23. Spieltag: Spenge gewinnt in Schalksmühle

3.Liga West
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Entgegen der Vorberichterstattung fanden am Freitag 3 Spiele statt, da war mir das Spiel Menden gegen Volmetal auf den Samstag gerutscht. Sorry.

Wie erwartet fiel der Beginn des Spiels den Leichlingern schwer. Zwar führte man 2:0, dann aber lief das Spiel bis zum 7:7 (13.) bei wechselnden Führungen eher holprig für den Gastgeber. Nach dem 8:8 ging die Spielführung auf den Gast aus Lippe über, der sich ein 8:11 (18.) und ein 10:12 (21.) erspielte. Beim 12:12 (22.) war das Match wieder offen. Das blieb es auch zur Pause, denn die Reserve der Lemgoer erkämpfte sich ein beachtliches 17:17. Der Gastgeber kam deutlich besser in die 2.Hälfte als die Gäste (21:18, 35.). Doch wieder kam der Gast heran (21:20, 40.). Aber auch der LTV fand wieder zu seinem Spiel (24:20, 43.). Diesen Vorsprung gaben die Leichlinger nicht mehr ab und siegten am Ende verdient mit 35:29. Damit bleibt man auf jeden Fall Tabellendritter.

Der Aufsteiger aus Langenfeld ging in Krefeld beim Spitzenreiter mit 0:1 in Front, hatte aber bis zum 5:3 (9.) kaum Chancen. Das sollte sich in der Folge ändern. Bis zum 9:8 (15.) forderte der Gast die Hausherren dann doch mehr als erwartet. Beim 13:10 (22.) schien das Match in den erwarteten Bahnen zu laufen. Doch die Gäste kamen wieder heran (14:13, 26.). In die Pause ging der Gast mit einem redlich erkämpften 16:15. Nach Wieder-anpfiff machte der Spitzenreiter dann Druck und erhöhte auf 22:16 (40.). Damit waren die Fronten erstmal geklärt. Würde der Aufsteiger jetzt eine deftige Klatsche hinnehmen müssen? Der Bann war auf jeden Fall gebrochen und die Gastgeber zogen davon (25:18, 46.). Bis zum Ende der Partie wurde es dann deutlich. Mit einem 35:22 siegten die Krefelder gegen einen Aufsteiger, der zwar eine Halbzeit mithielt, aber am Ende des Spiels wieder ohne Punkte dastand. Es wird für Langenfeld fast unmöglich die Klasse zu halten. Krefeld ist auf dem Weg zum Titel, wenn auch noch einige Aufgaben warten.

Auch in Menden kämpften der TuS aus Volmetal und die einheimischen Wölfe verbissen um die Punkte. Nach einem ausgeglichenen Spiel stand es nach 17 Minuten 8:7. Nach 25 Minuten führten die Wölfe 12:8. Es war kein mitreißendes aber für die Wölfe effektives Spiel. Zur Halbzeit gingen die Teams nach einer Aufholjagd der Gäste mit einem 13:12 in die Kabinen. Den besseren Start in Halbzeit 2 hatten die Gäste (13:14, 32.). Dann kam Menden wieder in die Spur und ging beim 18:15 (44.) erneut in Front. Wenig später lagen die Wölfe mit 20:16 (47.) vorn. Spätestens beim 24:18 (55.) war klar, daß die Wölfe dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben würden. Das taten sie beim 25:19 Heimsieg auch nicht. Damit haben die Wölfe momentan 26 Punkte auf dem Konto und können die Saison außerhalb aller Abstiegssorgen in Ruhe beenden. Bemerkenswert sind auf jeden Fall auch die 1100 Zuschauer in der Halle, die das Ergebnis frenetisch feierten.

