Wölfe aus Menden chancenlos bei den Dragons

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3.Liga West
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Damit war irgendwie zu rechnen. Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland kassierten am Samstag eine Niederlage beim Tabellenzweiten SG Schalksmühle/Halver. Die heimischen „Wölfe“ unterlagen den „Dragons“ vor 400 Zuschauern in der Sporthalle Löh mit 24:31 (11:19).

„In dieser Besetzung ist da im Moment nicht mehr drin. Da muss man beim Tabellenzweiten mit einer Niederlage rechnen“, sagte SG-Trainer Micky Reiners nach der Schlusssirene. Dabei nervte den Coach der „Wölfe“ die Tatsache, dass durch die beiden deutlichen Niederlagen in Longerich und Schalksmühle die starken Leistungen davor ein wenig in Vergessenheit geraten. „Das hat die Mannschaft auch nicht verdient“, stellt sich der Mendener Trainer zurecht vor seine Mannschaft. So stand nach Spielschluss bei Florian Schöße nur ein Treffer von der Siebenmeter-Marke. „Das ist natürlich bitter, dass Florian einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Doch das muss man ihm einfach zugestehen. Er hat bislang eine tolle Saison gespielt“, nahm Reiners seinen „Mister Zuverlässig“ in Schutz. Es waren aber nicht nur die Langzeitverletzen und die normalen Formschwankungen – ein Grippevirus hatte für den Rest gesorgt.

Micky Reiners versuchte es dann mit taktischen Dingen, den Ballwerfern der „Dragons“ beizukommen. So begann die Partie in der Sporthalle Löh mit einer 5:1-Deckung. „Das hat aber überhaupt nicht funktioniert“, musste Reiners mit ansehen, wie sich die Gastgeber schnell Vorteile erarbeiteten. Zuviele Fehler im Spiel der „Wölfe“ brachten den Gegner nach vorn. Dieses machte sich dann schnell im Ergebnis deutlich. Als Schalksmühles Natko Merkar zwischen der 12. und 14. Spielminute mit drei Toren in Folge auf 13:4 für den Gastgeber erhöhte, war klar, dass das ein sehr gebrauchter Tag für den heimischen Branchenführer werden würde.
Umstellung brachte keinen Erfolg

Die SG bemühte sich sichtlich, doch größere Veränderungen sollte es nicht geben. Mit einem 11:19 aus Sicht der Mendener Spielgemeinschaft ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die heimischen Handballer weiterhin um entsprechende Ergebniskorrektur. Das sollte aber nur mäßigen Erfolg bringen. So stellte der Trainer auf eine 6:0- Deckung um mit einem Duo Weißbach/Dudczak in der Zentrale.

Allerdings sollte sich am einseitigen Spielverlauf nicht mehr groß etwas ändern. „Schalksmühle hat unsere Schwierigkeiten schnell erkannt“, analysierte Micky Reiners. Die Hausherren hielten in der zweiten Spielabschnitt das Ergebnis konsequent. Für Micky Reiners brachte die Partie dann aber noch die Erkenntnisse, dass sich Spieler aus der zweiten Reihe stark behaupteten. So nutzte Lauretz Wefing seine vermehrten Spielanteile gleich zu fünf Toren. „Das freut mich für ihn“, betont Reiners, der seine Mannschaft dann doch noch lobte. „Das war auf jeden Fall deutlich besser als zuletzt in Longerich.“

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