Klare Niederlage in Paris

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die SG Flensburg-Handewitt hat in der VELUX EHF Champions League Vorrundengruppe B die vierte Niederlage im zwölften Spiel hinnehmen müssen. Bei Paris Saint-Germain verlor die Mannschaft von Maik Machulla mit 21:29 (10:19). Damit zogen die Franzosen als schon feststehender

Gruppensieger vorzeitig ins Viertelfinale der europäischen Königsklasse ein, während die Flensburger im Kampf um den wichtigen zweiten Gruppenplatz in den verbleibenden beiden Partien weiter punkten müssen.

Dabei starteten die Fördestädter recht gut ins Spiel. Beide Mannschaften schlossen zunächst konzentriert vor dem gegnerischen Tor ab. So stand es nach sechs Minuten 4:4. Doch danach leistete sich die SG zu viele Fehlversuche im Angriff und scheiterte etliche Male am starken PSG-Keeper Rodrigo Corrales Rodal. So setzten sich die Gastgeber durch vier Tore in Folge binnen fünf Minuten zum 8:4 ab. Auch eine Auszeit durch Maik Machulla nach einer Viertelstunde konnte den Negativlauf der SG nicht stoppen. Zu diesem Zeitpunkt leuchtete ein 5:10 von der Anzeigentafel. Diese Fünf-Tore Differenz (9:14) hatte bis sechs Minuten vor der Pause bestand.

Dies war auch Magnus Rød im rechten Rückraum zu verdanken, der nach dem Time-Out des Flensburger Coaches dreimal einnetzte. Doch danach luden die Gäste den französischen Meister bis zur Halbzeitsirene förmlich zu Tempogegenstößen ein. Denn immer wieder scheiterte die Offensive am überragenden Corrales, der allein im ersten Durchgang satte 13 Paraden zeigte. So geriet die SG durch fünf Gegentore in Folge klar mit 9:19 ins Hintertreffen. Per Siebenmeter verkürzte Kentin Mahé zum 10:19 und so wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederbeginn konnte die SG die Partie zumindest ausgeglichener gestalten. Vor allem in der Deckung wirkten die Fördestädter konzentrierter. So pendelte der Rückstand gegen das Machulla-Team stets zwischen acht bis zehn Toren. Eine Chance auf die Wende bot sich für den Tabellenvierter der DKB Handball-Bundesliga aber nicht. Denn immer wenn die Schleswig-Holsteiner die Möglichkeit bekamen einen oder zwei Treffer gut zu machen, parierte Corrales gegen die Flensburger Angreifer, die in ihrer Chancenverwertung unter vierzig Prozent blieben. Zu wenig, um bei der Pariser „Weltauswahl“ um die Punkte mitzuspielen.

Am Ende stand die klare 21:29 Niederlage in Frankreich, so dass es am kommenden Sonntag, 25. Februar (17 Uhr), in der Flens-Arena zu einem wahren „Finale“ um Platz zwei in der Gruppe B kommen kann. Dann ist Telekom Veszprém HC mit dem ehemaligen SGTrainer Ljubomir Vranjes auf dem Flensburger Campus zu Gast.

 Paris SG - SG Flensburg-Handewitt 29:21 (19:10)

Paris SG: Corrales Rodal (22/2 Paraden), Omeyer – Gensheimer (5/3), Möllgaard Jensen, Stepancic (2), Keita (2), Sagosen (2), Kounkoud (1), Remili (4), Abalo (3), Luka Karabatic (4), Narcisse (1), Nielsen, Nikola Karabatic (5).

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (1.-19.), Møller (ab 19./ 8 Paraden) – Karlsson, Glandorf, Mogensen (4), Svan, Wanne, Steinhauser, Toft Hansen (4), Gottfridsson, Lauge Schmidt (1), Mahé (6/2), Rød (6).

Schiedsrichter: Mazeika/Gatelis (Litauen)
Zuschauer: 3.500 (im Stade Pierre de Coubertin)
Spielfilm: 4:4 (6.), 8:4 (11.), 11:5 (15.), 14:9 (24.), 19:9 (29.), 19:10 (30.) – 20:12 (35.), 23:15 (41.), 26:16 (45.), 29:19 (57.), 29:21 (60.)
Siebenmeter: 3/3:3/2 (Mahé und Wanne scheitern an Corrales)
Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Remili, Keita – Karlsson 2x)

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