Melsungen peilt Erfolg im First Four-Turnier an

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Fast sechs Wochen schweißtreibende Vorbereitung sind absolviert, jetzt heißt es für Handball-Bundesligist MT Melsungen: Vorhang auf zur Saison 2018/2019! Als Opening steht der DHB-Pokal auf dem Spielplan. Bevor am nächsten Donnerstag der SC Magdeburg zum Auftakt der DKB Handball-Bundesliga nach Kassel kommt, werden zunächst am Samstag und Sonntag im nationalen Cupwettbewerb die Kräfte gemessen.

Als Ausrichter dieses First Four Turniers erwartet die MT in der Melsunger Stadtsporthalle den Zweitligisten Rhein Vikings aus Düsseldorf, den Longericher SC aus Köln und den ThSV aus Eisenach. Entgegen Zeitungsberichten ist die rund 1.000 Zuschauer fassende Melsunger Halle keineswegs ausverkauft – im Gegenteil, es gibt für beide Spieltag jeweils noch mehrere Hundert Tickets an der Tageskasse.

Dass die MT Melsungen zuletzt an ihrem Stammsitz in Melsungen einen Pflichtspielauftritt hatte, ist schon eine Weile her. Genau war es am 26. Februar 2014. Damals besiegten die Rotweissen im Pokal-Viertelfinale Frisch Auf Göppingen und schafften damit den Sprung ins Final Four nach Hamburg. Das soll ein gutes Omen für den Pokaleinsatz im so genannten First Four-Turnier am Wochenende sein. Dabei wird aus den vier Teilnehmern die Mannschaft ermittelt, die in die nächste Runde einziehen darf. Darum kämpfen am Samstag ab 17:00 Uhr die beiden Drittligisten Longericher SC gegen den ThSV Eisenach und ab 19:30 Uhr Bundeligist MT Melsungen gegen Zweitligist Rhein Vikings. Der Sieger des Turniers hat das Ticket zum Achtelfinale in der Tasche!

Die MT bekommt es mit dem letztjährigen Tabellenvierzehnten der 2. Liga, den Rhein Vikings aus Düsseldorf zu tun. Hinter diesem Marketingnamen verbirgt sich die Spielgemeinschaft HSG Neuss/Düsseldorf, die zur Saison 2017/18 aus der Herrenabteilung des Neusser HV und der Handballabteilung des ART Düsseldorf gebildet wurde. Die 1. Mannschaft spielt im Profibereich unter dem Namen HC Rhein Vikings, während alle weiteren männlichen Teams unter der HSG Neuss/Düsseldorf geführt werden. Die Vikings verstärken sich zur neuen Saison u.a. mit Wetzlars Spielmacher Philipp Pöter.

In Düsseldorf hat übrigens MT-Shooter Julius Kühn die ersten nationalen Meriten seiner Karriere erworben. Mit der A-Jugend der HSG, einem Vorläuferverein von ART Düsseldorf, wurde der Rückraumspieler 2010 Deutscher Meister und spielte später auch in dessen Zweitligateam. Nun will er seinen Beitrag dazu leisten, dass die MT im Pokal möglichst weit kommt. “Ich war noch nie im Final Four in Hamburg. Einige Spieler haben mir schon erzählt, welch ein tolles Erlebnis das ist”, hat Julius Kühn Appetit auf mehr.

Trainerstimmen zum First Four-Turnier

MT-Trainer Heiko Grimm: “Wir können uns nach der intensiven Vorbereitung nun endlich auf das erste Pflichtspiel freuen. Der Pokal ist für uns ein wichtiger Wettbewerb. Schließlich kann man hier auf kurzem Weg zu einem Titel kommen. Deshalb werden wir die Gegner sehr ernst nehmen und uns professionell auf dieses Wochenende vorbereiten. Gegenüber den Testspielen beim Miesner- Gedenkturnier möchte ich im Pokal ein deutliche Steigerung sehen, sowohl in der Defensive, als auch im Spiel nach vorne. Wir haben Respekt vor den teilnehmenden Mannschaften, gleichwohl ist es für uns als Erstligist praktisch eine Pflicht, die nächste Runde zu erreichen. Wir wollen erfolgreich spielen und mit einer sehr guten Leistung die Vorfreude der Fans auf die Bundesligasaison steigern”.

