Eintracht Hildesheim will alle Chancen wahren

(Foto: Verein)

3.Liga Nord
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Das Unentschieden gegen den HC Empor Rostock am Gründonnerstag war ein bitteres Ergebnis, keine Frage. Doch es bringt nichts, daran noch viele Gedanken zu verschwenden.

So sieht es auch Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck: "Wir werden in den verbleibenden zwei Spielen alles geben und wenn Rostock einen Ausrutscher hat, werden wir zur Stelle sein."

Doch dafür muss im letzten Heimspiel der Drittligasaison ein Sieg gegen die zweite Mannschaft der Füchse Berlin her. Die Jungfüchse allerdings sind noch mitten im Abstiegskampf und die Füchse-Verantwortlichen haben ein hohes Interesse, die zweite Mannschaft in der 3. Liga zu halten. Daher ist damit zu rechnen, dass trotz des zeitgleich stattfindenden EHF-Pokal-Viertelfinalrückspiels der Füchse-Profis gegen die TSV Hannover-Burgdorf die Spieler aus dem erweiterten Kader für die zweite Mannschaft in der Volksbank-Arena auflaufen. Doch davon dürfen sich die Hildesheimer nicht beunruhigen lassen, wenn sie im Meisterschaftskampf noch ein Wörtchen mitreden wollen. Selbstvertrauen gibt gegen die Berliner auch das Hinspielergebnis: Eintracht gewann in der Hauptstadt mit 22:37.

Es sind derzeit turbulente Tage für die zweite Mannschaft der Füchse. Dabei spielt auch der MTV Braunschweig eine große Rolle. Denn das Spiel zwischen den beiden Teams, dass die Füchse in Braunschweig mit 25:24 gewannen, hatte einen Protest des MTV zur Folge, weil Trainer Volker Mudrow in der Schlussphase wegen einer unberechtigt genommenen Auszeit eine Zeitstrafe erhielt. Das DHB-Bundesgericht gab Braunschweig nun Recht und hob die Spielwertung auf, die für beide Teams so wichtige Partie wird nun wahrscheinlich in der nächsten Woche neu ausgetragen. Die gute Entscheidung für den MTV Braunschweig wird der Mannschaft von Volker Mudrow hoffentlich auch etwas Rückenwind für die Partie gegen Spitzenreiter HC Empor Rostock geben. Die Rostocker sind am Samstagabend beim MTV zu Gast. Auf dieses Spiel schauen natürlich auch die Eintracht-Fans mit großem Interesse und hoffen auf einen Braunschweiger Punktgewinn.

Das Eintracht-Team selbst muss allerdings gegen die Füchse auf sich selbst schauen. Die Gäste vom Sonntag konnten von den letzten 18 Spielen nur drei gewinnen, sodass als Tabellendreizehnter derzeit um den Klassenerhalt bangen müssen. Dabei hatte die Mannschaft oft auch Pech, denn mit sechs Unentschieden ist das Team von Trainer Anel Mahmutefendic Remis-König in der 3. Liga Nord. Die Hildesheimer haben mit Julius Heil (s. Foto) und Bela Pieles in dieser Trainingswoche zwei Ausfälle zu beklagen. Ihr Einsatz am Wochenende ist noch ungewiss. Für das Spiel hofft das Team aber wieder auf eine tolle Unterstützung von den Rängen. "Die Stimmung gegen Rostock war überragend. Es ist schade, dass wir den Fans den Sieg nicht schenken konnten, aber wir werden alles dafür tun, am Sonntag wieder einen Heimsieg zu landen" sagt Kapitän Lothar von Hermanni.

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