YoungsterS verlieren in Berlin

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

3.Liga Nord
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Mit einer 31:27- Niederlage mussten die SCM YoungsterS am vergangenen Samstag, dem 23.03.2019 den Heimweg von Berlin nach Magdeburg antreten. Nach 60 Minuten konnten die Füchse Berlin Reinickendorf fröhlich einen Heimsieg gegen unsere Magdeburger Jungs bejubeln.

Somit endet ein Doppelspieltag bei den „Jungfüchsen“ mit einem Sieg (A-Jugend) und eine Niederlage (YoungsterS) für die SCM-Teams. Geschwächt ging es für unsere SCM YoungsterS am Samstag nach Berlin. Um 19:00 Uhr war in der Lilli-Henoch-Sporthalle Anpfiff der 3.Liga (Nord) Partie. Den besseren Start im Spiel erwischten die Hausherren aus Berlin. Erst in der 4. Minute, als das Team der Füchse Berlin Reinickendorf schon mit zwei Toren führte, traf Niklas Danowski zum 2:1. Keine drei Minuten später konnten die YoungsterS jedoch die Führung in die Hand nehmen. Erst konnte Kay Winter zum 2:2 ausgleichen und danach Alexander Reimann auf 2:3 erhöhen. In dieser Phase war es ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere SCM-Jungs gaben zwar den Takt an und erhöhten, doch die Hauptstädter konnten im Gegenzug immer wieder sofort ausgleichen. In der 11. Minute konnten die „Jungfüchse“ nach zwei Treffern von Bastien Genty sich die anfängliche Führung zurückholen und gaben nun den Takt vor. Doch auch unsere YoungsterS waren bereit alles zu geben und zu kämpfen und blieben dran. Nachdem Yannick Danneberg in der 16. Minute zum 8:8 ausgleichen konnte, und danach gut drei Minuten kein Tor, weder für Berlin noch für die YoungsterS fiel, nahm der Trainer der Füchse Berlin Reinickendorf, Anel Mahmutefendic, eine Auszeit. Und diese schien bei dem Hauptstädter-Team zu wirken. Die Hausherren konnten in den nächsten vier Minuten nach der Auszeit auf 11:8 erhöhen. Das Team von Trainer Vanja Radic war zu diesem Zeitpunkt schon gut 7 Minuten torlos – ein Grund genug um ebenfalls eine Auszeit zu nehmen. Erst in der 24. Spielminute konnte Justus Kluge den Ball wieder im Tor der Berliner unterbringen und aus 12:9 verkürzen. Doch die Füchse nutzten die Fehler unserer SCM YoungsterS immer wieder aus und konnten weiter erhöhen. Keine vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte Kay Winter durch einen verwandelten Strafwurf auf 15:11 verkürzen. Den letzten Treffer in der ersten Halbzeit für das SCM-Team erzielte Luka Baumgart zum 16:12. Doch die Füchse Berlin Reinickendorf konnten mit Halbzeitsirene, durch Philipp Reineck, noch zur fünf-Tore-Führung treffen. So ging es für beide Teams dann erstmal in die Kabine.

Nun hieß es sich wieder zu sammeln und die einfachen Fehler zu minimieren. Die zweite Halbzeit lief nicht besser. Zwar konnte Yannick Danneberg auf 17:13 verkürzen. Doch nach dem verwandelten Strafwurf von Kay Winter in der 32. Minute zum 18:14, war wieder eine sehr torlose Phase. Nach 10 gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit war Trainer Vanja Radic erneut gezwungen eine Auszeit zu nehmen (20:14). Doch auch nach der Auszeit erhöhten erst die Füchse-Spieler, ehe Justus Kluge ein Tor zum 21:15 erzielte. In der 43. Minute, als Berlin schon mit 8 Toren vorn lag, dann der nächste Rückschlag für die schon teamgeschwächten YoungsterS. Luka Baumgart sah nach einer Abwehraktion die Rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Berlin nutzte die Überzahl und erhöhte im nächsten Angriff auf 24:15. Nun blieb den YoungsterS nur noch eins – kämpfen und wieder heran kommen. Niklas Danowski und Alexander Reimann konnten bis zur 46. Minute die YoungsterS wieder ein wenig heran kommen lassen und auf 24:17 verkürzen. Doch den Sieg wollten sich die Gastgeber aus Berlin nicht mehr aus der Hand nehemn lassen und konnten 10 Minuten vor dem Ende wieder auf 9 Tore erhöhen (28:19). In der 53. Minute nahm Vanja Radic seine letzte Auszeit. Ziel: die Tordifferenz verkleinern und die Fehler der Berliner nutzen. Doch wieder waren es die Berliner, die durch einen Treffer von Enes Keskic erhöhten und somit mit 10 Toren (29:19) vorn lagen. Niklas Danowski brachte den Rückstand dann wieder in den einstelligen Bereich. 3 Minuten vor Abpfiff nutzen dann die YoungsterS die Fehler der Berliner und erzielten einfache Tore. So konnten sie von einem 31:23- Rückstand nach 56 gespielten Minuten auf 31:26 in der 59. Minute verkürzen.

Nun nahm auch Berlins Trainer seine letzte Auszeit. Knapp 30 Sekunden vor dem Ende konnten die Berliner einen Strafwurf nicht verwandeln. Nur wenige Sekunden später traf Niklas Danowski mit seinem 6. Treffer zum Endstand von 31:27. So konnten sich unsere YoungsterS am Ende bis auf vier Treffer heran kämpfen, aber auf Grund der Phase vor der Halbzeit und auch nach der Halbzeit, war es nicht möglich zählbares mit nach Magdeburg zu nehmen. „Uns war bereits vor dem Spiel klar, dass es angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle, als auch der Vorbelastung der Spieler, die zuvor mit der A-Jugend schon gegen die A-Jugend der Füchse spielten, ein sehr schweres Spiel werden würde. An sich sind wir aber gut in das Spiel gekommen, stellen in der ersten Halbzeit eine starke Abwehr. Jedoch haben wir es nicht geschafft ein erfolgreiches Tempospiel aufzubauen.“ – so die Einschätzung von Luka Baumgart. Weiter sagt er: „Dazu kommen ein paar technische Fehler im Angriff zu viel, die Berlin eiskalt bestraft und sich somit auch ab der 20 Minute etwas absetzen kann und sich die Pausenführung herausspielt. In der zweiten Halbzeit kamen wir dann einfach nicht mehr an Berlin heran. Im Gegenteil, Berlin konnte die Führung sogar weiter ausbauen. Am Ende waren es dann noch einmal ein paar leichte Tore, die wir verwandeln konnten und somit auf vier Tore verkürzen.“ Zur Unterstützung des Doppelspieltages in der Lilli-Henoch-Sporthalle reisten sogar die C-Jugend und die B-Jugend des SCM mit nach Berlin. „Die Stimmung war einfach großartig.“ – sagt Luka. Und genau so eine großartige Unterstützung brauchen die YoungsterS am kommenden Samstag bei ihrem Heimspiel auch, um nach drei Niederlagen wieder Punkte sammeln können und im einstelligen Tabellenbereich bleiben können.

Tore: Patzwaldt, Döhler – Danowski (6), Reimann (5), Winter (4/3), Kluge (4), Y. Danneberg (3), Kurch (2), Baumgart (2), Hoggaard (1), Schöll, Bransche, Hack

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