Kein gutes Händchen in Celje

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die Chancen-Verwertung stimmte nicht: Die SG Flensburg-Handewitt verlor am Abend mit 23:20 (11:10) beim slowenischen Meister RK Celje. Damit hat sie nun 2:4 Punkte in der Staffel B der VELUX EHF Champions League auf dem Konto.

Das erste Tor des Spiels machte ein alter Bekannter: Drasko Nenadic, von 2013 bis 2015 im SG Trikot, war zu einem Siebenmeter angetreten. Der Serbe übernahm für Celje zunächst viel Verantwortung, deckte im Abwehrzentrum und griff über den linken Rückraum an. Bei den Gästen sorgten die Flügelspieler für die ersten Duftnoten: Magnus Jøndal verwandelte einen Strafwurf sicher. Marius Steinhauser schloss den ersten Konter erfolgreich ab. Insgesamt wirkte der Auftritt der SG zunächst etwas nachlässig: Die quirligen Slowenen konnten sogar einen Kempa-Trick anbringen und legten immer wieder einen Treffer vor.

Nach gut zehn Minuten nahm Maik Machulla erstmals eine Änderung an seiner Aufstellung vor. Johannes Golla rückte für Anders Zachariassen in den Mittelblock. Etwas defensiver ausgerichtet funktionierte die 6:0-Defensive besser. Zwischenzeitlich blieb Celje sogar neun Minuten ohne Tor. Dennoch ließen sich die Hausherren nicht abschütteln, was nicht unbedingt für die Offensive sprach, in der Maik Machulla munter durchwechselte. Als Rasmus Lauge zum 8:11 durchbrach, deutete sich ein Pausenpolster an. Doch Celje-Keeper Ferlin hatte etwas dagegen.

Während Torbjørn Bergerud mit dem Seitenwechsel Benjamin Buric ablöste, bissen sich die Vorderleute weiterhin mehrfach die Zähne an Ferlin aus. So konnte Celje schnell ausgleichen und nach 42 Minuten sogar mit 16:15 in Führung gehen. Die Zlatorog-Arena tobte, die SG musste kühlen Kopf bewahren. So wie es Rasmus Lauge demonstrierte: Der Däne drehte mit einem Doppelschlag das Blatt. Neben ihm stand kurzfristig Dani Baijens – mit der Maßgabe im Angriff für überraschende Impulse zu sorgen.

Die Musik lief in dieser Phase allerdings auf der anderen Seite: Der slowenischer Meister strotzte vor Selbstvertrauen, bejubelte das 20:18 und profitierte dabei zwei Mal von nicht schnell genug ausgeführten Torwartwechseln der SG. Celjes neuer Trainer Ocvirk brachte erst nun den Linkshänder Branko Vujovic, der vor einem Jahr in Flensburg aufgetrumpft hatte und nun weiter erhöhte. Ferlin krönte seine Leistung mit einem Distanztor zum 22:18. Die Niederlage war damit praktisch besiegelt.

RK Celje – SG Flensburg-Handewitt 23:20 (10:11)

RK Celje: Ferlin (19/1 Paraden, 1 Tor) – Vujović (1), Jurecic (2), Malus (5), Razgor (4/2), Marguc (1), Grošelj (1), Kodrin (2), Anić (1), Bećiri, Nenadic (2/1), Ovnicek (1/1), Horzen (1), Sarac (1)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (7/1 Paraden), Bergerud (6 Paraden) – Karlsson, Golla (3), Hald, Glandorf (4), Wanne (1), Jeppsson (1), Jøndal (1/1), Steinhauser (3), Zachariassen, Gottfridsson (2), Lauge (4), Baijens, Rød (1)

Schiedsrichter: Pandzic/Mosorinski (Serbien);

Zeitstrafen: 2:8 Minuten (Jurecic 2 – Golla 2, Hald 2, Zachariassen 2, Baijens 2);

Siebenmeter: 6/4:3/2 (Nenadic scheitert an Buric, Razgor wirft über das Tor –Jøndal scheitert an Ferlin);

Zuschauer: 3300

Spielverlauf: 1:0 (4.), 2:2 (7.), 4:3 (10.), 5:4 (12.), 6:5 (14.), 6:7 (16.), 7:9 (23.), 8:11 (28.) – 10:12 (31.), 11:13 (32.), 13:13 (33.), 14:14 (36.), 14:15 (39.), 16:15 (42.), 16:17 (45.), 19:17 (50.), 19:18 (51.), 22:18 (54.), 22:20 (58.)

 

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Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 01:00:21
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