Die weiteste Reise der Saison

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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2300 Kilometer sind es von Schleswig-Holstein nach Zaporozhye: Die SG Flensburg-Handewitt muss zum Wiederauftakt der VELUX EHF Champions League die weiteste Reise der Saison meistern, bevor sie am Sonntag um 17 Uhr beim HC Motor Zaporozhye antritt.

Beim drei Punkte und drei Plätze schlechter platzierten ukrainischen Meister möchte der Dritte der Staffel B seine Ausgangslage weiter verbessern. „Wir müssen die kommende Auswärtsaufgabe so angehen wie in Wetzlar die zweite – konzentriert“, fordert Maik Machulla. „Wir wollen schnellst-möglich Planungssicherheit für das Achtelfinale haben.“

Der SG Trainer setzte für heute Vormittag eine Übungseinheit an. Anderthalb Tage nur Reiserei – das schmeckte ihm nicht. Die HSG Wetzlar stellte dankenswerter Weise den Gästen die altehrwürdige Sporthalle Dutenhofen und einen Kraftraum zur Verfügung – für ein kleines physisches Programm. Am Nachmittag geht es zum Hotel nach Frankfurt, ehe am Abend ein weiteres Highlight folgt: der Besuch des Fußball-Bundesliga-Spiels zwischen Mainz 05 und Bayer Leverkusen. Am morgigen Samstag geht es über Istanbul nach Zaporozhye, wo mit der Spielstätte „Palace of Sports Yunost“ Tuchfühlung aufgenommen wird.

Torbjørn Bergerud wird nicht nachkommen. Für ihn setzt Nachwuchsmann Johannes Jepsen die Reise fort. Bis auf Jim Gottfridsson sind sonst alle dabei und haben den Ritt in Wetzlar gut überstanden. Im Oktober schlug die SG den ukrainischen Meister mit 31:24. Für Zaporozhye war es die vierte Niederlage im laufenden Wettbewerb gewesen; die Klubverantwortlichen kündigten daraufhin dem polnischen Coach Patryk Rombel die Zusammenarbeit. Für ihn übernahm – bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte – der Ukrainer Nikolaj Stepanets das Kommando auf der Bank. „Große Änderungen habe ich nicht wahrgenommen“, erzählt Maik Machulla. „Der Stil beruht immer noch auf vielen Kreuzungen und guten Kreisan-spielen.“ Ein kleiner Bonbon: Hampus Wanne bestreitet sein 200. Pflichtspiel für die SG.

Fernsehen. Das Spiel wird ab 16.45 Uhr auf Sky Sport 3 „live“ übertragen.

Schiedsrichter. Zigmars Sondors und Renars Licis (Lettland)
EHF-Delegierter. Miroslaw Baum (Polen).

Statistik. Beide Teams standen sich außer dem Hinspiel nur in der Serie 2011/12 gegenüber, und zwar im Rahmen des Europacups der Pokalsieger. Die SG gewann damals in der Ukraine mit 39:30, um daheim mit 27:32 den Kürzeren zu ziehen.

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Ergebnisdienst Pokal

20.02.2019 19:00
EHF Champions League, 13.Spieltag
  
Rhein-Neckar Löwen I - KS Vive Tauron Kielce 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 18.02.2019 02:59:53
Legende: ungespielt laufend gespielt