Neuer Vertrag und neue Rolle für Filip Mirkulovski

(Foto: Oliver Vogler)

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Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar und Filip Mirkulovski (s. Foto) haben ihre Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus bis Juni 2022 verlängert. Der 135-malige mazedonische Nationalspieler erhält bei den Mittelhessen jedoch eine neue Aufgabe.

Der derzeitige Mannschaftskapitän der Grün-Weißen soll ab Sommer unter Cheftrainer Kai Wandschneider als zweiter Co-Trainer neben Jasmin Camdzic fungieren und zudem als "Standby-Spieler" zur Verfügung stehen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Filip für diese neue Rolle begeistern konnten und er seine große Erfahrung so weiterhin bei der HSG Wetzlar aktiv einbringen kann", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Er lebt die Professionalität eines Handballprofis sowohl auf, als auch neben dem Platz vor und wird unser Trainerteam absolut bereichern." Mirkulovski soll den Coaches künftig in der täglichen Arbeit zur Hand gehen, zum Beispiel auch im Bereich des Individual- und Kleingruppentrainings. Dazu wird der 36-jährige auch den Scoutingbereich unter der Leitung von Jasmin Camdzic unterstützen. „Dazu haben wir mit Filip eine Identifikationsfigur als Backup, auf den wir auf dem Spielfeld zählen können, wenn es nötig ist", so Seipp.

Mirkulovski spielt bereits seit Juli 2015 für die HSG Wetzlar. Damals war der Spielmacher vom Ligakonkurrenten TSV Hannover-Burgdorf an die Lahn gewechselt. Seitdem ist er der „Kopf" des grün-weißen Teams und der verlängerte Arm von Trainer Kai Wandschneider. „Es ist wirklich toll, dass uns Filip erhalten bleibt", so der 60-jährige zur Vertragsverlängerung des Nord-Mazedoniers. „Er ist ein Spieler, der den Unterschied macht und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ich freue mich darauf, Filip bei seinen ersten Schritten in einem neuen Betätigungsfeld unterstützen und begleiten zu dürfen."

Mirkulovski selbst freut sich ebenfalls auf die neuen Aufgaben. „In meinem Alter muss man sich natürlich Gedanken über die Zeit nach der Profikarriere machen. Deshalb bin ich dankbar, dass mir die HSG Wetzlar die Chance und das Vertrauen gibt, den Club und die Mannschaft ab Sommer in einer neuen Rolle zu unterstützen", so der 36-jährige. „Ich bin nunmehr seit fünf Jahren hier. Meine Familie und ich fühlen uns wie zuhause, was sehr wichtig für uns ist. In meiner Spielerkarriere habe ich mit vielen Trainern zusammengearbeitet, geprägt haben mich dabei Lino Cervar und Kai Wandschneider. Ich bin dankbar von beiden gelernt zu haben und stolz darauf, dass ich Kai und Jasmin ab Sommer unterstützen kann. Dazu denke ich, dass ich den jungen oder neuen Spielern viel von meiner Erfahrung weitergeben kann, gerade den Spielmachern Magnus Fredriksen und Alexander Feld, die von mir jegliche Unterstützung erhalten werden. Natürlich wird die neue Aufgabe zunächst einmal Neuland für mich sein, in die ich mich dann erst in unterschiedlichen Richtungen einarbeiten muss, aber ich freue mich unheimlich darauf."

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