Kurzer Rückblick auf das EHF Cup-Finalturnier

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die FRISCH AUF!-Mannschaft ist am Pfingstmontag etwas enttäuscht, aber wohlbehalten wieder nach Göppingen zurückgekehrt. Im Halbfinale war die Mannschaft von Trainer Rolf Brack den Füchsen Berlin ein ebenbürtiger Gegner und das Spiel war dank einer tollen kämpferischen Leistung des dezimierten Kaders bis in die Schlussminuten offen.

Leider konnte die sehr gute Leistung der ersten Halbzeit nicht bis zum Schlusspfiff fortgesetzt werden. Die FRISCH AUF!-Mannschaft schied mit der knappen 24:27-Niederlage im Kampf um den Titel erhobenen Hauptes aus.

Im Spiel um Platz drei gingen die Männer um Kapitän Zarko Sesum noch einmal mit einer großartigen Einstellung zu Werke. In der ersten Halbzeit wurde das Spiel offen gestaltet und in Durchgang zwei gelang sogar einmal ein Führungstreffer zum 17:16. Am Ende setzten sich die Gastgeber vom SC Magdeburg, die noch im Halbfinale mit 27:28 an Saint-Raphael und ihren eigenen Nerven gescheitert waren, aber dank der größeren personellen Alternativen und vor eigenem Anhang mit 35:25 durch.

Das Endspiel gewannen die Füchse Berlin mit 28:25 gegen die starken Franzosen aus Saint-Raphael. Spielverlauf und Ergebnis zeigen auf, dass auch FRISCH AUF! bei einem Erreichen des Finales nicht ohne Chance gegen das Team aus Frankreich gewesen wäre. "Wäre, wäre, Fahrradkette", wie Lothar Matthäus zu sagen pflegt. Die Füchse Berlin sind am Ende der gerechte Cupsieger. Eine tolle Abwehr, gute Torhüter und Führungsspieler, die in entscheidenden Momenten ihre individuelle Klasse einsetzen, brachten dem Team von Trainer Velimir Petkovic den Gewinn des EHF Cups und damit die Nachfolge von FRISCH AUF! als Titelträger ein. Angesichts der Spielbelastung der Füchse mit einem Ligaspiel noch am Donnerstag vor dem Finalturnier ist dies umso höher zu bewerten.

FRISCH AUF! muss damit - nach drei tollen und sehr erfolgreichen Europapokaljahren - dem internationalen Wettbewerb vorerst "Adieu" sagen. Dies kann und sollte FRISCH AUF! aber dazu nutzen, im Ligaspielbetrieb wieder zu konstanteren Leistungen zurückzufinden. Die treuen FRISCH AUF!-Fans unterstützten ihre Mannschaft bei den Auswärtsreisen auch in dieser Saison in großer Zahl, insbesondere in Koper und Chambery. Bei einem anderen Teil der FRISCH AUF!-Zuschauer ist allerdings die Wertschätzung über die internationalen Erfolge im Lauf der Jahre leider etwas verloren gegangen, obwohl ab dem Viertelfinale immer eine vergleichbare Leistungsdichte wie in der erweiterten Bundesligaspitze herrscht, während andere Vereine von Europapokal-Teilnahmen träumen.

Umso höher zu bewerten ist daher, dass über 200 Fans FRISCH AUF! in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts bgeleiteten, um ihre Mannschaft bei den Ottostadt Magdeburg EHF Cup Finals anzufeuern. Alle Beteiligten lobten den FRISCH AUF!-Support und sahen im FRISCH AUF!-Anhang die beste und kreativste auswärtige Fangruppe. Zur Verwunderung aus Gästesicht gelang es dem Magdeburger Publikum nicht, ihrer eigenen Mannschaft eine ähnlich fantastische Unterstützung zu bieten, wie dies dem Göppinger Publikum vor Jahresfrist in der EWS Arena gelungen ist.

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