Roggisch warnt vor nächstem CL-Gegner

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IFK Kristianstad heißt der Gegner, den es für die Rhein-Neckar Löwen am Mittwochabend zu schlagen gilt. Man spielt in eigener Halle, vor heimi-schem, stets enthusiastischem Publikum – und man hat keine Punkte zu verschenken. Nach zwei (Heim-)Siegen und zwei Niederlagen soll am fünften Spieltag von Gruppe A in der VELUX EHF Champions League der dritte Erfolg her.

Die SAP Arena öffnet um 18 Uhr, Spielbeginn ist um 19 Uhr. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Für Oliver Roggisch sind die Schweden alles andere als eine reine Pflichtaufgabe: „Die Jungs sind unglaublich schnell. Wenn du dir da zu viele technische Fehler im Angriff erlaubst, kann dich Kristianstad über den Haufen rennen.“ Der Sportliche Leiter der Löwen hält überhaupt nichts davon, irgendeinen Gegner in der Gruppe zu unterschätzen. „Das ist schon brutal, wenn man sich die anderen Mannschaften und deren Qualität anschaut. Wir sind aufgerufen, in jedem Spiel an unser Maximum zu gehen.“ Dies gelte auch für den Mittwochabend. „Kristianstad hat auch nominell eine richtig gute Truppe mit Top-Leuten. Da steckt hohe Qualität drin.“

Den eigenen Spielern verschreibt der erfahrene Vollblut-Handballer erhöhte Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft: „Gegen IFK brauchen wir 60 konstante Minuten. Wir müssen die technischen Fehler minimieren und schauen, dass wir eine schwächere Phase cleverer überbrücken, als uns das zuletzt gelungen ist. Auch kämpferisch können wir uns noch steigern.“ Dass es in den vergangenen Wochen ziemlich stark auf und ab ging mit der eigenen Leistung, die Löwen es selten schafften, über ein komplettes Spiel die Leistungskurve oben zu halten, führt Roggisch auch auf die noch nicht abgeschlossene Integrationsarbeit mit den Neuzugängen zurück. „Gerade die, für die Champions League noch weitgehend Neuland bedeutet, können aus so einem Spiel wie in Skopje unheimlich viel lernen.“ Beim Champion von 2017 spielten die Löwen eine Halbzeit lang richtig gut, verdarben sich dann aber in wenigen Minuten die „Ernte“. Einfache Fehler, dumme Ballverluste, schlechte Abschlüsse – ruckzuck nutzte der abgezockte Gegner die Unzulänglichkeiten im Löwenspiel, drehte die Partie. Und am Ende standen die Löwen-Spieler mit leeren Händen in Mazedonien.

Gegen die Schweden aus Kristianstad soll das nicht passieren. Mit Blick auf die schwierige Gruppe ist es ohnehin ratsam, seine Heimspiele zu gewinnen. Das sieht auch Oliver Roggisch so: „Unser Ziel ist es ganz klar, die zwei Punkte in der SAP Arena zu behalten.“

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