Heiko Grimm wird wahrscheinlich noch auf Linksaußen Michael Allendorf verzichten müssen, der noch an einer Fußverletzung laboriert. Zurück im Team erwartet werden hingegen die zuletzt angeschlagenen Dimitri Ignatow, Felix Danner und Johan Sjöstrand.

Vikings-Trainer Ceven Klatt: "Wir haben mit vier Siegen aus den letzten vier Testsspielen resümierend eine erfolgreiche Saisonvorbereitung absolviert. In dieser hatten wir die Möglichkeit, viel auszuprobieren sowie auch unseren jüngeren Akteuren Spielanteile zu geben. Jetzt wartet mit der MT Melsungen ein echter Härtetest im DHB-Pokal auf uns“.

LSC-Trainer Andreas Klisch: "Wir freuen uns, die Qualifikation für den DHB-Pokal gemeistert zu haben und als Drittligist bei dem hochkarätig besetzten Pokalturnier dabei zu sein. Das Turnier bildet den Höhepunkt der Vorbereitung und wir sind gespannt auf das Duell gegen den Zweitligaabsteiger und absoluten Drittliga-Topclub aus Eisenach. Selbstverständlich spielen wir auf Sieg und sind bestrebt, einen weiteren Test am Sonntag gegen den Sieger der Partie MT Melsungen vs. Rhein Vikings zu bestreiten”.

ThSV-Trainer Sead Hasanefendic: “Nach den vielen Testspielen gegen Zweit- und Erstbundesligisten haben wir am Samstag ein Kräftemessen mit einem Drittligisten. Das wird ein interessantes Spiel. Wir wollen unsere Qualität zeigen und nutzen, um am Sonntag nochmals antreten zu können. Dann wahrscheinlich gegen die MT Melsungen, die von der Qualität und Quantität ihres Kaders her zwei Klassen besser is als wir. Wir können dann – lösen wir die Samstagausgabe – ohne Druck aufspielen. Wir werden natürlich versuchen, eine Überraschung zu schaffen, der haushohe Favorit ist zweifellos die MT, zusätzlich mit dem Heimvorteil”.

Der Spielplan • Stadtsporthalle Melsungen

Sa., 18.08., 17.00h, Spiel 1: Longericher SC - ThSV Eisenach
Sa., 18.08., 19.30h, Spiel2: HC Rhein Vikings - MT Melsungen
So., 19.08., 16.00h, Endspiel: Sieger Spiel 1 - Sieger Spiel 2

Die Tickets

Dauerkarte (alle 3 Spiele): 23,00 € (Erw.); 15,00 € (Kinder u. Jugendl., 6 – 17 J.)
Tagesticket Samstag (2 Spiele): 15,00 € (Erw.); 10,00 € (Kinder u. Jugendl., 6 – 17 J.)
Tagesticket Sonntag (Endspiel): 13,00 € (Erw.); 8,00 € (Kinder u. Jugendl., 6 – 17 J.)

Es besteht freie Platzwahl in der Melsunger Stadtsporthalle (800 Sitzplätze, 200 Stehplätze).

Die Tageskasse am Samstag öffnet um 15:30 Uhr, am Sonntag 14:30 Uhr. Es stehen an beiden Tagen noch mehrere Hundert Tickets zur Verfügung.

Bild: Am Wochenende dürfen sich die Fans auf das typische Stadtsporthallen-Flair freuen: Hautnah dran am Geschehen, die Spieler quasi zum Anfassen und eine stimmungsvolle Kulisse. Wie in dieser Szene aus dem Sparkassen Cup-Spiel als sich Philipp Müller gegen zwei Erlanger druchsetzt.

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