Petkovic warnt vor Porto

Bild: Foto-Lächler

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Die Füchse Berlin spielen am Samstagabend (19.30 Uhr deutscher Zeit) in der dritten Quali-Runde des EHF-Pokals beim FC Porto. Gezeigt wird das Spiel im Stream der EHF. Füchse-Coach Velimir Petkovic warnt vor dem Gegner

FC Porto und die Füchse Berlin – da war doch was, werden sich einige Fans sicher fragen. Richtig! In der Saison 2014/2015 spielten die Füchse im EHF-Cup bereits gegen die Portugiesen. In einer Gruppe mit Skjern, Vojvodina und eben Porto setzten sich die Berliner souverän als Gruppensieger durch und wurden wenige Monate später nach einem 30:27-Sieg im Finale gegen den HSV Hamburg Europapokal-Sieger.

Den Grundstein für den Pokaltriumph legten die Hauptstädter auch in den zwei Spielen gegen den FC Porto. Am Rio Douro siegten die Füchse mit 26:20, im Rückspiel am 15. März 2015 in Berlin feierte man vor 6300 Fans einen 25:20-Erfolg. Damals wie heute auch im Kader: Fabian Wiede (der allerdings verletzt fehlen wird), Paul Drux, Mattias Zachrisson, Silvio Heinevetter (siehe Foto), Petar Nenadic, Petr Stochl und der blutjunge Kevin Struck.

Am Samstagabend wollen die Berliner an alte Erfolge anknüpfen und den Grundstein für das EHF-Cup-Ticket legen. Das Weiterkommen gegen Porto würde das Erreichen der Gruppenphase des EHF-Pokals bedeuten. Füchse-Trainer Velimir Petkovic, der sein Team am Donnerstagabend nach dem Sieg in Minden noch beim Abendessen auf den Gegner per Videomaterial vorbereitete, sagt: „Porto hat eine sehr starke Mannschaft, die in den Medien und bei vielen anderen zu Unrecht unter dem Radar läuft. Der FCP hat viele Nationalspieler, die sicher auch für uns interessant wären. Wir werden den Gegner garantiert nicht unterschätzen und müssen alles reinwerfen, um erfolgreich zu sein."

Das Match am Samstagabend wird unter diesem Link auf der Internetseite der EHF im Live-Stream gezeigt.

„Wir haben Fabi nicht mitgenommen“, sagte Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe am frühen Freitagmorgen. „Er ist mit Knieproblemen aus dem Minden-Spiel gegangen und lässt sich in den nächsten Tagen in Berlin behandeln.“

Der 23-jährige Wiede verletzte sich am Donnerstagabend beim Match gegen Minden am Knie, ließ sich zwischen der siebten und 21. Minute in der Kabine von Physio Laurence Detjen behandeln. Danach spielte er wieder.

Nach dem Match sagte der Rückraumspieler: „Ich hatte mir in einer Szene das Knie ein wenig verdreht. Während des Spiels war es okay, hinterher hatte es dann angefangen zu schmerzen.“

Mit einer dicken Bandage ums rechte Knie ist Wiede am Freitagmorgen zusammen mit Frederik Simak im Teambus zurück nach Berlin gereist. Der Füchse-Tross ist währenddessen nach Porto zum EHF-Cup-Spiel aufgebrochen. Für das Match in der dritten Quali-Runde in Portugal nominieren die Berliner übrigens keinen Spieler nach. Zerbe: „Wir gehen mit einem 13-Mann-Kader in die Begegnung."

Silvio Heinevetter, der gestern gegen Minden nicht spielte, ist wieder fit und soll morgen im Dragao Caixa (Hexenkessel) zum Einsatz kommen.

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