Kontrolle aus der Hand gegeben

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Es wird wieder eng in der VELUX EHF Champions League. Die SG Flensburg-Handewitt verlor beim HC Motor Zaporozhye mit 26:28 (12:10) und hat in der Staffel B nunmehr 10:12 Punkte auf dem Konto.

Maik Machulla nahm im Vergleich zur Donnerstag-Partie einige Veränderungen an seiner Startaufstellung. Die Belastungen verteilen, so lautete die Devise. Simon Hald stand diesmal im Defensiv-Mittelblock, Magnus Jöndal und Marius Steinhauser starteten auf den Flügeln. Holger Glandorf brach über die rechte Rückraum-Position durch und erzielte das erste Tor des Tages. Spielmacher Göran Johannessen lochte einen Konter zum 2:5 ein. Nach 13 Minuten beantragte Mykola Stepanets das erste Team-Timeout. Seine Truppe hätte zu diesem Zeitpunkt noch höher zurückliegen können: Schließlich hatte die SG zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Holztreffer und zwei versandete Gegenstöße zu beklagen.

Die kleine Unterbrechung hatte dem ukrainischen Meister gut getan, die SG blieb aber die dominierende Mannschaft. Johannes Golla und Simon Jeppsson tauchten nun erstmals auf dem Spielfeld auf und trugen sich sogleich erstmals in die Torschützenliste ein. Rasmus Lauge kam nun auch in der Abwehr zum Einsatz und erhöhte auf 5:9. Die Gäste versäumten es aber, nachzusetzen. Plötzlich hieß es nur noch 9:10, und Tobias Karlsson kassierte bereits seine zweite Zeitstrafe. Hampus Wanne traf in seinem 200. SG Spiel aus aus spitzem Winkel und stellte den Zwei-Tore-Abstand her, der auch zur Pause Gültigkeit hatte.

Im zweiten Durchgang eröffneten die Flügelspezialisten Hampus Wanne und Marius Steinhauser den Torreigen, Göran Johannessen schloss mit Dynamik einen Vorstoß ab. Es hieß nun 11:15. Dieses Polster hielt aber nur kurz. Wirklich weg kam die SG aber nicht. Zaporozhye blieb in gefährlicher Schlagdistanz. Beim 17:18 hatten die Hausherren wieder unmittelbaren Kontakt aufgenommen. Der SG Rückraum übernahm nun Verantwortung: Rasmus Lauge, Holger Glandorf und Göran Johannessen trafen. Hinten musste der deutsche Meister aber immer wieder Rückschläge verdauen: Mit dem 21:22 schied Tobias Karlsson aufgrund seiner dritten Hinausstellung aus. Nach zwei Minuten Unterzahl bildeten Simon Hald und Johannes Golla den Mittelblock.

Hampus Wanne bewies bei zwei Siebenmetern gute Nerven, dennoch schaffte Zaporozhye den Ausgleich – mit einem Kempa-Trick zum 23:23. Die Partie kippte. Ein Konter brachte das 26:25 für die Ukrainer. Hampus Wanne scheiterte mit einem Siebenmeter, während auf der anderen Seite Babichev einen Abpraller erwischte. Als der nächste Wurf von Rasmus Lauge das Ziel verfehlte, war das Spiel verloren.

HC Motor Zaporozhye – SG Flensburg-Handewitt 28:26 (10:12)

HC Motor Zaporozhye: Komok (4 Paraden), Kireev (6/1 Paraden) – Buinenko, Kubatko (1), Babichev (3), Malasinskas (6/1), Pukhouski (9), Denysov (1), Dontsov (2), Doroshchuk, Kozakevych (2), Paczkowski (2), Shynkel, Kus, Peshevski, Soroka (1)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (13 Paraden) – Karlsson, Golla (2), Hald, Glandorf (5), Wanne (4/2), Jeppsson (1), Steinhauser (3), Johannessen (4), Lauge (6), Rød

Schiedsrichter: Sondors/Licis (Lettland);

Zeitstrafen: ? Minuten (2 – 2);

Siebenmeter: ? (–);

Zuschauer: 3500


Spielverlauf: 0:1 (3.), 2:1 (5.), 2:5 (13.), 4:6 (18.), 5:7 (20.), 5:9 (22.), 7:9 (23.), 9:10 (27.), 10:11 (28.) – 10:13 (31.), 11:15 (33.), 13:15 (35.), 14:17 (39.), 15:18 (42.), 17:18 (44.), 18:19 (46.), 19:20 (47.), 20:21 (48.), 21:22 (50.), 23:23 (53.), 24:25 (56.), 28:25 (60.)

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Ergebnisdienst Pokal

20.02.2019 19:00
EHF Champions League, 13.Spieltag
  
Rhein-Neckar Löwen I - KS Vive Tauron Kielce 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 18.02.2019 03:48:00
Legende: ungespielt laufend gespielt