Weitere Punkte gegen Brest?

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Am Sonntag um 19 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den HC Meshkov Brest, beginnt für die SG Flensburg-Handewitt die Rückrunde in der Staffel B der VELUX EHF Champions League. Beim weißrussischen Meister gewann die SG zuletzt mit 30:28.

Ein knappes Resultat, das auch für das Rückspiel einen schweren Gang suggeriert. „Der weißrussische Meister hat eine hohe Qualität, verfügt über schlaue Spieler“, weiß Lasse Svan. „Wir müssen bereit sein, 60 Minuten lang den Fokus auf dieses Spiel zu halten.“

Nach dem souveränen 38:23-Erfolg über den TV Hüttenberg haben sich die Spieler einen Tag der Regeneration verdient. Nur zwei Keeper tummelten sich in der Duburghalle: Rasmus Lind arbeitete mit Kevin Møller, damit dieser nach seinem Comeback die weiteren Schritte möglichst schnell schafft. „Es ist erwähnenswert, wie Rasmus zur Mannschaft und speziell den Torhütern steht“, erklärt SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Er wusste, als er im Sommer zu uns kam, dass er nicht vielen spielen wird. Dennoch hilft er uns.“

Personell brachte der Donnerstag einen Rückschlag: Neben Jim Gottfridsson (Bänderriss) muss die SG nun bis Weihnachten auch auf Magnus Rød (Mittelhandbruch) verzichten. „Schade“, sagt SG Trainer Maik Machulla. „Er war gerade auf einem guten Weg. Nun wird Holger Glandorf noch mehr Verantwortung übernehmen, wobei ihm die Mannschaft unterstützen muss.“ Außerdem wird Jannek Klein, talentierter Linksaußen des Junior-Teams, hochgezogen. Ein paar Wehwehchen gab es zuletzt am Kreis. Jacob Heinl (Schulter) und Toft Hansen (Knie) wurden gegen Hüttenberg weitgehend geschont. So schlug die Stunde von Anders Zachariassen: Er erzielte elf Tore. „Anders hat in dieser Saison noch nicht viel gespielt und hat dementsprechend viel Elan“, erklärt Maik Machulla.

Der Trainer tut sich mit seiner Gegner-Analyse diesmal leichter. „Brest ist noch sehr präsent, das hilft uns in der Vorbereitung“, sagt er. „Wir müssen wieder mindestens genauso viel investieren, wie am letzten Sonnabend, als alle einen guten Job machten.“ Die SG ist gewarnt: Auch im Frühling, als es um den Einzug ins Viertelfinale ging, siegte sie knapp in Weißrussland, mussten dann aber vor eigener Kulisse bis zum Schluss zittern, bis ein 28:26-Erfolg eingefahren war. Damals trug Petar Djordjic noch ein SG Trikot, nun eines vom HC Meshkov. „Es ist kein Geheimnis, dass die Rückkehr nach Flensburg einen speziellen Charakter für mich besitzt“, sagt der 27-Jährige. „Ich habe schließlich den Großteil meiner Karriere bei der SG verbracht. Und meine Eltern und mein Bruder leben noch immer in Flensburg.“ Für Brest erzielte Petar Djordjic bislang allein in der VELUX EHF Champions League 29 Treffer.

Karten-Situation. Es gibt noch ausreichend Sitzplatz- und einige Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Fernsehen. Der Pay-TV-Sender „Sky“ steigt um 18.45 Uhr in die Berichterstattung ein.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Duarte Santos und Ricardo Fonseca (Portugal).

EHF-Delegierter. Gunnar K. Gunnarsson (Island).

Statistik. In diesem Jahr standen sich beide Teams bereits drei Mal gegenüber, die SG gewann immer knapp. Das Torverhältnis lautet 84:79.

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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017 02:24:12
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