28. Spieltag: Abstieg de facto entschieden

3.Liga West
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Der 28. Spieltag in der 3. Liga West steht an, der diesmal wieder zweigeteilt ist. Am Freitag fanden 2 Spiele statt.

Menden empfing in einem für den Abstieg bedeutungslosen Spiel die Fohlen aus Gummersbach. Nach einem Abtasten (4:4, 6.) übernahmen die Gäste die Initiative und erhöhten auf 4:6. Doch beim 7:7 (11.) hatten die Wölfe sich wieder heran gekämpft. Bis zum 12:12 (19.) lagen jetzt die Mender in Front, wenn auch meist nur knapp. Dann gaben die Fohlen bis zum Halbzeitpfiff den Ton an. Man ging mit einem knappen 15:16 in die Kabinen. Bis zum 21:21 (43.) war das Match ausgeglichen, dann bekamen die Fohlen wieder mehr Zugriff zum Spiel (21:23, 45.). Dieser Spielverlauf wiederholte sich mehrmals, da der Gast auf 2 Tore davon zog, die Heimmannschaft aber auf 1 Tor verkürzte oder das Remis erreichte. Erst beim 25:28 (54.) führte der Gast deutlicher. Wenig später führten die Fohlen 26:30 (57.), was die Spielentscheidung bedeutete. In einem munteren Spiel siegten die Gummersbacher in Menden mit 27:30 und verbesserten sich auf den 8.Platz mit Potential zum Angriff auf die beiden Plätze davor.

Im 2. Spiel standen sich in Ahlen der neue Meister und die ASG gegenüber. Nach dem schnellen 2:0 für die ASG zeigte der Gast, wie er sich den weiteren Spielverlauf vorstellte (2:6, 10.). Über 5:10 (15.) kam Krefeld zur Halbzeit zu einem deutlichen 11:18 und spielte überlegen. Die ASG hatte kaum Möglichkeiten den Meister unter Druck zu setzen. Beim 13:23 (38.) gab es den ersten 10-Tore-Vorsprung und beim 13:26 (41.) war der Drops gelutscht. Krefeld nutzte die Zeit, um sich für die Relegation einzuspielen und gewann verdient mit 23:39.

Am Samstag hatten die Drachen einen guten Start im Spiel beim Leichlinger TV (2:6, 12.). Beim 6:9 (17.) hatte der LTV den Trend etwas gestoppt. Aber irgendwie spielten die Drachen in Halbzeit 1 effektiver und spritziger. So kam es über 8:14 (21.) zum Halbzeitstand von 10:17, der diese deutliche Übermacht der Drachen widerspiegelt. Auch nach Wiederbeginn änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Der LTV hatte, auch auf Grund der Personalsituation, Probleme bei der Spielgestaltung, die Schalksmühle ausnutzte. Spätestens beim 16:24 (45.) war klar, daß der Sieger nur Schalksmühle heißen konnte. Doch der LTV gab nicht auf und legte in der letzten Viertelstunde eine beachtliche kämpferische Leistung an den Tag. Man holte auf und lag in Minute 53 nur noch mit 23:27 hinten. Darauf nahmen die Dragons eine Auszeit. Das half den Lauf des LTV zu unterbrechen. Wenige Minuten später lag Schalksmühle wieder mit 24:31 (57.) vorn. Letztendlich gewann der Gast verdient mit 25:31. Der LSC verliert erneut ein Spiel und wird das Ende der Saison und der Verletzungsmisere herbei sehnen. Die Dragons haben sich endgültig Platz 2 gesichert.

Beim Match der Kölner vom LSC gegen den TuS Spenge, sah man in der Halle 2 Mannschaften, die absolut gleichwertig waren. Nach einem guten Beginn für die Gäste wurde das Spiel ausgeglichen und beide Teams hatten Phasen, in denen sie das Spiel bestimmten, ohne den Gegner jeweils abschütteln zu können. So blieb es in Halbzeit 1 immer knapp, ehe es mit einem 14:13 in die Pause ging. Nach Wiederanpfiff legte der LSC 2 Tore zum 16:13 (35.) vor. Beim 17:15 (37.) war das Match wieder offener. Aber erneut konnte sich der LSC absetzen (20:15, 42.). War das die Entscheidung? Nein, denn der TuS gab nicht auf und warf sich wieder heran. Kontinuierlich kam man über 21:18 (46.) und 23:21 (52.) wieder zum Remis (23:23, 55.). Diese Aufholjagd allein verdient höchste Anerkennung. Longerich nahm prompt eine Auszeit, in deren Folge dann aber das 23:24 fiel. Kurz vor Abpfiff gelang dem LSC noch der Ausgleich zum verdienten 24:24-Endstand. Spenge muß zwar einen Punkt abgeben, hält aber Platz 3, wenn jetzt auch punktgleich mit den Bergischen Panthern. Der LSC landet nach diesem Spieltag auf Platz 6.

