Baggerseepiraten mit erster Heimpleite

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3.Liga Ost
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Einen komplett gebrauchten Tag erwischten die Handballer der HSG im direkten tabellarischen Nachbarschaftsduell gegen den Bundesliganachwuchs aus Erlangen. Vor gut 450 Zuschauern fanden die Jungs von Trainer Redmann von Beginn an nicht in die Spur und mußten sich am Ende verdien-termaßen geschlagen geben.

Noch schwerer verdaulich als die Niederlage könnte die Verletzung von Nicklas Geck sein, der sich heute einem MRT unterziehen muß.

Es ist zwar nicht der poetischste aller Sätze aber die Aussage „Wenn´s scheiße läuft, läuft´s scheiße“ trifft so ziemlich genau die derzeitige Verfassung der Rodgauer. Nach dem verpaßten Erfolg in Oftersheim kam man auch vor heimischem Publikum zunächst überhaupt nicht in die Gänge. „Die ersten 10 Minuten waren wirklich grausam, da brauchen wir gar nicht drum herumreden“, so ein sichtlich angefressener Jan Redmann am Tag nach der Niederlage. Schon nach knapp 4 Minuten bat er beim 0:3 zum Team-Time Out, um die Baggerseepiraten wachzurütteln, doch diese Maßnahme verpuffte wirkungslos. Viel zu passiv in der Abwehr und fehlerhaft im Angriff hatte man gegen die exzellent ausgebildeten Erlanger in dieser Phase kaum eine Chance, beim Zwischenstand von 3:10 drohte sogar ein Debakel. Da paßte es ins Bild, daß man alleine in der ersten Hälfte sage und schreibe 4 Strafwürfe nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte und mehrfach am Gäste-Matchwinner Hassvetter scheiterte. Bis zum erlösenden Halbzeitpfiff schaffte man es wenigstens, den Rückstand auf 4 Tore zu verkürzen (8:12).

Auch nach dem Wechsel lief man diesem Rückstand hinterher, doch angetrieben von Johannes von der Au und Niklas Geck kam man den Gästen zusehends näher. Kapitän Marco Rhein gab der Mannschaft durch einige Paraden den notwendigen Rückhalt und im Angriff waren die Aktionen nun deutlich zielstrebiger. Eine doppelte Überzahl brachte dann das 16:17, da witterte man schon etwas Morgenluft. Ausgerechnet in dieser Drangphase verletzten sich die beiden besten Rückraumakteure Geck und von der Au so schwer, daß sie beide nicht mehr eingesetzt werden konnten. Auf der Gegenseite waren es die Kanoniere Kellner und Müller, die das Pendel endgültig zu Gunsten der Franken ausschlagen ließen. Beide waren am vergangenen Wochenende noch in der 1. Bundesliga in Flensburg im Einsatz, ebenso wie der bärenstarke Torhüter Hassvetter. „Wir hätten heute schon eine exzellente Leistung abrufen müssen, um gegen eine Erlanger Mannschaft, die mit der vollen Kapelle angereist ist zu bestehen. Aber dafür waren heute zu viele Spieler von ihrer Bestform entfernt. Die zweiwöchige Pause werden wir nutzen, um die Köpfe frei zu bekommen und uns auf den Ligaendspurt zu konzentrieren“, so Trainer Redmann.

 

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