Sieg im Nachbarschaftsduell

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die SG Flensburg-Handewitt hat ihr Konto in der Staffel B der VELUX EHF Champions League ausgeglichen. Am Abend schlug sie Skjern Handbold mit 26:22 (10:10).

Selten wurde eine Gastmannschaft mit so viel Applaus bedacht wie Skjern Handbold. Das lag nicht nur an den vielen Dänen in der Halle, sondern vor allem an der Aufstellung des dänischen Meister. Mit Thomas Mogensen und Anders Eggert standen zwei SG Legenden in der Startformation des Gegners. Anders Eggert zeigte sogleich mit einem feinen Dreher vom linken Flügel, dass er nichts verlernt hat. Überhaupt erwischte Skjern den besseren Start. Die SG musste ohne Tobias Karlsson auskommen und behalf sich mit einer 5:1-Defensive. Rasmus Lauge agierte als vorgezogener „Fänger“, während Simon Hald das Abwehrzentrum bildete.

Nach dem 1:4 kamen die Hausherren in einen kleinen Lauf. Hampus Wanne (s. Foto) glich per Gegenstoß aus. Lasse Svan schloss in seinem 500. Spiel für die SG den nächsten Konter zum 5:4 ab. Simon Jeppson, der diesmal der ersten Sieben angehörte, packte sogar noch einen drauf. Das Ganze war allerdings nur ein Strohfeuer. Skjern zog nicht nur gleich, sondern auch vorbei. Die SG größte Mühe – und nicht immer Fortune. Zu allem Überfluss schied auch noch Anders Zachariassen aus. Nach dem 8:10 verlief zumindest die 29. Minute optimal: Zunächst traf Simon Hald vom Kreis, dann schoss Holger Glandorf durch eine Deckungslücke. Mit einem Remis ging es zum Pausentee.

Mit Wiederbeginn formierten sich Simon Hald und Johannes Golla zum Mittelblock einer klassischen Defensive. Vorne schwangen Jim Gottfridsson und Rasmus Lauge das Zepter. Die SG kam in Schwung, und Benjamin Buric hielt. Mit einem weiten Abwurf leitete der bosnische Keeper das Tor des Tages ein. Das Publikum raunte, weil Hampus Wanne einen weiten Laufweg zu meistern hatte, der eigentlich nicht zu schaffen war. Doch der Schwede ergatterte den Ball und donnerte ihn zum 14:12 in die Maschen. Die „Hölle Nord“ tobte. Und weil es so schön war, machte es das „Konter-Gespann“ kurz darauf in nicht ganz so spektakulärer nochmals. Da hieß es bereits 17:13.

Als der Vorsprung wenig später gar auf fünf Treffer angewachsen war, wähnten sich viele schon in Siegerlaune. Doch ein Doppelpack brachte Skjern wieder näher heran, was Maik Machulla zu einem Team-Timeout veranlasste. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Die Zuschauer hatten ein feines Gespür und unterstützten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen. Fünf Minuten vor Ultimo steckte Rasmus Lauge auf Johannes Golla durch. Der Kreisläufer traf zum 24:19. Nun war der Drops endgültig gelutscht.

SG Flensburg-Handewitt – Skjern Handbold 26:22 (10:10)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (17 Paraden) – Karlsson, Hald, Golla, Glandorf, Svan, Wanne, Jeppsson, Jøndal, Steinhauser, Zachariassen, Johannessen, Gottfridsson, Lauge

Skjern Handbold: Nielsen (12 Paraden) – Mogensen, Jakobsen, T. Konradsson, Eggert, Cichosz, J. Konradsson, Stenbäcken, Grebenc, Myrhol, Christensen, Søndergaard, Augustinussen,Tangen

Schiedsrichter: Kurtagic/Wetterwik (Schweden);

Zuschauer: 5000
Spielverlauf: 0:2 (3.), 1:4 (6.), 6:4 (11,), 6:6 (14.), 8:7 (20.), 8:10 (26.) – 11:10 (32.), 12:12 (36.), 15:12 (39.), 17:13 (40.), 19:14 (42.), 19:16 (46.), 21:17 (49.), 22:19 (53.), 24:19 (55.), 25:20 (56.), 26:21 (58.)

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Ergebnisdienst Pokal

14.11.2018 18:45
EHF Champions League, 08.Spieltag
  
SG Flensburg-Handewitt - Paris Sain-German Handball 0 : 0
14.11.2018 20:45
EHF Champions League, 08.Spieltag
  
Montpellier HB - Rhein-Neckar Löwen I 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 14.11.2018 07:40:39
Legende: ungespielt laufend gespielt