Nach einigen Minuten des Abtastens (4:3, 4.) übernahm der Gastgeber aus Minden die Initiative und legte eine kleine Führung vor, die man auch eine Weile hielt (9:7, 11.). Dem Gast aus Niedersachsen, dem NHC, war es zu verdanken, daß die Reserve aus Minden nicht früh davon zog. Die Gäste hielten gut mit und brachten eine ordentliche Partie auf die Platte. Allerdings wurde dieser Eindruck ab Minute 13 (12:8) wieder verwischt. Die Reserve des Bundesligaclubs hatte eine Phase in der fast alles gelang. Dies führte zu einer Auszeit für die Gäste. Die führte zum Erfolg, denn danach holte der NHC Tor um Tor auf (14:14, 19.). Jetzt kam GWD wieder zum Zug (19:15, 25.). Für ausreichend Stimmung und Spannung war also in der Halle gesorgt. Zum Ende der Halbzeit kam der Gast wieder in Schwung, so daß das Halbzeitergebnis mit 21:20 angezeigt wurde. Gleich nach der Pause schien der GWD II einen Höhenflug zu haben, in dessen Folge das Team auf 24:20 (34.) erhöhte. Beim 25:25 (41.) hatte der NHC den Vorsprung aufgeholt, um danach selber vorzulegen. Da konnte der GWD noch reagieren und ausgleichen, aber nach dem 26:27 (44.) konnten sich die Niedersachsen auf 26:31 (51.) entfernen. Das war die Entscheidung. Zwar kamen die Mindener im Schlußspurt noch auf 31:34 heran, aber Northeim gewann verdient und hat damit 9/10 Punkten aus den letzten 5 Spielen geholt. Lohn dafür ist Platz 5, während GWD II auf Platz 7 fällt.

Altjührden begann vor 535 Zuschauern mit einem 2:1 gegen die Panther aus Burscheid, beim 2:3 (6.) übernahm aber der Gast das Spiel, zumindest erstmal bis zur Pause. Schnell wurde klar, daß Altjührden an diesem Tag kaum über die Mittel verfügte, die Panther zu reizen. Über 5:10; 7:12 und 9:14 kam es zum Halbzeitstand von 11:14. Den Zuschauern war klar, daß nur ein gewaltiger Kraftakt der eigenen Mannschaft in Halbzeit 2 den Abstieg noch verhindern konnte. Doch dieser Kraftakt gelang den Altjührdenern nicht mehr. Als es nach 41 Minuten 15:20 stand, verlor auch die Halle den Glauben an einen Sieg. Zu souverän handelte die Mannschaft der Panther auf der Platte. So kam es zum 26:31-Auswärtssieg der Panther, die sich damit auf Platz 4 schoben und punktgleich mit Spenge auf Platz 3 sind. Für Varel geht es wohl für ein Jahr in die Oberliga, da man nun 4 Punkte Rückstand auf Volmetal und Lippe II bei 2 noch ausstehenden Spielen hat. Eine Gleichung, die rechnerisch Lösungen bietet, deren Eintreffen aber eher unwahrscheinlich ist.

Volmetal spielte im „Schicksalsspiel“ gegen den MTV aus Großenheidorn bis zum 4:4 (8.) recht verkrampft, ehe man sich lösen konnte. Zwar brauchte es noch einige Minuten (8:6, 14.) doch beim 12:8 (19.) hatte man sich frei gespielt. Die Taler Mannschaft hatte in Halbzeit 1 das druckvollere Konzept und lag schon mit 14:9 (27.) in Front, ehe man vor der Halbzeit noch 3 Gegentore zum Halbzeitstand von 14:12 hinnehmen mußte. Bis zum 16:15 (33.) konnte der MTV noch Widerstand leisten, dann brach die Gegenwehr zusammen. Beim 23:16 (41.) war das Spiel entschieden. Volmetal spielte seinen Part sicher runter und ließ dem Gast keine Zeit zur Erholung. Verdient siegte Volmetal am Ende mit 35:26 deutlich und dürfte damit erst mal keine dringenden Abstiegsprobleme mehr haben. Die Gäste sind definitiv abgestiegen.

Der Tabellenletzte traf auf das Team Lippe II und wollte sich als Absteiger wenigstens mit einem Sieg verabschieden. Lippe II hatte mit einem Sieg die Chance sich aus dem Abstiegsgeschehen zu entfernen. Das gelang nicht, damit verspielte das Team Lippe die 2. Chance nacheinander. Den besseren Start hatte die einheimische SG (5:2, 11.). Dann kam der Gast etwas auf, aber bis zum 6:6 (19.) hielt der Vorsprung. In den folgenden Minuten schlug das Pendel in Richtung der Gäste, die sich einen Vorsprung erarbeiteten (9:12, 28.). Mit einem 11:13 ging es zum Pausentee. Nach 35 Minuten hatte Langenfeld das Remis erkämpft (15:15). Bis zur 58.Minute (24:24) führte meist der Gast mit 1 oder 2 Toren. Mit dem Remis 2 Minuten vor Ende wurde aber noch einmal der Kampfgeist der Hausherren geweckt, die durch Felix Korbmacher noch 2 Tore zum 26:24-Sieg erzielten. Lippe II hat durch die Niederlage der Mannschaft aus Altjührden die 4 Punkte Vorsprung behalten und dürfte damit dem Abstieg entgehen.

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