Nun sind alle gefordert

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Vor der Saison wussten alle bei der SG Flensburg-Handewitt um die Schwere der Gruppe B, stellten aber auch zufrieden fest, dass der deutsche Meister auf einige Kontrahenten treffen wird, gegen die er schon lange nicht mehr oder noch nie gespielt hat. Zu diesen zählt der HC Motor Zaporozhye, der am Mittwoch um 19 Uhr in der FLENS-ARENA vorstellig werden wird.

Es war in der Serie 2011/12, als die SG im Europacup der Pokalsieger gegen den ukrainischen Vertreter eine Runde weiterkam, obwohl das Heimspiel verloren ging. Von einer Revanche spricht nach so vielen Jahren niemand mehr, aber – wie immer im Sport – soll gewonnen werden. „Wir haben eine Saison lang dafür gekämpft, wieder im höchsten europäischen Wettbewerb zu spielen“, betont Maik Machulla. „Am Mittwoch werden wir Vollgas geben, um zu punkten.“

Der SG Trainer hat den Sonntag als „große Enttäuschung“ verbucht. „So schludrig und fahrlässig darf man mit seinen Chancen nicht umgehen, wenn man in der VELUX EHF Champions League gewinnen will“, kritisiert er, um dann zu relativieren: „Wirklich Sorgen würde ich mir machen, wenn wir uns die Chancen erst gar nicht herausgespielt hätten.“ Der Übungsleiter zeigt auch Verständnis für seine Schützlinge: „Nach 13 Partien in sechs Wochen merkte man gerade denjenigen, die viel gespielt hatten, eine gewisse Müdigkeit an. Gerade jetzt fehlt uns ein Gøran Johannessen, der im Rückraum für mehr Möglichkeiten sorgen würde.“

Aus aktuellem Anlass wurde die Intensität im heutigen Mannschaftstraining heruntergefahren – um am Mittwoch körperlich wieder auf einem guten Niveau zu sein. Video und Taktik standen im Vordergrund. Den Montag nutzten die Akteure zur Regeneration oder zum individuellen Training – je nach der Belastung in der letzten Zeit. Jim Gottfridsson zog ein kleines Reha-Programm durch. Der schwedische Spielmacher nahm eine Einblutung am Oberschenkel aus Celje mit. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Ein Ausfall würde die kommende Aufgabe sicherlich komplizieren.

Der HC Motor Zaporozhye wartet noch auf den ersten Punkt, ließ aber am Sonntag aufhorchen. Die Truppe, die viele Nationalspieler der Ukraine, Weißrusslands und Russlands vereint, glückte nach magererer erster Hälfte gegen Szeged eine Aufholjagd, die mit dem 31:32 endete. „Der ukrainische Meister ist spielerisch stark, arbeitet im Angriff gut mit seinen Kreisläufern, hat aber auch große Spieler mit Wurfkraft“, hat Maik Machulla beobachtet. „In der Abwehr beherrscht Zaporozhye mehrere Formationen – wir müssen unbedingt wieder unser normales Niveau erreichen.“ Ein Sieg würde einem Jubiläum gut zu Gesicht stehen: Holger Glandorf (s. Foto) wird zum 100. Mal eine internationale Partie für die SG bestreiten. Vor ihm haben nur acht Akteure diese Schallmauer erreicht.

Karten-Situation. Es gibt noch ausreichend Sitzplatz- und Stehplatz-Tickets, und zwar im SG-Online-Shop, im Scandinavian Park Handewitt, im Angelner Autohuus und an der Abendkasse. Die SG Tickethotline ist erreichbar unter: 01806-997718 (0,20 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Min).

Fernsehen. Das Spiel wird ab 16.45 Uhr auf Sky Sport 3 „live“ übertragen.

Hallen-Öffnung. Die FLENS-ARENA öffnet um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter. Michal Badura und Jaroslav Ondogrecula (Slowakei).

EHF-Delegierter. Per Morten Sodal (Norwegen).

Statistik. Beide Teams standen sich nur in der Serie 2011/12 gegenüber. Die SG gewann damals in der Ukraine mit 39:30, um daheim mit 27:32 den Kürzeren zu ziehen

 

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Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 00:46:54
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