Fuchsjagd in Ungarn

Bild: Velimir Petkovic mit den Füchsen in Ungarn / Foto: foto-laechler

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Am morgigen Sonnabend spielen die Füchse Berlin im Viertelfinale des EHF-Cups gegen den ungarischen Traditionsclub Tatabánya KC.

Mattias Zachrisson kuriert eine Mandelentzündung aus, Drago Vukovic kann nach seiner Schulter-Operation im Dezember nach wie vor nicht spielen. Beide bleiben in der Hauptstadt – das restliche Team ist hingegen fit.

Seit 1984 wartet Tatabánya auf einen Titel. Damals holten sie die ungarische Meisterschaft, wie bereits dreimal zuvor seit 1974. Die „großen Zeiten" sind demnach längst vorbei, allerdings erreichten sie 2010 die Vizemeisterschaft. Bekannt ist der Füchse-Gegner auch für den folgenschweren Sportunfall, der 1979 Joachim Deckarm zugestoßen ist.

Von 18 Spielern in Tatabányas Kader sind 13 aus Ungarn, zwei aus Montenegro, einer aus Rumänien sowie aus der Slowakei und Bosnien. Aus den vergangenen acht Europapokal-Partien gewannen sie sechs, lediglich gegen den SC Magdeburg mussten sie sich in Gruppe C in Hin- und Rückspiel geschlagen geben. Mit der Teilnahme am Viertelfinale sind die Ungarn unter den Top-Acht, bisher das beste Ergebnis in diesem Turnier. Die europäischen Highlights waren das Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (heutige Champions League) 1977 und der Europapokal der Pokalsieger ein Jahr später, bei dem sie das Halbfinale erreichten.

Die Füchse gehen mit einem regelrechten Lauf in die Begegnung, haben sie doch zuletzt aus 17 Spielen 15 Stück nicht verloren. Die zwei Niederlagen gegen den Bergischen HC und Saint-Raphael kamen überraschend – und da die Berliner auch gegen Tatabánya als Favoriten ins Rennen starten, ist höchste Vorsicht geboten, damit das Saisonziel, am Final Four in Göppingen teilzunehmen, nicht in Gefahr gerät.

Das sieht auch Füchse-Coach Velimir Petkovic so: „Jeder von uns weiß, dass es ein entscheidendes Spiel wird. Unser großes Ziel ist das Final Four, deshalb sind wir hochmotiviert, gut vorbereitet, und mit vielen Infos über Tatabánya im Gepäck. Sie sind Dritter in der ungarischen Liga, haben ein gutes Team und ihre Stärken zuletzt auch gezeigt. Gegen Magdeburg haben sie nur knapp verloren und in der Liga gegen Szeged ein Unentschieden rausgeholt – und Szeged ist immerhin eine Weltklasse-Mannschaft."

Anpfiff ist am Samstag um 15:00 Uhr, die Partie kann kostenfrei und live auf http://www.ehftv.com/de/livestream/grundfos-tatabanya-kc-fuchse-berlin online gestreamt werden.

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