GWD verteilt in Lemgo Gastgeschenke

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GWD Minden hat im Nachbarschaftsduell gegen den TBV Lemgo den absoluten Siegeswillen vermissen lassen und die Partie verdient mit 26:31 (11:15) verloren. Insgesamt 24 Mal scheiterten die Grün-Weißen am überragenden Peter Johannesson und offenbarten die Wurfausbeute als Hauptproblem.

Durchaus ordentlich nahmen beide Teams ihre Arbeit in der Phoenix Contact Arena auf. Der TBV Lemgo und GWD Minden begegneten sich im Ostwestfalenderby auf Augenhöhe und gestalteten das Spiel im ersten Durchgang lange Zeit offen. Lediglich beim 8:6 (15.) gab es einen Zwei-Tore-Abstand zugunsten des TBV, ansonsten wechselte der Vorteil im Fünf-Minuten-Takt. Die Abwehrreihen funktionierten hüben wir drüben zuverlässig, wovon auch Malte Semisch und Peter Johannessen zwischen den Pfosten profitierten. Johannesson im Tor der Gastgeber lag im Duell beider Keeper eine Nasenlänge vor seinem Gegenüber und so war er es, der im knappen Spielverlauf den Ausschlag gab. Ein Empty-Net-Goal des Isländers zum 11:9 (25.) leitete die starke Schlussphase der Lemgoer ein. Viele Ballverluste der Mindener brachten den TBV Lemgo immer wieder ins Tempospiel und auf vier Tore davon.

Der TBV Lemgo steckte das frühe Ausscheiden von Abwehrspezialist Evars Klesniks (3. Zeitstrafe) gut weg und setzte seinen starken Lauf nach der Pause fort. Nach dem ersten Sechs-Tore-Vorsprung (17:11) der Hausherren zog das GWD-Team die Notbremse und stellte durch die Norweger Gullerud, Rambo und Gulliksen den Anschluss wieder her. Doch das war mehr ein kurzes Aufflackern als die Wende zum Besseren. Die Gäste vergaben zu viele freie Bälle, um für einen Punktgewinn in Frage zu kommen. „Wir spielen, als ob wir nicht gewinnen wollen“, wetterte Frank Carstens in seiner Auszeit. Es änderte sich aber nichts. Peter Johannesson sammelte weiterhin Paraden und seine Vorderleute taten das, was nötig war, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Am Ende jubelte der TBV Lemgo und feierte seinen Torhüter als Matchwinner. Malte Semisch, der auf der Gegenseite mit 17 Paraden auch eine starke Leistung abliefert, blieb die Belohnung für seine gute Leistung verwehrt.

Frank Carstens: „Wir haben heute eine Menge falsch gemacht. Uns fehlte es an Tempo im Angriff und an der Konsequenz im Zweikampf. Wir haben alles gemacht, was Lemgo brauchte, um dieses Spiel zu gewinnen und wenig von dem umgesetzt, was im Vorfeld besprochen wurde.“

Florian Kehrmann: „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und nie die Kontrolle über das Spiel verloren. Auch wenn Minden nach der Pause noch einmal kurz herankommen konnte, haben wir einfach unser Ding durchgezogen.“

Torschützen GWD: Christoffer Rambo (5), Magnus Gullerud (4), Kevin Gulliksen (4), Juri Knorr (3), Marian Michalczik (3/1), Max Staar (3), Lucas Meister (2), Joscha Ritterbach (1), Savvas Savvas (1).
Im Tor: Malte Semisch (1.-60. mit 17 Paraden), Espen Christensen (bei Siebenmetern).

Torschützen TBV: Jomathan Carlsbogad (7), (Bjarki Mar Elisson (6/3), Andreas Cederholm (4), Bobby Schagen (4), Christoph Theuerkauf (4), Andrej Kogut (2), Christian Klimek (2), Isaias Guardiola (1), Peter Johannesson (1).
Im Tor: Peter Johannesson (1.-60. mit 24 Paraden), Piotr Wyszomirski.
Zeitstrafen: Reißky (15.), Savvas (24.), Meister (47.), Ritterbach (60.) – Klesniks (17., 22., 25.), Kogut (33.), Klimek (52.).
Rote Karte: Evars Klesniks (25. nach der 3. Zeitstrafe)

Spielfilm: 2:2 (5.), 4:5 (10.), 8:6 (15.), 8:8 (20.), 11:9 (25.) 15:11 (30.), 17:12 (35.), 20:16 (40.), 24:18 (45.), 23:23 (50.), 28:23 (55.), 31:26 (60.).

Schiedsrichter: Marcus Helbig und Lars Geipel
Zuschauer: 4.612

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