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OHC knackt wieder 30-Tore-Marke

3.Liga Nord-Ost
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Der OHC bleibt sich treu: Auch im zweiten Heimspiel der Saison knackte das Team die 30-Tore-Marke. Nach dem 31:23 gegen Burgenland ließ die Mannschaft am Samstag ein klares 35:26 gegen den Stralsunder HV folgen. Damit ist die Angriffsflaute im Spiel bei Anhalt Bernburg (13:16-Niederlage) wettgemacht.

„Wir wollten im Angriff so erfolgreich spielen wie gegen Eider Harde und in der Abwehr so gut wie gegen Bernburg“, sagte Rechtsaußen Nils Müller nach dem Spiel. Das gelang der Mannschaft.

Der personell stark gehandicapte Stralsunder HV – sogar Trainer Steffen Fischer musste mitspielen – besaß nie den Hauch einer Siegchance. Zu fokussiert agierten die Oranienburger vor 260 Zuschauern, sodass sie den Aufsteiger sehr gut im Griff hatten. Lediglich zweimal führte der Gast (1:0, 2:1), dann wendete sich das Blatt. Kapitän Dennis Schmöker war besonders heiß, netzte in den ersten elf Minuten fünfmal ein (8:4-Zwischenstand). Linus Skroblin tat es ihm auf der anderen Seiten gleich. „Wir wollten Stralsund fernhalten von unserem Tor. Wir kamen oft einen Schritt zu spät, aber die Stralsunder warfen auch toll“, so OHC-Trainer Silvio Krause. Ergebnis war ein klarer Vorsprung (8:4, 10:6, 14:8). Bereits nach 18 Minuten hatte der OHC 13 Treffer erzielt – so viel wie eine Woche zuvor im ganzen Spiel. Zur Pause hielt der Gastgeber das Polster (19:14). „Oranienburg hat das mit der Abwehr sehr gut gemacht. Uns sind dadurch viele technische Fehler unterlaufen“, stellte Steffen Fischer fest.

Die stellte sein Team auch nach dem Wechsel nicht ab, sodass der Rückstand immer mehr anwuchs. Nur einige Minuten nach dem Wiederanpfiff stand es schon 23:15. Beim OHC trafen fast alle Spieler. Die Gäste verloren nach dem Wechsel Maximilian Mißling (verletzt) und mussten im zweiten Abschnitt fünf Zeitstrafen kompensieren, eine mündete in einer roten Karte gegen Johannes Trupp (57. Minute). Bereits in der 49. Minute hatte Linus Skroblin nach einem Foul glatt Rot gesehen. „Das war nie und nimmer Rot“, schätzte der Stralsunder Coach Steffen Fischer die Situation ein. Er beklagte überdies, „dass es zu wenig Gleichgewicht bei den Entscheidungen der Schiedsrichterinnen gab“. So war es Einbahnstraßen-Handball, bei dem der OHC nichts anbrennen ließ.

Oranienburger HC – Stralsunder HV 35:26 (19:14).

Oranienburg: Twarz, P. Porath – Krai (4), Schmöker (8/1), Dömeland (5/4), Schindel, Manderscheid (3), Müller (5), Kehl (1), Pietsch (1), Scharge (3)Heil (1), Reineck (2), J. Porath (1), Heine (1).

Stralsund: Malitz, Groth – Schmidt (2), Machel, Haasmann (5), Boese (2), Fischer (2), Skroblin (6/1), Klein, Zemlin (4), Trupp (2); Gottschalk, Mißling (2).

 

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