Rauschendes Handballfest in Eisenach

Foto: sportfotoeisenach

3.Liga Ost
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Über 1.800 Zuschauer feierten in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle ein rauschendes Handballfest. Die Trainerlegenden Rainer Osmann, Hans-Joachim Ursinus und Peter Rost wurden in die Halle of Fame des Thüringer Traditionsvereins aufgenommen.

Im Anschluss untermauerte das aktuelle Team des ThSV Eisenach mit einem 33:22 (19:8)-Erfolg über den TV Gelnhausen seine Vormachtstellung in der 3. Liga Ost, behauptete seinen satten Punktevorsprung an der Tabellenspitze. Beide Teams befleißigten sich einer sauberen Spielweise. In Jonatha Winter und Maximilian Winter hatte die Partie zwei vorzügliche Leiter. Bei aller Freude vergaß der sozial engagierte Verein seinen Partner Kinderhospiz Mitteldeutschland nicht. Eine breite Spendenaktion, unterstützt durch Ady Rückewold von Antenne Thüringen, rundete den Abend ab.

„Mit einer Super-Abwehr einschließlich eines starken Stani Gorobtschuk gelangen uns Ballgewinne, aus denen wir unser schnelles einfaches Spiel noch vorn auslösten und konsequent abschlossen“, fasste der durch eine Oberschenkelzerrung noch gehandicapte Eisenacher Kreisläufer Justin Mürköster die erste Halbzeit zusammen. Schlussmann Stanislaw Gorobtschuk bediente den „Mann des Abends“ Willy Weyhrauch (insgesamt 9 Treffer bei 10 Versuchen), der zum 7:1 einnetzte (11.). Kurz darauf kaufte Eisenachs Keeper Gelnhausens Jannik Mocken im großen Stil das Leder ab. Sekunden später zappelte ein Ball von Alexander Saul im Gäsrtekasten. Matthias Geiger, der Trainer des Teams aus der Barbarossastadt, griff zur grünen Karte. Umsonst! Die Eisenacher überrollten mit ihrem temposcharfen Spiel den Tabellen-Sechsten. Weder Henrik Möller oder Jonathan Malolepszy vermochten das Spiel des TV Gelnhausen zu ordnen. Die stimmungsvolle Kulisse war verzückt. Die Linkshänder Alexander Saul und Willy Weyhrauch (s. Foto) markierten per Kempatreffer das 17:7 (27.). Die Laola rollte über die Traversen. Alexander Saul besorgte im Doppelpack den an Deutlichkeit nichts vermissen lassenden 19:9-Halbzeitstand. Stanislaw Gorobtschuk hatte mit 9 teilsweise spektakulären Paraden für ein klares Plus auf der Torhüterposition gesorgt.

„Bei diesem dicken Polster musste ich nicht unbedingt weiter ran“, erklärte der von einem grippalen Infekt noch geschlauchte Daniel Luther. Er hatte schon im ersten Abschnitt nach temposcharfen 11 Minuten eine Pause benötigt. Der dienstälteste Eisenacher strich die Abwehrleistung und das Gegenstoßspiel der ersten Halbzeit heraus. Den zweiten Abschnitt verfolgte er von der Bank. Andrej Obranovic übernahm seine Rolle, sowohl im linken Rückraum als auch von der Siebenmeterlinie, markierte 7 Treffer. „Kompakte und schnelle Abwehr, schnelles Spiel nach vorn, gutes Rückzugsverhalten“, lobte ThSV-Coach Sead Hasanefendic seine Stammformation. Nach Regelwidrigkeit an Hannes Iffert verwandelte Andrej Obranovic den fälligen Strafwurf zum 25:10 (37.). Die erstmalige 15-Tore-Führung. Den Gästen drohte ein Debakel. ThSV-Kapitän Marcel Schliedermann brachte seine Zweikampfstärke ein, traf selbst zum 27:12 (43.). Abwehrspezialist Duje Miljak wollte nicht nachstehen, besorgte per Schlagwurf das 30:15 (48.).

