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Burgwedel setzt Spielbetrieb bis Jahresende aus

3.Liga Nord-Ost
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Nachdem der Deutsche Handballbund (DHB) den Spielbetrieb der 3. Liga aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November unterbrochen hat, haben das Präsidium und der Vorstand in der heutigen Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb sogar bis Ende des Jahres auszusetzen.

Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar geplant, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. Auch wenn die 3. Liga nach dem Verständnis des Deutschen OlympischenSportbundes (DOSB) unter die Definition „Profisport“ fällt und somit der Trainings-und Spielbetriebin Bezug auf den aktuellen Bund-Länder-Beschluss fortgesetzt werden dürfte, ergab sich in den vergangenen beiden Wochen für den DHB ein heterogenes Bild: Von insgesamt 131 Mannschaften der 3. Liga (72 Männer, 59 Frauen) haben derzeit ein Drittel aufgrund der Corona-Schutzverordnungen der jeweiligen Bundesländer keine Erlaubnis, weiter zu trainieren und etwa die Hälfte dürfte auch ohne Zuschauer keine Spiele austragen.

„Den Spielbetrieb erstmal auszusetzen ist in dieser Situation die einzig vernünftige Entscheidung – sowohl für die Gesundheit aller als auch für unseren Sport“, befürwortet Marius Kastening, Spielertrainer von Handball Hannover-Burgwedel (HHB), die Entscheidung des DHB. In den kommenden Wochen will sich der DHB mit der Spielkommission der 3. Liga weiter darüber beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann und welche Anpassungen des Modus gegebenenfalls erforderlich sind.

Für den HHB bedeutet dies, dass sich alle Spieler erstmal wieder individuell fit halten müssen, „aber in der Situation waren wir ja im März und April schon einmal und da hat das auch schon gut geklappt“, zeigt sich Kastening zuversichtlich. „Die Jungs bekommen immer am Anfang der Woche einen Trainingsplan, damit alle auf einem Level bleiben und wir ohne Probleme wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können, sobald das möglich ist.“

Trotz Corona: Citipost und ElementSystems neue Classic Partner

Auch wenn der DHB auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen will, ist der HHB natürlichn ach wie vorauf die Unterstützung der Sponsoren angewiesen. Umso erfreulicher, dass der Verein trotz der aktuellen Situation mit Citipost und ElementSystems gleich zwei neue Partner für sich gewinnen konnte. Der Postdienstleister sowie das Softwareunternehmen mit Sitz in Hannover unterstützen den HHB künftig in der Kategorie „Classic“. „Wir freuen uns sehr über die neuen Kooperationen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit“, so Kastening.

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