Aurich verliert in letzter Sekunde

Foto: Archiv

3.Liga Nord-West
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War das bitter: Mit 21:22 Toren haben die Drittliga-Handballer des OHV Aurich am Freitagabend beim Leichlinger TV verloren. Den entscheidenden Treffer kassierten die Auricher in der letzten Sekunde durch einen Siebenmeter.

37 Sekunden zuvor hatte Matej Cuk in einem von Anfang bis Ende megaengen Spiel für den OHV zum 21:21 ausgeglichen.

12:13 hatten die Auricher zur Halbzeit zurückgelegen. „Wir haben uns das Leben selber schwergemacht“, sagte OHV-Teammanager Ewald Meyer. An der Defensive lag es nicht. Zwar fehlte mit Kevin Wendlandt verletzungsbedingt ein Abwehr-Routinier. Für ihn rückte Jonas Schweigart in die Abwehrmitte, die er zusammen mit Nikita Pliuto bildete. Und im Tor war Frederick Lüpke ein starker Rückhalt. Mit ihrer Leistung im Angriff brachten sich die Auricher um ein besseres Ergebnis schon zur Halbzeit.

Meyer hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits vier technische Fehler notiert und eine Handvoll ausgelassener Torchancen, die richtig gut gewesen waren.

Zwar traf Josip Crnic in der dritten Minute zum 1:0. Es sollte bis zur 27. Minute die letzte gewesen sein. Bis zur zehnten Minute hatten die Auricher bereits zwei Siebenmeter vergeben. Statt zum 5:5 auszugleichen, kassierten sie im Gegenzug zunächst das 4:6 und dann auch noch das 4:7.

Zwei Treffer von Oliver Staszewski und einer von Jonas Schweigart brachten zwar das 7:7 und Jonas Wark glich in der 17. Minute zum 8:8 aus. Es folgten jedoch sieben Minuten, in denen dem OHV kein Tor gelang. Beim Stand von 8:10 hatte OHV-Trainer Arek Blacha zwischenzeitlich eine Auszeit genommen und die Mannschaft mit der Maßgabe zurück ins Spiel geschickt, die Angriffe länger auszuspielen und konzentrierter abzuschließen. Das klappte zunächst auch. In der 27. Minute gelang Staszewksi das 12:11.

In die Halbzeit ging der OHV zwar mit einem Ein-Tore-Rückstand, startete aber vielversprechend in den zweiten Spielabschnitt. Vier Tore in Folge von Christoph Groß und zwei gehaltene Siebenmeter von Edgars Kuksa, der nur dafür eingewechselt worden war, brachten die Wende. Die Auricher Abwehr machte ihrem Namen alle Ehre. Bis zur 54. Minute ließ sie nur vier Feldtore für die Leichlinger zu.

„Problem war der Angriff“, sagte Meyer. Wie in der ersten leisteten sich die Auricher auch in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler und ließen zu viele Chancen aus. „Und dann kommt am Ende das dabei raus“, sagte Meyer mit Blick auf das Endergebnis.

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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019 23:14:14
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