Trainingsstart mit Hygienekonzept

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In diesem Jahr ist alles anders – auch der Start in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der LIQUI MOLY HBL der SG Flensburg-Handewitt. Ein Ligastart im Oktober ist nur unter ganz besonderen Voraussetzungen möglich, die nun alle Vereine im Hinblick auf den Trainingsstart und die Vorbereitung umsetzen.

Auch die SG startet am kommenden Montag mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept in die neue Saison und hat sämtliche Vorkehrungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie getroffen. Die Vorfreude darauf ist in jedem Fall groß, viel zu lange mussten sich die Handballer der Flensburger Förde auf einen Start gedulden.

„Ich freue mich riesig, endlich wieder meine Jungs zu sehen und mit ihnen gemeinsam zu trainieren. Ganze 145 Tage haben wir uns als Mannschaft nicht mehr gesehen, das ist eine lange Zeit“, ist SG Cheftrainer Maik Machulla voller Vorfreude auf den Saisonauftakt.

Damit aber das gemeinsame Training auch zu Zeiten von Corona ohne Komplikationen möglich ist, gibt es für das Team von Machulla einige Maßnahmen zu beachten. So ist die Aufnahme des Trainingsbetriebs nur nach einer Corona-Testung des gesamten Teams, sowie Funktionsteam, die im engen Umfeld der Mannschaft arbeiten, möglich. „Die negativen PCR-Tests sind Grundvoraussetzung, um überhaupt wieder mit dem gemeinsamen Training starten zu können“, sagt SG Mannschaftsarzt Torsten Ahnsel. „Hinzu kommen weitere diverse Maßnahmen, wie z.B. eine Einbahnstraßenregelung in der Trainingshalle und nur einzelner Zutritt. Außerdem ist es den Spielern untersagt, Fahrgemeinschaften zu bilden. Hier ist auch die individuelle Verantwortung der Jungs gefragt, die Abstandsregelung einzuhalten und sich auch im privaten Umfeld bewusst und vorsichtig zu verhalten. Wir stehen in ganz engem Kontakt mit der Mannschaft. Sollten gesundheitliche Veränderungen auftreten, melden sie sich unmittelbar.“ Die Testungen werden dann gemäß den HBL-Richtlinien in intelligenter Adaptierung auf die Pandemielage im weiteren Verlauf der Vorbereitung angepasst.

Auch die SG Testspiele sind nur nach negativen Corona-Tests der Gegner möglich, die sich sieben Tage vor der Durchführung eines Freundschaftsspiels testen lassen müssen. „Das Risiko muss gering gehalten werden, das ist für uns von oberster Priorität“, unterstreicht SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Wir möchten unsere Spieler und Mitarbeiter unter keinen Umständen gefährden und alles Notwendige ermöglichen, dass die Liga wie geplant Anfang Oktober starten kann.“

Dennoch gibt es noch viele Fragezeichen – ist ein europäischer Wettbewerb Mitte September überhaupt möglich? Wie entwickeln sich Zahlen der Infizierten weiterhin? Für Schmäschke sicherlich keine einfache Aufgabe: „Hier ist absolute Flexibilität gefragt, das macht eine längerfristige Planung natürlich äußerst schwierig. Keiner kann voraussehen, wie sich die Lage weiterentwickelt. Hier ist auch jeder Einzelne von uns gefragt, die Voraussetzungen verantwortungsbewusst zu erfüllen.“

An einem Hygienekonzept für den Spielbetrieb in der FLENS-ARENA wird mit Hochdruck gearbeitet. „Das ist eine große Herausforderung, der wir uns da gerade stellen. Um Spiele vor Zuschauern austragen zu können, müssen wir uns an strenge Richtlinien halten, die wir gerade prüfen. So ein Konzept muss wohldurchdacht sein und darf vor allem nicht überstürzt werden“, so Schmäschke.

Nun geht es aber am Montag nach dieser Corona-Krise endlich wieder mit dem gewohnten Trainingsalltag los, nach dem sich Spieler und Trainerteam lange gesehnt haben. Auch wenn das nun ein wenig anders aussieht, geht es am Ende doch nur um das Eine – endlich wieder Handball bei der SG!

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