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Northeim in Stralsund

Foto: Spieker Fotografie

3.Liga Nord-Ost
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Am Samstagvormittag machte sich der Northeimer HC auf die 500 km weite Reise zum Aufsteiger nach Stralsund und kam dort nach über SIEBEN Stunden Fahrzeit an. Die weiteste Fahrt der Saison steckte der Mannschaft am Anfang der Begegnung scheinbar noch in den Knochen, wodurch die Mannschaft schnell einem 6:1 Rückstand hinterher lief.

Die Abwehr war zu Beginn viel zu passiv und ließ Stralsund so zu einfachen Toren durch Schlagwürfe kommen. Vorne wurden die Bälle leichtfertig vergeben und auch ein paar 100% ige Wurfchancen nicht genutzt. Der SHV agierte hinten variabel mit einem oder mehreren Vorgezogenen, welche die Rückraumschützen der Northeimer außer Kraft setzten sollten und war vorne effektiver. Nach der ersten Auszeit der Northeimer wurde es besser und der NHC hatte sein Kämpferherz entdeckt. Nach und nach schlossen die Gäste auf und waren in der 23. Spielminute beim 10:9 bis auf ein Tor am Heimteam dran. In der Folge häuften sich leider wieder die Fehler beim NHC und es ging mit Minus sechs Toren in die Halbzeitpause.

Hoch motiviert kam der NHC aus der Pause und holte schnell mit einem 3:0 Lauf auf. Anschließend kämpfte er sich immer weiter heran und erreichte in der 48. Spielminute beim 24:24 den ersten Ausgleich. Mit dem siebten Feldspieler fiel der Gegner in eine 6-0 Abwehr zurück, welche u. a. Jannes Meyer gezielt aus dem Rückraum nutzte. Auch Tim Gerstmann spielte erfolgreich und setzte Tomislav Buhinicek geschickt am Kreis ein.
Letztendlich fehlte das Glück der letzten Spiele um es endgültig noch zu drehen. Heute war deutlich mehr drin, aber über 60 Minuten war die Abwehr nicht aufmerksam genug und den Angriff produzierte zu viele einfache Fehler.

3. Liga Nord-Ost - Stralsunder HV vs Northeimer HC 31-29 (15-9)

NHC: Eggert, Wenderoth; Meyer 8, Lange 6, Neufing, Springer, Hoppe, Wilken, Gerstmann 4, Bode, Buhinicek 3 (Foto), Rydz 1, Stöpler 5/1, Wodarz 2.

Nun geht das 3. Liga Team des NHC nach Vorgabe des DHB in eine 14 tägige Pause bis einschließlich 15.11.2020. Wie es dann weiter geht will der DHB in den nächsten Tagen auch in Abstimmung mit den Vereinen entscheiden. Ob weiter trainiert werden darf ist offen.

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