Sieg im EHF-Cup: SCM dreht Partie im zweiten Abschnitt

Foto: Lächler

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Der SC Magdeburg hat das erste Gruppenspiel im EHF-Cup für sich entschieden und die ersten Punkte auf dem Weg zum Final4 in eigener Halle eingefahren. Beim weißrussischen Vertreter SKA Minsk hieß es am Ende 33:31 (17:19) für die Grün-Roten. Dabei kam Matthias Musche zu zehn

Toren, Mikita Vailupau traf achtmal für Minsk. In der ersten Halbzeit lief es dabei nicht optimal, teilweise lagen die Magdeburger mit drei Toren zurück. Nach der Pause kamen die Gäste dann aber besser in die Partie und wendeten sie zu ihren Gunsten. Am Mittwoch trifft der SCM im Heimspiel auf Bjerringbro-Silkeborg, das sich mit einem 27:19 gegen Tatran Presov am heutigen Nachmittag die Tabellenspitze in der Gruppe sicherte.

Mit einem Siebenmeter brachte Valiupau die Gastgeber in der ersten Minute in Führung, diesem frühen Rückstand lief der SC Magdeburg zunächst hinterher. "Ich denke, dass es für keinen Gegner bei uns einfach wird", hatte Kapitän Alexander Podshivalov bereits vor dem Duell auf der Homepage des Clubs in Richtung des Bundesligisten angekündigt. Bis zum 4:4 konnten die Magdeburger noch gleichziehen, dann aber setzten sich die Hausherren durch einen Doppelschlag von Kryvenka und Dontsov erstmals auf zwei Tore ab.

Für den Anschlusstreffer sorgte Christian O`Sullivan, der fünfte unterschiedliche Schütze bei den bis dahin fünf Magdeburger Treffern. Minsk aber blieb am Drücker, nutzte die Fehlwürfe des Bundesligisten und hatte sich beim 8:5 bereits auf drei Tore abgesetzt - auch weil acht Tore in acht Minuten gelungen waren. In dem temporeichen Schlagabtausch fand die Deckung des SCM zunächst nicht in die Partie, Dontosv knackte für Minsk mit dem 10:7 in der zehnten Minute bereits die Grenze zur Zweistelligkeit.

Für knapp sieben Minuten sollte dies dann aber der letzte Treffer der Weißrussen werden, die Magdeburger Deckung hatte nun die richtige Mischung gegen die variabel agierenden Gastgeber gefunden - zudem wurde die Fehlerzahl im eigenen Angriff minimiert. Drei Treffer in Serie brachten den Ausgleich, Nemanja Zelenovic (s. Foto) warf den Gast beim 10:11 dann sogar erstmals in Vorlage. SKA-Trainer Igor Parruga, der am heutigen Tag seinen 48. Geburtstag feierte, nahm die Auszeit.

Ein Doppelschlag von Valiupau, der mit acht Treffern am Ende bester Schütze der Gastgeber sein sollte, ließ die Führung zurück zu Minsk wechseln. Als Kulesh für das 13:11 sorgte, nahm Bennet Wiegert seine Auszeit. Minsk aber sollte auch in der Folge weiter vorlegen. Beim 14:14 gelang noch einmal der Ausgleich, Matthias Musche hatte mit einem seiner zehn Treffer für den Gleichstand gesorgt. Minsk setzte sich aber wieder ab, beim 18:15 und 19:16 lagen erneut drei Treffer zwischen den Konkurrenten. Der letzte Treffer des ersten Abschnitts gelang dann aber Zelenovic, mit einem 19:17 ging es in die Kabinen.

In der Pause schienen die Magdeburger die erhofften Lösungen gefunden zu haben, nach Wiederbeginn gelang gleich eine Dreier-Serie, die Piotr Chrapkowski mit dem 20:19-Führungstreffer krönte. In Überzahl konnten Musche, Pettersson und Mertens die Serie sogar noch ausbauen - auf der Anzeigetafel stand nach dem 17:19 zur Pause nun ein 23:19 für die Gäste. Der Bundesligist schien die Partie in den Griff zu bekommen, doch Minsk meldete sich in Gleichzahl umgehend mit einem Doppelschlag zurück. Beim 24:23 waren die Weißrussen dann bereits wieder auf ein Tor heran.

Die Magdeburger konnten die Führung verteidigen, abschütteln ließ sich Minsk aber nicht. Ein Doppelschlag von Christiansen und Musche sorgte beim 28:25 zehn Minuten vor dem Ende für ein kleines Polster, die Gastgeber kämpften aber verbissen um den Anschluss. Musche per Siebenmeter und Petterson beantworteten die nächsten Treffer der Gastgeber, doch zwei Minuten vor dem Ende gelang diesem dann der Anschlusstreffer. Den möglichen Ausgleich vergab dann aber Kulesh und auf der Gegenseite ebnete das 32:30 von Zeljko Musa den Weg zum Auswärtssieg. Minsk kam zwar noch einmal auf ein Tor heran, Magdeburg behauptete in den letzten Sekunden aber den Ballbesitz und setzte noch den 33:31-Endstand durch O`Sullivan.

 

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