Am Samstag starteten die Panther aus Burscheid mit einem 1:3 bei der Mindener Reserve. Nach 7 Minuten hatte GWD das Remis (4:4) erreicht. Wie vorher erwartet spielten beide Teams auf Augenhöhe (7:7, 13.). Danach kam Minden II etwas besser in Schwung und erspielte sich über 9:7 (14.) ein 11:8 (17.). Bis zum 13:10 (20.) hatte dieser Vorsprung Bestand, dann hielt der Gastgeber mehrere Minuten einen 2 Tore-Vorsprung. Der war dann zur Halbzeit noch in Kraft und man ging mit 19:17 in die Pause. Beide Mannschaften hatten aber kurz vor der Pause gute Chancen (Strafwürfe) vergeben. 7 Minuten nach Wiederbeginn war der gleichstand zum 21:21 erreicht und das Spiel begann quasi von vorn. Dafür aber mit anderem Vorzeichen, denn jetzt lag der Gast vorn (23:25, 45.). 2 weitere Tore zum 23:28 (51.) ließen das Ergebnis schon nach einer Vorentscheidung aussehen. Die war es dann auch. Minden II gelang nicht mehr viel und so kam es über 25:30 (55.) zum 30:34 Auswärtssieg der Panther, die damit bis auf 1 Punkt an Minden II heran rücken. Minden verpasst die Chance am LTV vorbei zu gehen. Bester Torschütze des Tages war Jens-Peter Reinarz für die Gäste der 13/10 Treffer erzielte und von 11 Strafwürfen 10 im Tor unterbrachte.

Ahlens ASG wollte im Heimspiel am Samstag gegen die Mannschaft aus Varel weiter punkten und die Gäste sich auf dem Weg aus der Abstiegszone gern 2 Punkte erkämpfen. Der Start war etwas verhalten. Nicht nur, daß das erste Tor zum 1:0 erst nach fast 2 Minuten fiel, auch nach 4 Minuten stand es nur 1:1. Nach 9 Minuten hatten die Gäste von der Nordsee ein leichtes Plus auf der Anzeige (2:4). Der Übungsleiter der ASG nahm eine Auszeit in deren Folge die ASG den Anschluß erzielte. Wenig später gelang dann das 4:4. Dieser Spielverlauf hatte bei wechselnden Führungen eine Zeitlang Bestand. Erst nach dem 5:5 gelang Ahlen ein etwas größerer Vorsprung (8:5, 17.). Die Gäste hatten in dieser Phase ein spielerisches Tief, so daß Ahlen weiter erhöhen konnte (10:5, 24.). Zur Pause stand es 10:6. Nach Wiederanpfiff kam Altjührden langsam wieder an Ahlen heran und war beim 14:13 (38.) wieder in Reichweite. Nach dem 14:14 war das Spiel eng, da Altjührden hart um die Punkte kämpfte (16:16; 47.). Doch danach kam Ahlen zu leichteren Toren und führte mit 19:16 (51.). Davon erholte sich der Gast nicht mehr. Über 21:17 (55.) kam die ASG zu einem 24:19 Sieg der am Ende etwas zu hoch ausfiel. Damit hält die ASG den 9. Platz und Kontakt zu den vorderen Mannschaften. Altjührden hat es wieder verpasst zu punkten, liegt aber auch noch in Reichweite von Lippe II und Volmetal.

Im letzten Samstagspiel hatte Schalksmühle den besseren Start gegen Spenge (5:3, 14.). Nach 20 Minuten stand es 7:6. Nach 25 Minuten hatte der TuS aus Spenge das Remis erkämpft. Der Mannschaft aus Schalksmühle fehlten überraschende Ideen, so daß der Aufsteiger mithielt. Folgerichtig kam es zu einem nicht ganz unerwarteten Remis (9:9) zur Pause. Spenge bestätigt zumindest in Halbzeit 1 auch in Schalksmühle seine bisherigen Saisonleistungen. Nach Wiederaufnahme der Partie legte Spenge weiter zu und erzielte in Minute 38 die erste Führung (12:13), die die Mannschaft auf 14:18 (44.) ausbaute. Jetzt setzte sich der heimische Favorit aber heftiger zur Wehr, was auch Erfolg hatte (16:18, 46.). Dazu kam noch eine Disqualifikation für die Gäste. Trotzdem gelang dem Aufsteiger das 16:19. Die Nervosität der Schalksmühler zeigt sich dann in einem vergebenen Strafwurf. Spenge nahm zur Beruhigung der Lage eine Auszeit. Das half nicht viel, so daß die Dragons auf 18:19 heran kamen. Aber mit 2 Toren konterte Spenge zum 18:21. Dann allerdings verlor man noch einen Spieler wegen der 3. Zeitstrafe. Jetzt stand die Kraftfrage für den Aufsteiger im Raum. Doch Spenge gab bei weitem nicht auf (19:23, 58.). Der Aufsteiger macht sein Meisterstück und gewinnt verdient in Schalksmühle beim Tabellenzweiten. Als Lohn der Mühen steht das Team auf Platz 5 und hat sogar die Option, noch Platz 3 zu erreichen. Schalksmühle bleibt Dritter, hat jetzt aber 6 Punkte Rückstand auf Krefeld.

