Energieverbund-Arena Dresden

Addresse:
Magdeburger Str. 10,01067 Dresden

Die EnergieVerbund Arena(bis November 2010 Freiberger Arena, auch Eisarena Dresden) ist ein Eissport- und Ballspielzentrum Dresdens und Heimspielstätte der Zweitligamannschaft der Dresdner Eislöwen.

Die ursprünglich 1969 erbaute Eissporthalle an der Pieschener Allee wurde während des Elbehochwassers 2002 stark geschädigt. Außerdem behinderte sie in der linkselbischen Dresdner Flutrinne des Ostrageheges den Abfluss der Wassermassen der Flutrinne. Die Stadt Dresden entschied sich aus diesen Gründen für einen Ersatzneubau außerhalb der Flutrinne unter Verwendung von Fluthilfegeldern. Durch weitere Sportfördermittel des Freistaates Sachsen sowie Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden konnten in der Zeit von Mai 2005 bis August 2007 neben dem Ersatz der eigentlichen Arena auch eine Trainingseishalle sowie eine 3000 Quadratmeter große Drei-Felder-Ballspielhalle gebaut werden.
Die Baukosten betrugen etwa 29,7 Millionen Euro. Der ursprüngliche Entwurf des Münchner Architekturbüros Schmidt-Schicketanz sah nur Baukosten in Höhe von 23,7 Millionen Euro vor. Aufgrund steigender Metallpreise sowie stark erhöhter Sicherheitsforderungen konnten die geplanten Kosten nicht eingehalten werden.

Der Gebäudekomplex EnergieVerbund Arena besteht aus einer Eisarena, einer Trainingseishalle, einer Ballspielhalle sowie einer 333 m langen Eisschnelllaufbahn. In der Eisarena finden bei Eishockeyspielen oder anderen Eisveranstaltungen 4.127 Zuschauer (davon 2.799 Sitz- und 300 VIP-Plätze) auf zwei umlaufenden Rängen Platz. Zusammen mit einer notwendigen Fernsehübertragungsmöglichkeit und zwei Anzeigetafeln entspricht die Arena dem von der DEL geforderten 9000-Punkte-Plan, so dass die Dresdner Eislöwen in die oberste Deutsche Eishockeyliga aufsteigen könnten, falls sie den sportlichen Aufstieg schaffen würden (d.h. zur Zeit Meister der 2. Eishockeyliga zu werden) und die finanziellen Mittel aufbrächten. Die Namensrechte wurden zunächst für drei Jahre an das Brauereiunternehmen Freiberger Brauhaus vergeben und das Sportzentrum trug den Namen Freiberger Arena. Seit Dezember 2010 trägt die Halle den Namen EnergieVerbund Arena.

Das erste Spiel in der neuen Eishalle wurde am 15. August 2007 im Rahmen des Four-Points-Cups 2007 ausgetragen, bei dem die Eisbären Berlin gegen HC Energie Karlovy Vary ein 3:3-Unentschieden erreichten. Erster Torschütze in der Eisarena war Nationalstürmer Florian Busch mit dem 1:0 für die Eisbären. Die offizielle Eröffnung des Gesamtkomplexes fand vom 31. August bis zum 2. September 2007 statt.
Die Eisarena ist die Heimspielstätte der Dresdner Eislöwen, die in der Saison 2007/08 über 100.000 Besucher zu den 35 Heimspielen in die damalige Freiberger Arena lockten. In den Playoffs der gleichen Saison war die Eisarena mehrfach ausverkauft. Bei Eishockeyspielen beträgt die offizielle Kapazität 4.127 Zuschauer, davon 1.028 auf Steh-, 2.799 auf Sitz- und 300 auf VIP-Plätze. Neben den Eislöwen sind fast 50 Vereine und Sportabteilungen aus dem Eis- und Ballsport mit ihrem Trainings- und Wettkampfbetrieb in der Arena beheimatet. Zu diesen Nutzern gehört der Bundesstützpunkt Shorttrack.
In der Eislaufsaison bietet die EnergieVerbund Arena täglich die Möglichkeit zum öffentlichen Eislaufen auf fast 5.000 m2 Eisfläche. Darüber hinaus findet während der Eislaufsaison jeden Samstag eine Eisdisco statt. Ein Tunnel verbindet die Trainingseishalle im Hauptgebäude mit der Eisschnelllaufbahn im Außenbereich, die ebenfalls für den Publikumslauf genutzt wird.
Die 10 Kioske sowie das Restaurant mit Sportsbar in der EnergieVerbund Arena - „Auszeit" werden durch das Cateringteam von HOGASPORT bewirtschaftet. Neben Sportübertragungen in der Sportsbar bietet das Restaurant Kegelbahn, Tischkicker und Vereinsräume mit gastronomischer Bewirtung. Darüber hinaus ist es einmal im Monat Veranstaltungsort des Dresdner Sportstammtisches.

Quelle: Wikipedia