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HSG Hanau pausiert bis zum Jahresende

(Foto: Verein)

3.Liga Mitte
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Die HSG Hanau wird in diesem Jahr keine Handballspiele mehr bestreiten. Nachdem bereits auf Hessenebene alle Spiele abgesagt wurden, hat nun der Deutsche Handballbund auch für alle Drittligisten und die A-Jugend-Bundesliga eine einheitliche Regelung getroffen und sich für eine Pause bis zum Jahresende ausgesprochen.

Das haben Präsidium und Vorstand des DHB in einer Videokonferenz beschlossen. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 3. Liga sowie in der Jugend-Bundesliga ist zum Wochenende 9./10. Januar geplant.

Wie diese Wiederaufnahme genau aussehen wird, darüber wird der DHB im stetigen Dialog mit den Vereinen in den kommenden Wochen weiter beraten. Dann sollen Fragen über Covid-19-Testkonzepte, Zuschauerregelung eine mögliche Anpassung des Modus und andere Fragen geklärt werden. Außerdem hat der Verband angekündigt, auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine zu kämpfen. In einem Punkt sind sich alle einig: Eine gültige Saison soll auf jeden Fall absolviert werden.

„Unser oberstes Ziel ist es weiterhin, verantwortungsvoll Möglichkeiten für Handball zu schaffen. Priorität haben dabei Wiederaufnahme und Fortführung des Trainings. Dies gilt insbesondere für die Nachwuchstalente. Unabhängig von der formalen Einordnung als Profi- oder Amateursport kämpfen wir für alle Mannschaften auf politischer Ebene darum, dass sie trainieren können, wenn sie dies tun wollen", sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes in der Pressemitteilung des Verbandes.

Vorausgegangen sind zwei Wochen des intensiven Austausches des DHB mit sämtlichen Drittligisten sowie Vereinen, die eine A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft stellen. Da sich Bundesländer übergreifend ein heterogenes Bild ergibt in Sachen Organisation, Trainingsmöglichkeiten und auch bei der Einordnung ob man nun zum Amateur- oder Profisport zählt, war es wichtig einen möglichst breiten Konsens zu finden.

Der DHB stufte letztlich die 3. Liga und die Deutsche A-Jugend-Bundesliga als Profiligen ein, denen der Zugang zu den Sporthallen im November trotz des Lockdown Light zu ermöglichen sei. Der Verband folgt dabei der Definition des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der den Begriff Profisport wie folgt definiert: „Nach DOSB-Verständnis fallen alle Kaderathleten sowie die 1.-3. Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten, [....] unter die Definition ‚Profisport'." Für den DHB ist die 3. Handball-Liga und die A-Jugend-Bundesliga zwar kein „Profisport", aber „Leistungssport", der dem Profisport gleichzustellen ist.

„Wir wissen, wie schwierig es ist, in dieser Situation alle Bedürfnisse sämtlicher Mannschaften unter einen Hut zu bekommen. Daher möchten wir betonen, dass wir uns vom DHB ausreichend abgeholt fühlen und den weiteren Weg des Verbandes unterstützen werden", sagt HSG Hanaus 1. Vorsitzender Uwe Just, nach der Online-Sitzung des Verbandes mit den Drittligisten, bei der in der Spitze über 120 Teilnehmer anwesend waren.

Für die HSG Hanau bedeutet dies, dass sie mit ihrem Drittliga-Kader und der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft weiterhin trainieren darf, um sich für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang Januar vorzubereiten.

„Wir sind erleichtert, dass jetzt Klarheit bei diesem Thema herrscht und wir unseren Sportlern unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen weiterhin ermöglichen können, zu trainieren. Die Einstufung, zum Leistungssport zu zählen, ist eine große Wertschätzung unserer Arbeit. Das gibt uns die Möglichkeit den Handballsport in der öffentlichen Wahrnehmung am Leben zu erhalten und unsere Talente weiter zu fördern, um den erfolgreichen Weg der HSG Hanau fortzusetzen", sagt Hanaus A-Jugend-Bundesliga-Coach und Geschäftsstellenleiter Hannes Geist.

Doch auch für alle weiteren Teams, die aktuell nicht trainieren können, plant die HSG Hanau ein Alternativprogramm. So will man in den kommenden Wochen ein Online-Konzept an den Start bringen, um auch aus dem Homeoffice gemeinsam und vor allem zielgerichtet trainieren zu können. Damit alle bestmöglich vorbereitet sind, wenn auch die anderen Teams wieder an den Start gehen dürfen.

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