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RECKEN stoppen Negativlauf

1.Bundesliga
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buerkle jens burgdorf ingrid anderson jensen kopieDie TSV Hannover-Burgdorf hat sich erfolgreich für die Niederlage beim HBW Balingen-Weilstetten revanchiert. Gegen GWD Minden behielten DIE RECKEN beim 35:27 (18:11) deutlich die Oberhand. „Es war eine besondere Situation für uns vor dem Spiel. Ein großes Lob geht an die medizinische Abteilung, die außergewöhnliches geleistet hat“, verteilte Trainer Jens Bürkle (s. Foto) auch Komplimente an das Team hinter dem Team.

Mit 8:8 Punkten verbessern sich DIE RECKEN in der Tabelle vorerst auf den neunten Tabellenplatz.

Bereits im Abschlusstraining mussten die Niedersachsen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die ohnehin schon angespannte Personalsituation verschärfte sich durch den Ausfall von Spielmacher Morten Olsen (Oberschenkelzerrung) noch mehr. Im Nachhinein sollte sich die veränderte Aufstellung aber sogar als Vorteil für DIE RECKEN herausstellen, denn GWD Minden schien davon überrascht zu sein. „Wir haben eine andere Aufstellung mit Morten Olsen erwartet und haben im Spiel nicht die passenden Antworten gefunden“, gab Mindens Kapitän Moritz Schäpsmeier nach der Partie zu.

Für Olsen übernahm Mait Patrail im RECKEN-Angriff das Kommando. Der Este überzeugte nicht nur als fünffacher Torschütze, sondern auch als Anspieler für den stets gefährlichen Kreisläufer Joakim Hykkerud. „Ich habe mich heute Morgen beim Frühstück gefragt, was wir brauchen um das Spiel zu gewinnen. Da kam ich schnell auf die Antwort: Ein gutes Spiel von Mait Patrail. Ich habe es ihm zwar vorher nicht gesagt, aber er hat es eindrucksvoll umgesetzt“, bewies Geschäftsführer Benjamin Chatton kleine hellseherische Fähigkeiten.

Den Grundstein für den zweiten Heimsieg legten Kapitän Torge Johannsen und Co. bereits vor der Pause mit dem 18:11 Zwischenstand. Die Abwehr packte entschlossener als zuletzt zu, die Konterquote lag bei stolzen 80% (acht aus zehn Versuchen) und im Abschluss leisteten sich DIE RECKEN nur drei Fehlwürfe bis zur Pause. „Wir haben mit zunehmender Dauer mutiger und frech verteidigt und sehr viele Fallen gestellt“, analysierte Jens Bürkle.

Nach der Pause machten die Niedersachsen da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten und bogen spätestens beim 24:14 Zwischenstand (41.) endgültig auf die Siegerstraße ein. Lediglich in der letzten Viertelstunde ließen Patrail und Co. ein wenig die Zügel schleifen, zum Ärger von Trainer Bürkle. „Wir müssen lernen, über die volle Spielzeit konzentriert zu Werke zu gehen.“ Mindens Trainer Frank Carstens war mit seiner Mannschaft vor allem in der Schlussviertelstunde zufrieden, erkannte die Niederlage aber als „verdient an. Ich ärgere mich nur darüber, dass wir es den RECKEN heute zu einfach gemacht haben und nicht wirklich an unser volles Leistungsniveau gekommen sind.“

RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton fasste nach der Partie das zusammen, was alle RECKEN-Fans dachten. „Wir sind sehr glücklich über die zwei Punkte und sind als Mannschaft enger zusammengerückt. Jetzt müssen wir die kommenden Aufgaben sehr konzentriert angehen.“

Fotografin: Ingrid Anderson-Jensen

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