Monsterwoche, letzter Teil

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Wenn drei Bundesliga-Spiele in fünf Kalendertagen nicht reichen, gibt es noch eine Champions-League-Partie obendrauf: Am Samstag, 7. Oktober, um 17:30 Uhr sind die Rhein-Neckar Löwen bei IFK Kristianstad gefordert und wollen dort die „Monsterwoche“ mit dem vierten Sieg abschließen.

Dabei weiß Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen sehr genau, was auf seine Jungs zukommt. Dass man nach so einem Programm noch nach Schweden reisen müsse, sei schlichtweg „Wahnsinn“.

Nicht mit auf die Reise gehen wird Mads Mensah. Nachdem der Halblinke bereits im Training am Mittwoch über Rückenprobleme geklagt hatte und diese im Spiel am Donnerstag gegen Hüttenberg verstärkt aufgetreten waren, gönnt der dänische Trainer seinem Landsmann eine Auszeit. Der Fokus auf der Königsposition wird somit auf Filip Taleski und Momir Rnic liegen. Während Taleski bereits gegen Hüttenberg als Mensah-Ersatz ran durfte, soll laut Jacobsen am Samstag insbesondere Rnic zum Einsatz kommen. Dasselbe gilt für Harald Reinkind, der den in den Spielen gegen Kiel und Hannover stark beanspruchten Alexander Petersson auf halbrechts entlasten soll. „Harry“ zählte gegen Hüttenberg zu den besten Löwen-Spielern, erzielte sieben Tore und zeigte auch in der Abwehr, dass man sich auf ihn verlassen kann. „Er hat gut gespielt, und wird das auch am Samstag wiederholen müssen“, sagt sein Trainer mit Blick auf die Partie in der südschwedischen Provinz Skane.

Vor Kristianstad hat Jacobsen größten Respekt. „Wir hatten in der Vergangenheit immer Probleme dort. Sie laufen unheimlich viel und schnell, werden gegen uns deutlich frischer sein als wir“, sagt der Löwen-Coach mit Blick auf das Programm des IFK. Die hatten in dem Zeitraum seit 1. Oktober ein Spiel weniger als die Mannheimer – dafür aber kein Erfolgserlebnis. In der VELUX EHF Champions League kassierten die Schweden eine deutliche 27:36-Schlappe bei Pick Szeged, in der heimischen Liga setzte es am Mittwoch im sechsten Spiel die erste Saisonniederlage gegen HK Malmö (22:28). Zudem stehen die Skandinavier vor ihren eigenen „Monsterwochen“, müssen in den nächsten 13 Tagen sechsmal auf die Platte. Wollen sie in der Champions League das Ziel Achtelfinale nicht frühzeitig aus den Augen verlieren, ist ein Sieg gegen die Löwen schon fast Pflicht. Bisher steht in der Gruppe A gerade mal ein Pünktchen auf dem IFK-Konto, von einem 28:28 zuhause gegen Zagreb. Immerhin einen Achtungserfolg konnte man beim 29:31 in Barcelona verbuchen.

Jemand, der die Kristianstad-Truppe bestens kennt, ist Jerry Tollbring. Drei Jahre spielte der Neu-Löwe bei IFK und holte dabei drei Meisterschaften. In der Champions League pflegte das Linksaußen-Talent, regelmäßig die Mannheimer zu ärgern. Viermal trafen die beiden Teams in den vergangenen zwei Spielzeiten aufeinander, dreimal setzten sich die Löwen durch – zweimal davon allerdings sehr knapp. Die bisher einzige Niederlage setzte es vor ziemlich genau zwei Jahren (29:32). Nikolaj Jacobsen appelliert deshalb an seine Mannschaft: „Wir müssen noch einmal alles herausholen, zusammenhalten und unser Bestes geben.“ Ein Sieg wäre für die Tabellenkonstellation nicht schlecht, in der die Löwen mit einem Sieg und zwei Remis derzeit auf Rang vier liegen. Den Sportlichen Leiter Oliver Roggisch würde das auch glücklich machen: „Wir wollen die Woche mit einem Sieg abschließen, dann können wir wirklich stolz auf uns sein.“

Sky Sport 1 überträgt die Partie ab 17.20 Uhr live.

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01.11.2017 18:30
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Letzte Aktualisierung: 19.10.2017 00:16:16
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