30
Mo, Nov
25 New Articles

Wetzlar ohne Punkte

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Die HSG Wetzlar verliert trotz einer guten Leistung mit 30:33 in Göppingen. Stefan Cavor ist im Nachholspiel des 8. Spieltags mit sieben Treffern der Topscorer der Partie.

Die Vorzeichen: Die Göppingener verloren gegen Magdeburg erst eine Partie in dieser Saison und standen mit zwei Spielen weniger auf Platz 9 der Tabelle. Die Wetzlarer konnten drei Tage zuvor den höchsten Bundesligasieg ihrer Geschichte gegen die Eulen Ludwigshafen einfahren.
Schon am letzten Sonntag sollten beide Mannschaften aufeinandertreffen. Beide Teams hatten am vorherigen Wochenende allerdings auf die Austragung der Partie verzichtet und die Spielverlegung aufgrund der Gesundheitsvorsorge beantragt. Sowohl drei FRISCH AUF! Spieler als auch zwei Wetzlarer Spieler waren von vorsorglichen Schutzmaßnahmen betroffen und befanden sich in einer freiwilligen Quarantäne.

Zum Spiel: Kai Wandschneider rotierte die Startsieben: die beiden Neuzugänge Emil Mellegard und Magnus Fredriksen begannen in der EWS-Arena.
Direkt im ersten Angriff konnte Olle Forsell Schefvert für Grün-Weiß per Schlagwurf treffen. Nach einem Foul an Anton Lindskog erhöhte Maximilian Holst per Siebenmeter zum 1:2 (3. Minute), woraufhin der deutsche Nationalspieler Sebastian Heymann ausgleichen konnte.
Gleich zweimal traf Stefan Cavor in den Anfangsminuten mit gezielten Würfen aus dem Rückraum. Dieser setzte dann Emil Mellegard in Szene, der innerhalb einer Minute zweifach zum 4:6 traf. Daraufhin zog der Göppingen Trainer Hartmut Mayerhoffer die erste Auszeit. Spielmacher Magnus Fredriksen setzte in wacher Anfangsphase Anton Lindskog gut zum 4:7 in Szene, da waren gerade neun Minuten gespielt. Durch zwei aufmerksamen Szenen von Janus Smarason und Jacob Bergerstedt kamen die Göppingener nach 12 Minuten zum 8:8-Ausgleich.
In einer extrem schnellen Phase trafen die Wetzlarer Jungs gleich dreifach in Folge. (15.Minute) Mit einer phänomenalen Wurfquote kamen die Gäste immer wieder zu schnellen Toren und Spielmacher Magnus Fredriksen traf zweifach zur 12:15-Führung. Till Klimpke ergänzte die Offensive mit einigen Paraden, sodass seine Mitspieler Tempogegenstöße verwandeln konnten. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit verloren dann allerdings die Grün-Weißen etwas die Konzentration im Angriff, sodass die Göppinger zum 16:19-Halbzeitstand herankamen.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste: Schefvert warf das erste Tor! In der Folge steigerten die Hausherren vor allem ihre Torhüterleistung, sodass die Wetzlarer im Angriff mehrfach an Daniel Rebmann scheiterten. Die Göppinger verkürzten in der 37. Minute zum 21:22. Das Spiel insgesamt wurde enger, da die Gäste aus Mittelgessen die Effizienz der ersten Halbzeit nicht durchhalten konnten und nachlässiger in der Abwehr wurden. Genau zehn Minuten vor Schluss dann der Ausgleich zum 28:28 durch Tobias Ellebaek. Darauf folgte die erste Führung der Hausherren und eine Auszeit von Kai Wandschneider. Olle Forsell Schefvert erzielte daraufhin den Ausgleich.

In den letzten fünf Minuten konnten die Göppinger erstmals mit zwei Toren in Führung gehen, sodass die Wetzlarer im Angriff mächtig unter Druck standen und kein Tor erzielten. Mit einer offensiveren Abwehr wollten die Wetzlarer die Hausherren stören, dies klappte nur bedingt. 90 Sekunden dann die Entscheidung der Partie: Maximilian Holst vergab einen Siebenmeter und Tim Kneule besiegelte mit seinem ersten Treffer die Niederlage.

Nach einer ganz starken Offensivleistung und wenig Fehlern in der ersten Halbzeit, konnetn die Wetzlarer daran nicht anknüpfen und unterliegen mit 30:33 in Göppingen. Zwölf Minuten vor Schluss führten die grün-weißen Gäste noch mit 3 Treffern und verloren dann den Zugriff in der Defensive. Am nächsten Donnerstag reisen die Wetzlarer Jungs wieder in den Süden und treten beim Tabellenzweiten Rhein-Neckar Löwen an.

Stenogram: Klimpke, Ivanisevic: Feld (n.e.), Srsen, Henningsson (1), Björnsen (3), Mirkulovski, Weissgerber, Holst (2/2), Fredriksen (3), Forsell Schefvert (4), Gempp, Mellegard (5), Rubin (2), Lindskog (3), Cavor (7)

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.

Sicherheitscode
Aktualisieren