Fans im Rücken - offene Rechnung vor Augen

Foto: Steffen Kumme

3.Liga Nord-Ost
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Eintracht hat noch eine Rechnung mit dem SV Anhalt Bernburg offen. Im Hinspiel gab es beim damaligen Tabellenletzten eine ärgerliche 26:24-Niederlage für die Hildesheimer. Zwar ist ein Auswärtssieg in Bernburg immer schwer, doch gab die eigene Form Eintracht damals durchaus die Möglichkeit auf einen Sieg.

Ein wenig verändert sind die Vorzeichen nun schon. Bernburg hat als 13. der Tabelle inzwischen fünf Punkte Vorsprung auf die drei Teams am Tabellenende und hat sich mit guten Ergebnissen stabilisiert. Gegen die Topteams der Liga gab es nur knappe Niederlagen, gegen Schwerin und die HSG Ostsee jeweils souveräne Siege für Bernburg. Bei Eintracht dagegen ist die Verunsicherung im Team im Moment ein großes Problem. Vieles, was in der Hinrunde noch selbstverständlich lief, bereitet derzeit Schwierigkeiten.

Daher sind Mannschaft und Trainer auch froh, dass nach fünf Wochen Heimpause nun wieder ein Spiel in der Volksbank-Arena ansteht. „Es geht jetzt nur zusammen mit den unseren Fans“ sagt Trainer Jürgen Bätjer. „Die Zuschauer in der Arena geben uns mehr Sicherheit, die wir gerade jetzt dringend brauchen werden.“ Gerade wenn es im Spiel mal einen kleinen Hänger gibt, soll die Unterstützung der heimischen Arena helfen, damit das Team auch jetzt mit breiter Brust gegen einen bissigen Gegner antreten kann. „Bernburg spielt eine kompakte 6:0-Deckung mit einem starken Tempospiel“ sagt Trainer Jürgen Bätjer. Tempospiel ist vor allem die Stärke von Rechtsaußen Nico Richter, der mit 152 Treffern in 22 Spielen zweitbester Torschütze der Liga ist. Bätjer spricht auch den starken Rückraumspieler Marc Godon sowie den gesamten Anhalter Angriff an, den er mit seiner Defensive stoppen will. Zuletzt in Magdeburg lag in der Abwehr das große Problem der Hildesheimer.

„Wir wollen hier als Einheit auftreten und mal wieder zeigen was wir draufhaben“ sagt Linksaußen Lothar von Hermanni. Das wird auch nötig sein, denn die Gäste vom Sonntag, denn die haben derzeit das nötige Selbstvertrauen, mit dem sie sich inzwischen eine gesicherte ihre Tabellenposition erarbeitet haben. Bei Eintracht ist der Einsatz von Max Berthold fraglich, zudem konnten mehrere Spieler, unter anderem Matteo Ehlers, aufgrund von kleinen Erkrankungen unter der Woche nicht voll trainieren. Trotzdem sollen zwei Punkte her, damit für die verbleibenden Saisonspiele das Bewusstsein für das eigene Können und die gemeinsame Stärke zurückkehrt.

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