Am Sonntag auswärts bei RK Celje

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die SG Flensburg-Handewitt steht in der Handball-Bundesliga weiter mit weißer Weste da. Am vergangenen Donnerstagabend, gab es im Topspiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf einen hart umkämpften 29:28 Heimsieg. So hat der Titelverteidiger 14:0 Punkte auf seinem Konto und im deutschen Handballoberhaus seine Hausaufgaben gemacht.

Nun gilt es, in der europäischen Königsklasse nachzulegen. Denn mit der ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Zählern, belegt die Mannschaft von Maik Machulla Platz fünf in der Vorrundengruppe B der Champions League. Am Sonntag (17 Uhr), geht es zum slowenischen Meister RK Celje Pivovarna Lasko.

"Das ist ein Gegner der typischen slowenischen Handballschule. Sie spielen eine variable 6-0 Abwehr, die auch sehr Mannbezogen ist und dazu eine offensive 5-1 Formation. Sie sind gefährlich, da sich viele Spieler in der Champions League für Topclubs in Europa empfehlen wollen", so Maik Machulla über die spielstarken Gastgeber. Vor einigen Tagen entließ der slowenische Abonnementsmeister seinen Erfolgstrainer Branko Tamse. "Celje hat in der Liga gefühlt das erste Mal nach drei Jahren verloren. Ich finde das sehr schade, dass Branko gehen musste. Er hat dort tolle Arbeit geleistet und nach Abgängen von sehr guten Spielern, immer wieder neue Leute eingesetzt und entwickelt", so Maik Machulla mit Wertschätzung über seinen Trainerkollegen.

Doch der SG Coach weiß auch, dass ein Trainerwechsel neue Kräfte beim Gegner freisetzen kann. "Es bedeutet immer neue Motivation und neue Energie bei einer Mannschaft. Man muss sehen, was für eine Philosophie er hat. Für uns macht es die Sache schwerer. Wir müssen von Anfang an bereit sein", so Machulla mit Ausblick auf sechzig spannende Handballminuten in Celje. "Wir müssen gleich Gas geben. Wir wollen gewinnen und die zwei Punkte mitnehmen. Das wird schwer genug, da die Akustik in der Halle sehr laut ist, egal wie viele Zuschauer da sind. Aber hinter dem Tor von Celje sind ja die berühmten Fans, die sogenannte gelbe Wand", so der SG Trainer, der Gegenwind in der Halle und vor allem auf dem Parkett der Spieler von RK Celje Pivovarna Lasko erwartet.

"Sie haben vierzig Minuten lang in Paris sehr gut mitgehalten und nur mit drei oder vier Toren zurückgelegen. Erst am Ende war Paris körperlich stärker. Ihr Heimspiel gegen Skjern hätten sie gewinnen müssen, doch sie haben zu viele Chancen vergeben", so Maik Machulla über das 26:27 des slowenischen Champions gegen die Mannschaft der ehemaligen SG Spieler Thomas Mogensen und Anders Eggert. "Celje wird uns sehr viel Kampf entgegensetzen und laufen wie die Verrückten", rechnet der Flensburger Trainer mit sechzig Minuten konsequenter Gegenwehr der Gastgeber. "Wir haben den Anspruch und vor allem das Ziel, ins Achtelfinale zu kommen", lässt Maik Machulla aber auch keine Zweifel daran, dass die beiden Punkte mit auf die Heimreise von Slowenien nach Norddeutschland sollen.

Fernsehen. Das Spiel wird ab 16.45 Uhr auf Sky Sport 3 „live“ übertragen.

Schiedsrichter. Michal Badura und Jaroslav Ondogrecula (Slowakei).

EHF-Delegierter. Per Morten Sodal (Norwegen).

Statistik. Beide Teams standen sich schon in sieben Runden gegenüber. Die SG gewann von 14 Partien immerhin neun. Das Torverhältnis lautet 428:402.

 

 

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