird, war Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen in vielerlei Hinsicht mit Fortuna im Bunde.

Zunächst ermittelte Losfee Alexandra Ndolo mit dem Handballsportverein Hamburg und dem Hagener Nachbarn ASV Hamm-Westfalen die beiden anderen attraktiven Teilnehmer der Viererrunde, die in der ersten Begegnung aufeinander treffen. Der HSV verpasste in der vergangenen Spielzeit in der 3. Liga Nord nur hauchdünn die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation in Hagen – und ist darüber hinaus der neue Arbeitgeber des Vorgängers des grün-gelben Aufstiegstrainers Niels Pfannenschmidt, Lars Hepp. Der Lokalkonkurrent aus Hamm, der vorige Klub Pfannenschmidts, brachte eine holprige Spielzeit in der 2. Bundesliga mit dem elften Platz im Abschlussklassement noch zu einem versöhnlichen Ende. Im Anschluss zog Ndolo den SC DHfK Leipzig als Gegner des VfL. Somit kommt es zu einem Wiedersehen mit einem echten Eintracht-Eigengewächs: Nationalspieler Niclas Pieczkowski, Schwager von Eintracht-Ikone Marius Kraus, entstammt der Hagener Jugendabteilung und absolvierte hier auch seine ersten beiden Senioren-Saisons.

Kurz nach der Auslosung verkündete der HSV, dass die Spielstätte in der Hansestadt zu diesem Zeitpunkt renoviert wird, weshalb der Klub auf eine Ausrichtung der Pokalrunde verzichtet. Nach einigen Telefonaten mit Andreas Wäschenbach, dem Manager Spielorganisation und Spielleiter der Handball-Bundesliga (HBL), war dann klar: Hagen ist der Austragungsort, da der VfL als letztjähriger Drittligist der erste „Nachrücker“ für Hamburg ist – und diese Möglichkeit nur zu gerne wahrnimmt. Somit treten am 19. August in der Enervie Arena zunächst der HSV gegen Hamm an, ehe sich die gastgebende Eintracht mit Leipzig misst. Tags darauf kämpfen die beiden Sieger um den Einzug ins Achtelfinale.

Die Begeisterung im Hagener Lager ist angesichts der Besetzung des Pokalturnieres groß. „Leipzig ist ein ganz toller Gegner, eines der aufstrebendsten Vereinsprojekte im Handball seit langer Zeit“, urteilt Sportdirektor Michael Stock. Die Leipziger beendeten die Saison in der DKB Handball-Bundesliga auf dem achten Platz, überzeugten dabei mit einer attraktiven Spielweise. Zu dieser Spielzeit wechselt zudem mit Rückraum-Ass Philipp Weber der Torschützenkönig der stärksten Liga der Welt zurück zu den Sachsen, für die er vor seinem einjährigen Engagement bei der HSG Wetzlar bereits drei Spielzeiten am Ball war. „Das Heimspiel ist das wirklich das Optimum, was man sich für so eine Auslosung wünschen kann. Es ist ein echtes Schmankerl für unsere Fans“, ergänzt Stock. „Das ist ein wunderbares Los, besser hätte es kaum kommen können, speziell mit Hamm und Hamburg als weitere Teilnehmer. Dank dieser Paarungen können wir uns sicherlich auf eine volle Enervie Arena freuen – und dann geht es ab ins Achtelfinale“, betont auch Geschäftsführer Jörg Brodowski – natürlich augenzwinkernd, ist er sich der Rollenverteilung doch nur all zu bewusst. Dies unterstreicht auch Pfannenschmidt: „Leipzig ist haushoher Favorit.“ Sollten die Eintracht-Fans doch einen kleinen Funken Hoffnung auf einen Erfolg hegen, so weist der VfL-Trainer darauf hin, dass „es gut ist, dass das Spiel zu so einem frühen Zeitpunkt stattfindet. Nur zu so einem Zeitpunkt besteht überhaupt eine Chance, eine Überraschung zu landen.“

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Ergebnisdienst Pokal

04.03.2018 15:00
DHB-Pokal, Viertelfinale
  
HSG Wetzlar - TVB 1898 Stuttgart 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 14.12.2017 20:06:19
Legende: ungespielt laufend gespielt