„Bei diesem dicken Polster musste ich nicht unbedingt weiter ran“, erklärte der von einem grippalen Infekt noch geschlauchte Daniel Luther. Er hatte schon im ersten Abschnitt nach temposcharfen 11 Minuten eine Pause benötigt. Der dienstälteste Eisenacher strich die Abwehrleistung und das Gegenstoßspiel der ersten Halbzeit heraus. Den zweiten Abschnitt verfolgte er von der Bank. Andrej Obranovic übernahm seine Rolle, sowohl im linken Rückraum als auch von der Siebenmeterlinie, markierte 7 Treffer. „Kompakte und schnelle Abwehr, schnelles Spiel nach vorn, gutes Rückzugsverhalten“, lobte ThSV-Coach Sead Hasanefendic seine Stammformation. Nach Regelwidrigkeit an Hannes Iffert verwandelte Andrej Obranovic den fälligen Strafwurf zum 25:10 (37.). Die erstmalige 15-Tore-Führung. Den Gästen drohte ein Debakel. ThSV-Kapitän Marcel Schliedermann brachte seine Zweikampfstärke ein, traf selbst zum 27:12 (43.). Abwehrspezialist Duje Miljak wollte nicht nachstehen, besorgte per Schlagwurf das 30:15 (48.).

Hans-Joachim Ursinus, Rainer Osmann und Peter Rost, die Eisenacher Trainerlegenden, zeigten sich ausgesprochen angetan. „Unglaublich, diese Kulisse“, befand Peter Rost. „Die Handschrift des erfahrewnen Trainers ist erkennbar“, ergänzte der Olympiasieger von 1980, der im Jahr 2002 den THGSV Eisenach zur bisher besten Erstbundesliga (!!)-Platzierung geführt hatte: Platz 10 mit ausgeglichenem Punkteverhältnis. „Dieser Trainer tut der Mannschaft gut. Ich habe das Team nun zum dritten Mal in dieser Saison gesehen. Unverkennbar allerdings, der Abfall der zweiten Reihe“, stellte Rainer Osmann, seit fast 55 Jahren Vereinsmitglied, 15 Jahre Spieler der ersten Mannschaft und Aufstiegstrainer 1997 fest. Hans-Joachim Ursinus, Insgesamt nahezu 20 Jahre als Trainer auf der Kommandobrücke von Motor und dem ThSV Eisenach, strich die Dominanz des Teams gegen den TV Gelnhausen hervor. „Die zweite Halbzeit hat gezeigt, wo es anzusetzen gilt“, resümierte Hans-Joachim Ursinus. Einig waren sich alle drei, trotz aller aktuellen Euphorie, in der 2., Bundesliga hätte man es sehr schwer.

Bevor es in die Feiertagspause geht, gastiert der ThSV Eisenach noch am Sonntag, 23.12.2018 um 17.00 Uhr bei der SG Bruchköbel, will dort seinen Siegeszug fortsetzen

ThSV Eisenach : Gorobtschuk, Kremmer; Iffert, Wöhler (4), Luther (3/2), Miljak (2), Klyuyko, Schliedermann (2), Richardt (1), A. Alaj, Jovanovic, Mürköster (2), Obranovic (7/5), Weyhrauch (9), Saul (3)

TV Gelnhausen : Lahme, Simanavicius; Schreiber (6). Habenicht (1), Rudloff, Mocken (5), Schenk, Simic (1), Kulenovic (2), Bechert, Zipf (1), Maloleoszy (4/3), Botzenhardt, Eurich (1), Müller (2)

Siebenmeter : ThSV 8/7

TV Gelnhausen 3/3

Zeitstrafen: ThSV 1 x 2 Min.

TV Gelnhausen 3 x 2 Min.

 

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29.03.2019 20:00
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Leichlinger TV - HSG Krefeld 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 25.03.2019 14:51:23
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