Der Handballsonntag in der Liga begann mit dem Match Northeim gegen LSC. Der Gast aus Köln hatte den besseren Start (1:3) und bekam erst nach dem 3:5 (9.) den verstärkten Widerstand der Hausherren zu spüren. Trotzdem führte der LSC bis zum 6:6 (12.) ständig. Der Spielstand sah meist eine Führung der Gäste, die die Heimmannschaft aber ausglich (12:12, 21.). So blieb es bis zum Halbzeitpfiff, kein Team konnte sich absetzen, da beide Teams gleichwertig waren. Zur Pause stand es dann 18:17, eine der wenigen Führungen für den NHC in Hälfte 1. Kurz nach Wiederanpfiff schien der NHC sich frei zu spielen (19:17, 21:19), doch dauerte diese Phase nur bis zum 23:23 (42.), dann ging der LSC mit 23:24 in Front. Wenig später folgte das 23:25. Jetzt hielt der Gast einen 2-Tore-Vorsprung (25:27, 51.). Beim 28:28 (54.) erreichte der NHC das Remis wieder. Das Spiel wogte jetzt hin und her, mehr als 1 Treffer Vorsprung konnte kein Team erzielen. Nach exakt 59 Minuten stand es 30:31. 13 Sekunden vor Abpfiff erzielte der NHC den Ausgleich. Doch der LSC erzielte mit einem Strafwurf quasi mit dem Schlußpfiff das entscheidende 31:32. Ein wichtiger Sieg für die Gäste, die damit ihren Marsch in höhere Tabellenregionen fortsetzen. Mit diesem Sieg überholt der LSC den heutigen Gastgeber in der Tabelle. Für den NHC eine unglückliche Niederlage. Trotzdem bleibt die Mannschaft auf Platz 8 und kann den Rest der Saison gelassen angehen.

Das letzte Spiel des 23.Spieltages fand am Sonntag in Gummersbach statt. Dort empfingen die Fohlen den MTV Großenheidorn. Den besseren Start hatte der Gastgeber (5:1, 5.). Dann konnte der MTV aufholen (6:5, 12.). Gummersbach II konnte wieder auf 9:5 (15.) enteilen, ehe der Gast etwas verkürzte (9:7). Nach 20 Minuten stand es 12:8. Nach dem 13:10 (22.) verlor der MTV in der ersten Hälfte völlig den Faden, so daß das Spiel zur Halbzeit beim 23:13 entschieden war. Über den Rest des Spiels braucht man nicht viel reden. Der MTV gab sich auf und der VfL beherrschte das Spiel. Über 31:16 (40.) und 37:22 (53.) erspielten sich die Fohlen einen verdienten 41:25 – Sieg und erreichen fast das Ziel (Abstiegsvermeidung). Rechnerisch ist es noch nicht ganz sicher, aber bei 12 Punkten Vorsprung und noch 7 zu spielenden Spieltagen ist man wohl gerettet.

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Ergebnisdienst 3.Liga

22.03.2019 20:00
3.Liga Ost, 25.Spieltag
  
HSG Rodgau Nieder-Roden - MSG Groß-Bieberau/Modau 0 : 0
3.Liga West, 25.Spieltag
  
HSG Bergische Panther - SG Langenfeld 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 22.03.2019 05:03:03
Legende: ungespielt laufend gespielt