Flensburg schnell auf Siegkurs

Foto: Beate Haar

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Keine Probleme in der Edgar-Meschkat-Halle: Die SG Flensburg-Handewitt gewann am Sonntag gegen Gastgeber TSV Altenholz mit 36:25 (21:11) und steht damit im Achtelfinale des DHB-Pokals.

„Insgesamt haben wir Selbstvertrauen getankt, wir haben zwei Spiele souverän gelöst“, lobte Co-Trainer Mark Bult. „Gegen Altenholz hatten wir zwar Mitte der zweiten Hälfte einen kleinen Hänger, steigerten uns dann aber die letzten zehn Minuten wieder.“

Die SG knüpfte zunächst da an, wo sie am Samstag aufgehört hatte. Aus einer routinierten Abwehr zog sie ihren schnellen Handball auf, der den Drittligisten schnell in Rückstand geraten ließ. Jim Gottfridsson tanzte durch die TSV-Abwehr und erzielte das 0:2. Der Schwede stand für Thomas Mogensen in der Startaufstellung. Die SG kombinierte sofort gut über die Flügel: Hampus Wanne und Lasse Svan freuten sich über viele Wurfgelegenheiten. Auch Holger Glandorf hatte seinen Spaß: Mit einem Doppelschlag erhöhte er auf 1:6.

Die Altenholzer drohten früh unter die Räder zu kommen, rappelten sich aber auf und hielten den Rückstand mit einigen beherzten Aktionen in Maßen. Auch Torwart Fynn Schröder konnte sich einige Mal auszeichnen. Im Keeper-Duell gegen einen schwedischen Alt-Internationalen hatte er allerdings keine Chance: Schon zur Pause hatte Mattias Andersson zehn Altenholzer Würfe entschärft. Nach dem 9:14 (23.) drehte die SG nochmals auf. Maik Machulla bot nun einige neue Kräfte auf: Nachdem Anders Zachariassen zwischenzeitlich am Kreis aufgetaucht war, wirkte Simon Jeppsson nun im Rückraum mit. Ein herrlicher Pass von ihm erreichte Hampus Wanne, der zum 10:18 eindrückte. Die zahlreichen SG Fans waren einmal mehr aus dem Häuschen.

Nach Wiederbeginn wurde noch mehr gewechselt. Thomas Mogensen, Henrik Toft Hansen, Magnus Rød und Kentin Mahé verbuchten nun erste Sonntags-Einsatzzeiten. Der Franzose traf aus dem Rückraum zum 12:23. Danach hatte Mattias Andersson seinen nächsten großen Auftritt: Er hielt bereits seinen zweiten Siebenmeter an diesem Tag. Henrik Toft Hansen stellte das 16:28 her. Sicherlich hätte sich die SG Anhängerschaft einen weiteren Torrausch gewünscht, doch bei ihren Lieblingen häuften sich die technischen Fehler. Die Altenholzer traten keck auf und erfreuten ihr Publikum. Erst nach dem 23:31 nahm die SG wieder das Zepter in die Hand. „Zwischendurch haben wir viel gewechselt, da war unser Spiel kurzzeitig etwas unkonzentriert“, befand SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Insgesamt aber hat die Mannschaft die gestellte Aufgabe, das Achtelfinale zu erreichen, so gut gelöst, dass wir mit einem guten Gefühl in die nächste Woche gehen.“

TSV Altenholz – SG Flensburg-Handewitt 25:36 (11:21)

TSV Altenholz: Schröder (5 Paraden), Landgraf (5 Paraden) – Fängler (3), Ottsen (1), Köpke (3), Wegner (5/3), Voigt (2), Nicolaisen (4), Abelmann-Brockmann (2), Reinert (2), Bergemann (3), Diringer, Möller

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (16/2 Paraden), Lind (3 Paraden, ab 49.) – Karlsson, Glandorf (5), Mogensen (5), Svan (4), Wanne (7), Jeppsson (2), Steinhauser (1), Heinl (2), Zachariassen (1), Toft Hansen (1), Gottfridsson (1), Lauge (3/1), Mahé (3), Rød (1)

Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic (Berlin);

Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Fängler 2, Köpke 2, Voigt 2, Nicolaisen 2 – Zachariassen 6, Heinl 2, Rød 2);

Rote Karte: Zachariassen (56., dritte Hinausstellung);

Siebenmeter: 5/3:1/1 (Bergemann und Wegner scheitern an Andersson); Zuschauer: 800

Spielverlauf: 0:2 (2.), 1:6 (7.), 3:6 (8.), 3:9 (10.), 5:9 (15.), 6:10 (16.), 6:13 (19.), 8:13 (22.), 9:14 (23.), 9:16 (24.), 10:19 (29.) – 11:22 (31.), 12:23 (32.), 14:23 (36.), 14:25 (39.), 15:27 (41.), 16:28 (44.), 18:28 (47.), 19:29 (48.), 20:31 (49.), 23:31 (51.), 24:32 (52.), 24:35 (59.)

Foto: Jakob Heinl

 

 

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