HSV Hannover siegt

Foto: Uwe Serreck

3.Liga Nord
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Schon Minuten vor dem Ende der Drittligapartie des HSV Hannover gegen den DHK Flensborg standen die Anderter Fans auf ihren Plätzen und feierten ihre Mannschaft. Johannes Kellner traf zum 38:25 (16:10)-Endstand und nach dem Abpfiff löste sich bei der Mannschaft die Anspannung, die sich mit dem nie gefährdeten Sieg die beiden fehlenden Punkte zum Klassenerhalt in der dritten Liga Nord holte.

Vor allem in der zweiten Hälfte machte der HSV Tempo und das Spiel hatte hohen Unterhaltungswert für die 400 Zuschauer. Begonnen hatten beide Teams nervös. Erst nach sechs Minuten traf Milan Mazic zum 2:1.

Der HSV hatte das Spiel mit einer starken Abwehr im Griff und erhöhte durch den Doppelschlag von Sebastian Czok auf 6:2 (12.). Dann hielt jedoch der Schlendrian Einzug und der Tabellenletzte glich zum 6:6 (16.). In einer frühen Auszeit rüttelte Spichala die Mannschaft wach. Hinten gelangen viele Ballgewinne und beim Gang in die Kabine leuchtete eine beruhigende 16:10-Führung auf der Anzeigetafel.

Nach Wiederanpfiff setzte sich der HSV frühzeitig auf 24:14 (40.) ab. Im Gefühl des sicheren Sieges gönnte sich die Mannschaft wieder eine schöpferische Pause, die der DHK zum 20:28 (50.) nutzte. Dann schaltete die Mannschaft wieder einen Gang hoch und verwöhnte ihre Fans mit Zaubertoren und spektakulären Aktionen. Beim 33:22 (54.) verfehlten zwei Würfe das verwaiste DHK-Tor, als Flensborgs Keeper zurück war, erzielte Tobias Mertens den 34. Treffer. Zur Belohnung ist bis Ostern frei.

MICHAEL SPICHALA: „Es war klar, dass wir 60 Minuten Vollgas geben müssen. Das hat man in der ersten Hälfte gesehen. Da war kurz der Schlendrian drin. Am Ende haben sich die Jungs den Sieg verdient. Wir hatten in der Rückrunde auch viel Pech."

JENS HÄUSLER (TRAINER FLENSBORG): „Ich bin nicht zufrieden. Wir haben herzlos gespielt. Nur zwischendurch haben wir unser Können aufblitzen lassen und machen dann wieder leichte Fehler. Das war ein Spiegel der Saison. Der HSV hat auch in der Höhe zu Recht gewonnen."

Foto: Lukas Quedenbaum trifft im Konter

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