Burgwedel verliert in Schwerin

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3.Liga Nord
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Eine deutliche 21:30-Niederlage musste der HH Burgwedel bei den Mecklenburger Stieren in Schwerin quittieren. Zur Halbzeit hatten die Gäste noch mit 12:10 geführt. Die nur mit zehn Spielern angereisten Burgwedeler vergaben am Ende zu viele Torchancen und fühlten sich vor allem im zweiten Durchgang von den Schiedsrichtern stark benachteiligt.

Gerade einmal zehn gesunde Spieler (2 Torhüter und acht Feldspieler) standen dem Handball Hannover-Burgwedel e.V. beim Spiel in Schwerin zur Verfügung. Zwar war Pascal Kinzel ins Tor zurückgekommen und löste Patrick Anders ab, mit Steffen Dunekacke war unter der Woche aber ein weiterer verletzter Akteur hinzugekommen. Der Linksaußen war im Training umgeknickt und wird in den kommenden Wochen mit einem Bänderriss im Fuß ausfallen. Auch Kay Behnke, Thomas Bergmann, Christian Hoff und Luca Born fehlten verletzungsbedingt. Trotz der widrigen Umstände hatten sich die Gäste in der mit 1.400 Zuschauern gefüllten Schweriner Sport- und Kongresshalle einiges vorgenommen und dominierten die erste Hälfte. Die Abwehr stand sicher und kompakt, Torhüter Mustafa Wendland (Foto) war gut aufgelegt und auch der HHB-Angriff harmonierte. Über 2:1 und 4:2 setzte sich Burgwedel bis zur 26. Minute bis auf 12:9 ab. Als Schwerins Mark Mathias Pedersen eine Minute später zum Strafwurf antrat und Mustafa Wendland am Kopf traf, wurde er durch die Unparteiischen disqualifiziert. Sicherlich eine zu harte Entscheidung, hatte sich der HHB Keeper auch ein wenig bewegt. Mit einer 12:10-Führung der Gäste ging es in die Kabinen.

Auch nach der Pause war der HHB zunächst das spielbestimmende Team. Artjom Antonevitch und Florian Freitag sorgten für eine Viertoreführung (14:10 und 16:12). Schwerin blieb jedoch in Reichweite und konnte nach 39 Minuten zum 17:17 ausgleichen. Als die in der ersten Halbzeit noch souverän pfeifenden Schiedsrichter dann binnen acht Minuten drei HHB-Spieler mit Zeitstrafen versahen, kippte die Partie.

Nacheinander mussten Philip Reinsch, Marius Kastening und Stefanos Michailidis auf die Strafbank. Schwerin nutzte die Gelegenheit und setzte sich bis zur 45. Minute auf 21:18 ab. Alles was ging wurde jetzt gegen die Burgwedeler gepfiffen und der HHB verlor seinen Faden. Ob die Schiedsrichter damit ihre Fehlentscheidung aus Halbzeit 1 kompensieren wollten, wird ihr Geheimnis bleiben. Burgwedel war nun total verunsichert und die Gastgeber hatten leichtes Spiel. Die Stiere setzten sich weiter ab und bogen auf die Siegerstraße ein. Beim 27:21 in der 54. Spielminute war die Partie entschieden. Burgwedel gelang in den letzten acht Minuten kein einziger Treffer mehr, Schwerin gewann mit 30:21. Am Ende deutlich zu hoch aber verdient.

Selbst Schwerins Trainer Mannhard (Mücke) Bech war die starke Bevorteilung seiner Mannschaft am Ende peinlich, die rote Karte gegen Mark Pedersen hatte die Stiere zur rechten Zeit wachgerüttelt und für einen Umschwung gesorgt. 21 Burgwedeler Tore waren unterm Strich deutlich zu wenig.

HHB: Mustafa Wendland, Pascal Kinzel - Florian Freitag (5), Stefanos Michailidis (3), Julius Mücke (1), Marius Kastening (3), Lennart Koch, Nenad Bilbija (5), Philip Reinsch und Artjom Antonevitch (4).

 

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