Die erste Reise 2017 für Flensburg

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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VELUX EHF Champions League: Plock, die erste internationale Hürde So schnelllebig ist der Handball-Spielbetrieb. Die Fans schwärmen noch vom jüngsten Derby-Sieg der SG Flensburg-Handewitt. Die Mannschaft fokussiert sich bereits auf die nächste Aufgabe: am Sonntag um 17.30 Uhr muss sie bei Wisla Plock bestehen.

In der Gruppe A der VELUX EHF Champions League ist die SG um die beste Ausgangsposition für das Achtelfinale bemüht. Jeder Platz kann Gold wert sein, jeder Punkt kann helfen. Vor dem Duell mit dem Tabellensechsten mahnt Ljubomir Vranjes Respekt an. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die zwar keine Top-Stars hat, aber dennoch viele starke Spieler“, meint der SG Trainer. „Zuhause ist der polnische Vizemeister besonders stark.“ Das musste der THW Kiel im November erfahren, als es an der Weichsel eine 22:24-Pleite setzte.

Die SG selbst hatte bekanntlich im Hinspiel mit Mühe einen 22:20-Heimsieg gerettet.

„Ljubos Jungs“ sind wieder mittendrin in den englischen Wochen. Am Wochenende steht die erste Reise an. Am Samstag geht der Flieger, am Abend wird in der Orlen-Arena trainiert. Für Montagvormittag ist der Rückflug – hoffentlich mit zwei Zählern im Gepäck – gebucht. Nicht dabei sind Tobias Karlsson (Sehneneinriss), Johan Jakobsson (schwere Gehirnerschütterung) und Ivan Horvat (Bandscheiben-Probleme). Da in der europäischen Königsklasse im Gegensatz zur DKB Handball-Bundesliga bis zu 16 Akteure je Spiel mitwirken dürfen, reist Jugendnationalspieler Jannek Klein mit den Profis nach Polen. Der 17-Jährige Linkshänder soll Holger Glandorf (siehe Foto) im rechten Rückraum entlasten. „Jannek muss noch viel lernen, hat sich eine Belohnung aber verdient“, meint Ljubomir Vranjes.

„Er wird in jedem Fall spielen.“ Eine weitere Option, um Holger Glandorf zu schonen: drei Rechtshänder im Rückraum.

Dierk Schmäschke reist nicht mit nach Plock. Der SG Geschäftsführer bleibt in Flensburg, um eine Personalie „mit Hochdruck“ voranzutreiben:

Die SG sucht kurzfristig nach einem abwehrstarken Linkshänder mit guten Defensiv-Qualitäten, um die längerfristigen Ausfälle von Tobias Karlsson und Johan Jakobsson bestmöglich zu kompensieren. Am Mittwoch läuft die Wechselfrist ab. Gespräche führt die SG auch mit Jacob Heinl. „Wir wollen gerne, dass Jacob bei der SG bleibt“, verrät Dierk Schmäschke.

Während die SG am Mittwoch einen harten Fight zu überstehen hatte, konnte sich der Gegner locker warmlaufen. Wisla Plock gewann in der polnischen Liga in Oppeln locker mit 39:21. Nicht weniger als zwölf Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. „Plock hat eine Mannschaft, die gut zusammenspielt“, meint Ljubomir Vranjes. „Trainer Piotr Przybecki leistet dort gute Arbeit.“ Die beiden Übungsleiter kennen sich: Von 2004 bis 2006 spielten beide gemeinsam für die HSG Nordhorn.

Splitter
Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 17.15 Uhr in die Berichterstattung ein.
Live-Ticker. Zum Live-Ticker der VELUX EHF Champions League geht es hier.
Schiedsrichter. Jonas Eliasson und Anton Palsson (Island).
EHF-Delegierter. Björn Hogsnes (Norwegen).

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