Jungrecken mit Punkt gegen Rostock

Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

3.Liga Nord-Ost
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Den Punkt hätte Heidmar Felixson vor dem Spiel ohne zu zögern genommen – wenn er ihm angeboten worden wäre. Am Ende hätten es aber sogar zwei werden können, oder auch gar keiner. So eng lagen Freud und Leid in der Schlussphase der Drittligapartie der Jungrecken gegen den HC Empor Rostock beieinander.

Mit 29:29 (14:14) trennten sich die Teams – ein Ergebnis, dass unter dem Strich in Ordnung geht. Die Burgdorfer, die mit einem ganz jungen Team startete, in der Abwehr begannen Justus Fischer (B-Jugend), Kjell Maelecke (A-Jgd) sowie mit Veit Mävers, Joel Wunsch und Petar Juric drei gerade den A-Junioren entwachsende Spieler.

Auf der anderen Seite der Meister der vergangenen Saison mit erfahrenen Akteuren. Aber die Jungspunde verlangten den Gästen alles ab. Nach anfänglich wechselnden Führungen konnten sich die Hausherren einen 14:10 Vorsprung herausarbeiten (25. Minute), doch unkonzentrierte finale fünf Minuten bestrafte Rostock, um noch vor der Pause gleichzuziehen. Auch nach dem Wechsel blieb es zunächst ausgeglichen, bis Veit Mävers die Zügel noch mehr in die Hand nahm und fast im Alleingang für die Drei-Tore-Führung (21:18 und 23:20, 45.) sorgte. Doch die Gäste wurden stärker, glichen nicht nur aus (23:23), sondern gingen selbst in Vorhand. Beim 24:26 und 25:27 schienen die Punkte in Richtung Ostsee zu treiben. Aber wer glaubte, die Jungrecken hätten nichts mehr nachzulegen, sah sich getäuscht: Joel Wunsch, Jannes Krone und Justus Fischer drehten den Spieß beim 28:27 (56.) noch einmal um. Wunsch legte mit seinem fünften Treffer noch einmal zur letzten Führung (29:28) vor, aber es reichte nicht zum Sieg. Rostocks bester Torschütze Nick Witte (8) setzte den Schlusspunkt unter eine spannende Partie. Zwar hatten beide Teams in den verbleibenden anderthalb Minuten nochmals eine Torchance, doch die blieben erfolglos. „Die Leidenschaft, mit der meine Mannschaft heute den Punkt erkämpft hat, war phänomenal“, sagte Heidmar Felixson. „Die Jungs sind an die Grenze, einige wahrscheinlich sogar darüber hinaus, gegangen.“

Am nächsten Freitag treten die Jungrecken beim VfL Potsdam an.

TSV Burgdorf II: Oelkers, Buschhorn, Wernlein – Mävers (10/3), Wunsch, Baune (je 5), Krone, Fischer (je 3), Juric, Weiß, Maelecke (je 1), Krenke, Foltyn, Sperling.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 23.10.2019 00:14:21
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