Nur 45 Stunden Pause

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Diesmal liegen zwischen dem letzten Abpfiff und dem nächsten Anpfiff nur 45 Stunden. Die SG Flensburg-Handewitt imponierte am Donnerstagabend in Berlin, konnte den Erfolg aber nicht genießen.

Die Mannschaft übernachtete in der Bundeshauptstadt und musste bereits an die nächste Aufgabe denken. Bereits am Samstag um 17.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit muss die SG beim weißrussischen Meister HC Meshkov Brest antreten. Sie hofft, ihre gute Bilanz von 8:4 Punkten in der Gruppe B der VELUX EHF Champions League weiter auszubauen. „Wir hätten schon gerne eine oder zwei Tage zur Vorbereitung gehabt“, sagt SG Coach Maik Machulla. „Immerhin haben wir nun einen wichtigen Sieg im Rücken, was uns mental sicherlich hilft. So macht das Reisen gleich mehr Spaß.“

Schon seit einigen Wochen wusste der SG Clan um die ungewöhnliche Terminkonstellation, die keine Übungseinheit zwischen den beiden Spielen zulässt. Der Wunsch auf Verlegung blieb unerhört. Ein Charterflug – wie im Frühjahr, als die SG mit 26:25 beim HC Meshkov gewann – scheiterte, weil der Flughafen in Brest wegen Bauarbeiten gesperrt ist. So buchte die SG für Freitagmittag einen Flug von Berlin nach Minsk. An Bord werden die Uhren um zwei Stunden nach vornegestellt, sodass in Minsk erst am späten Nachmittag gegessen werden kann. Dann werden die letzten 350 Kilometer mit dem Bus zurückgelegt. Die erwartete Ankunftszeit in Brest: gegen Mitternacht.

Zu allem Überfluss musste SG Betreuer Kay Bendixen den separaten Materialtransport nach Weißrussland stoppen. In seinem Kleinbus hätte er 450 Kilogramm befördert, die Einreisebestimmungen ins osteuropäische Land lassen pro Person aber nur 50 Kilogramm zu. „Das ist alles nicht optimal“, meint Maik Machulla. „Ich hoffe, dass es meine Jungs wegstecken. Bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften haben sie ja auch schon mal neun Spiele in 16 Tagen erlebt.“

Der Trainer selbst begann erst am Freitagmorgen mit seiner Analyse, konnte aber schon auf einige Ergebnisse zurückgreifen. Sein Assistent Markt Bult hatte sich schon in den letzten Tagen um den HC Meshkov gekümmert. Der Kontrahent hatte seit der 24:25-Niederlage vor Wochenfrist gegen den THW Kiel spielfrei. „Wir treffen auf eine großgewachsene, robuste Mannschaft, die ihre Physis voll einbringt“, weiß Maik Machulla. Akteure wie Konstantin Igropulo, Rastko Stojkovic oder Pavel Horak spielten einst in der Bundesliga. Bei der SG bestens bekannt ist Petar Djordjic. Er wechselte erst im Sommer von der SG nach Brest. In den bisherigen sechs Partien der VELUX Champions League erzielte der 27-jährige Serbe immerhin 26 Tore.

Für Samstagvormittag hat Maik Machulla eine taktische Besprechung angesetzt. Dann wird sich auch entscheiden, wer womöglich pausieren muss. Thomas Mogensen etwa musste in der zweiten Hälfte von Berlin am Kopf behandelt werden und erlitt eine Jochbeinprellung.

 Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 17.20 Uhr in die Berichterstattung ein.

Schiedsrichter. Arthur Brunner und Morad Salah (Schweiz).
EHF-Delegierter. Viktor Konopliastyi (Ukraine).

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