Bronze geht an Paris

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Den undankbaren, aber ausgespielten 3. Platz beim Final4 holte sich heute Nachmittag die Mannschaft von Paris Saint Germain gegen Vardar Skopje. Das Spiel war von nicht sehr hohem Niveau und erfüllte viele Erwartungen der Fans nicht.

Vardar startete gut in die Partie und führte nach 11 Minuten mit 5:2. Im Tor der Mazedonier stand Milic für Sterbik, der wie es hieß, angeschlagen sein soll. Milic enttäuschte im Spiel nicht und spielte solide. Im Laufe der ersten Hälfte konnten Karabatic und Co dann besser mithalten. Es war Karabatic, der den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand endgültig egalisierte. Der Routinier netzte zum 10:10 (21.) ein und nach einem Ballverlust von Skopje erzielte Gensheimer kurz darauf den ersten Vorsprung für PSG. (11:12, 23.). Vardar berappelte sich jedoch und konnte die Führung zurückerobern: Moraes traf zum 13:12 (25.). Zur Halbzeit führte Vardar 15:14.

In der 2. Hälfte wurde das Spiel nicht besser. Den Beginn bestimmte wieder Vardar (17:14, 32.). Beim 20:20 (38.) war Paris wieder dran, vorrangig durch Rückraumtore von Remili und die flinken Außen. Ab Minute 45 wurde dann teilweise Hasenhandball gespielt. Es kam zu einem Festival der Fehlpässe, Fehlwürfe und Stürmerfouls auf beiden Seiten. Die Schiedsrichter trugen ab diesem Zeitpunkt viel zu der Unruhe mit seltsamen Entscheidungen bei. Vardar verlor seinen besten Rückraumschützen Maqueda in der 48. Minute wegen der 3. Zeitstrafe. Damit konnte das Team keinen großartigen Druck aus dem Rückraum mehr ausüben, weil sowohl der Riese Kristopans als auch Borozan nicht ihren besten Tag hatten. Paris fing sich wieder und hatte besonders mit Remili hier Vorteile. Vardar versuchte zu sehr seine Kreisläufer anzuspielen und scheiterte an der jetzt aufmerksamen Deckung der Pariser. Remili traf dann zur ersten französischen Führung beim 23:24 (54.). Jetzt war Paris leicht im Vorteil und brachte mit Narcisse, Karabatic und dem stark aufspielendem Remili seinen Vorsprung über die Zeit.

Bester Werfer der Franzosen war Nedim Remili, für Skopje erzielte Luka Cindric sieben Treffer. Uwe Gensheimer sicherte sich mit vier Treffern zudem die Torjägerkrone der Königsklasse. Ein emotionales Spiel war es vor allem für Daniel Narcisse. Der Rückraumspieler von Paris wurde von den Fans bei seinem letzten Champions-League-Spiel frenetisch gefeiert.

Vardar Skopje – Paris SG 28:29 (15:14)

Ergebnisdienst Pokal

18.12.2018 18:00
DHB-Pokal, Viertelfinale
  
Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen I 0 : 0
18.12.2018 19:00
DHB-Pokal, Viertelfinale
  
TSV Hannover-Burgdorf - FA Göppingen 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 16.12.2018 11:49:18
Legende: ungespielt laufend gespielt