FRISCH AUF!-Interview mit Pouya Norouzinezhad

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Mit einem Blitztransfer hat FRISCH AUF! zum Ende der vergangenen Woche auf das Verletzungspech reagiert. Mit Pouya Norouzinezhad kommt ein iranischer Handball-Nationalspieler aus dem schwedischen Sävehof nach Göppingen, der den Handballinteressierten aus seiner Zeit in Gummersbach bereits bestens bekannt ist und bereits erstaunlich gut Deutsch spricht.

Frage: Hallo Pouya, herzlich Willkommen bei FRISCH AUF!. Du trägst einen ziemlich langen Namen. Wie ist die richtige Verwendung?

Pouya Norouzinezhad: Mein Vorname Pouya ist ein typischer iranischer Name und bedeutet „aktiv sein“. Beim Nachnamen ist der Zusatz Gharehlou nicht so wichtig, das lässt man normalerweise weg, sodass man am besten den Nachnamen Norouzinezhad verwendet.

Frage: Wie kommt man im Iran zum Handballspielen?

Norouzinezhad: Ich bin in Teheran aufgewachsen und in der Schule wurde mit uns einen Test gemacht. Bei mir ergab die Sichtung, dass ich Talent für Handball und Fußball habe. Dann habe ich beide Sportarten ausprobiert. Im Alter von 12 Jahren habe ich mich dann endgültig für den Handball entschieden

Frage: Was gab den Ausschlag, als Profi ins Ausland und nach Europa zu gehen?

Norouzinezhad: Es war schon immer mein Traum, in Europa und möglichst in der deutschen Bundesliga zu spielen, weil dort hochklassiger Profihandball zu Hause ist. Das hat dann zunächst beim Bergischen HC geklappt, aber der Verein ist leider abgestiegen. Ich bin dann nach Schaffhausen und später nach Gummersbach gewechselt.

Frage: Welche Erfahrungen aus den Stationen Schaffhausen, Gummersbach, Sävehof sind besonders hängen geblieben?

Norouzinezhad: In Schaffhausen konnte ich Champions League spielen, das war eine gute Erfahrung für mich. Und ich habe den guten schweizerischen Käse kennen und schätzen gelernt. Der VfL Gummersbach ist ein überall sehr bekannter und gut geführter Traditionsverein und es hat Spaß gemacht, dort vor vielen Zuschauern zu spielen. Ich hatte einen Drei-Jahres-Vertrag, aber leider ist der VfL abgestiegen. In Sävehof, einem Ort in der Nähe von Göteborg, habe ich die gute Lebensqualität in Schweden kennengelernt. Die Menschen in Schweden sind sehr offen und freundlich.

Frage: Der Wechsel nach Göppingen ging schnell. War es Dein Wunsch, wieder Bundesliga zu spielen? Warum?

Norouzinezhad: Es war mein Wunsch, dass ich mich wieder hier in Deutschland und in der Handball-Bundesliga präsentieren und empfehlen kann. Wir haben mit Gummersbach viele Spiele gegen Göppingen gespielt und dabei habe ich FRISCH AUF! als starke Mannschaft und guten Verein kennengelernt. Da musste ich nicht lange überlegen, als die Anfrage kam.

Frage: Was hast Du Dir vorgenommen für die kommenden Monate?

Norouzinezhad: Ich bin neugierig, hier viel Neues kennenzulernen. Und ich möchte im Training und im Spiel mein Bestes geben, um der Mannschaft zu helfen.

 

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