Saisonrückblick im Westen

3.Liga West
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Die Saison 2018/19 ist beendet. Teil 3 des Rückblicks beschäftigt sich mit der Zuschauerresonanz und den Einsätzen der Schiedsrichter in der abgelaufenen Saison.

Zuerst zur Zuschauerresonanz. Diese ging in dieser Saison absolut um 7302 Zuschauer zurück, was einem Rückgang von 7,6% entspricht. Das ist aber nicht verwunderlich, fehlen diese Saison doch die Zuschauermagneten der Saison 2017/18 qie Bayer Dormagen (Platz 1), TuS Ferndorf (Platz 2) und OHV Aurich (Platz 3) wegen Auf- bzw. Abstieg aus der Liga. Alle drei Teams hatten letzte Saison jeweils mehr Zuschauer als die Krefelder, die diese Serie Platz 1 in der Zuschauergunst einnehmen. Auf Platz 2 liegt die Ahlener SG, die ihren Zuschauerzuspruch um 25,1 % gesteigert hat.

Durch den Zusammenschluß von Augustdorf und Lemgo II vor der Saison und durch den sich daraus ergebenden neuen Heimspielort für das Team Handball Lippe II, eben in Augustdorf, ist der Zuschauerrückgang dabei noch gebremst worden, da Lippe II diese Saison in der Serie im Durchschnitt 467 Zuschauer hatte (2017/18: 110). Das ergab eine sagenhafte Steigerung um 300,1 %. Da kann man von einem lohnenden Umzug sprechen, auch wenn in absoluten Zahlen die Topteams weit entfernt sind.

Auch die SG Menden hat diese Saison zugelegt und eine Steigerung um 12,5 % bei den Zuschauern erreicht. Die Aufsteiger aus Spenge und Altjührden haben maßgeblich mit dazu beigetragen, daß der Rückgang bei den Zuschauern nicht noch dramatischer ausfiel. Die Verlierer sind Leichlingen (-12,4%) und trotz eines spannenden und erfolgreichen Abstiegskampfes der TuS Volmetal (-13,7%). Zwar hat die Mindener Reserve endlich zugelegt, aber praktisch bzw. in absoluten Zahlen, ist das Interesse immer noch niedrig. Ähnliches gilt auch für die Gummersbacher Reserve, die das beste sportliche Ergebnis der letzten Jahre einspielte, was aber von den Zuschauern nicht honoriert wurde (-18,6%).

In der 1. Halbserie kamen insgesamt 48140 Zuschauer, in der 2.Halbserie waren es nur 47267 Zuschauer, das ist ein Minus von 1,8 %. Damit besteht der Trend der letzten Jahre weiter, wenn auch in der vorigen Saison in der 2. Halbserie sogar 4,3 % weniger Fans als in der ersten HS in die Hallen pilgerten. Die beiden am schlechtesten besuchten Spiele verzeichnete GWD Minden am 18. Spieltag gegen Langenfeld mit 55 Zuschauern und am 2. Spieltag gegen Longerich mit 58 Zuschauern. Die beiden am besten besuchten Spiele fanden in Krefeld statt: am 27. Spieltag gegen Menden mit 1481 Zuschauern und am 25. Spieltag gegen GWD Minden II mit 1082 Zuschauern.

Rangfolge der Vereine nach Zuschauerzahlen:

 Rang  Verein  Zuschauer  Durchschn.   Vgl. Vorsaison (in %)
  1.  HSG Krefeld   12648     843      +  31
  2.  Ahlener SG   10063     671      + 25,1
  3.  SG VTB Altjührden      8981     599     Aufsteiger
  4.  SG Menden      8941     596      + 12,5
  5.  TuS Spenge      8136     542     Aufsteiger
  6.  Team Handball Lippe II      7001     467      +300,1
  7.  SGSH Dragons      5720     381        + 6,8
  8.  MTV Großenheidorn      4986     332      Aufsteiger
  9.  Northeimer HC      4847     323      Oststaffel
 10.  Longericher SC      4821     321       - 4,9
 11.  TuS Volmetal      4442     296       -13,7
 12.  SG Langenfeld      4289     286       Aufsteiger
 13.  Leichlinger TV      4212     281       -12,4
 14.  HSG Bergische Panther      3381     225       - 1,1
 15.  Vfl Gummersbach II      1498     100       -18,6
 16.  GWD Minden II      1446       97       + 24,9

 

Erstaunlich ist bei Betrachtung der Zuschauerresonanz, daß nach Krefeld auf Platz 1, erst auf Platz 7 (Schalksmühle) und Platz 9 (NHC) Mannschaften der Spitzengruppe auftauchen. Noch erstaunlicher liegt der LTV (Tabellenplatz 9) erst auf Rang 13, man ist allerdings auch nicht wie ein Spitzenteam aufgetreten. Spenge auf Platz 5 hat gezeigt, daß die Region hinter der Mannschaft steht und zudem hat das Team in der Serie wie eine Spitzenmannschaft gespielt. Ebenso wird Menden für seinen Kampfgeist belohnt. Auch Ahlen und Altjührden können sich auf ihre Zuschauer verlassen.

 Die 240 Begegnungen der Saison wurden von  62 Schiedsrichterpaaren gepfiffen. Dabei leiteten folgende Paare die meisten Partien:

 Rang  Schiedsrichter  Einsätze
  1.  Sakovski / Schneider    11
  2.  Marx / Pühler    11
  3.  Meyer / Meyer    10
  4.  Hillebrand / Umbescheidt    10
  5.  Bargmann / Stein    10
  6.  Johnen / Müller    10
  7.  Hochstein / Wiedenmann      9
  8.  Hallmann / Lieker      9
  9.  Siebert / Welke      8
 10.  Frankholz / Frankholz      8
 11.  Bendel / Schulte-Coerne      7
 12.  Cassing / Wulf      7
 13.  Müller / Notbohm      6
 14.  Bunyselmeyer / Roux      6

 

Weitere  6 Paare leiteten 5, andere  7 Paare 4 Spiele und  6 Schiedsrichterpaare jeweils 3,  13 Paare 2 Spiele  und 16 Gespanne je ein Spiel.

 

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