HSG Wetzlar reist selbstbewusst nach Mannheim

(Foto: Oliver Richter/Leica Akademie)

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Mit zwei Siegen im Gepäck reisen die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar heute nach Mannheim. Dort steht das schwere Auswärtsspiel beim amtierenden DHB-Pokalsieger und aktuellen Tabellendritten der DKB Handball-Bundesliga, den Rhein-Neckar Löwen an.

Anwurf der Partie ist um 19 Uhr (live auf Sky). Die Leitung haben die beiden Schiedsrichter Mirko Krag und Markus Hurst.

„Wir starten bei den Löwen mit unserer derzeitigen ersten Sieben und dann schauen wir mal hinten raus, was geht“, so HSG-Trainer Kai Wandschneider, der in der SAP-Arena gleich auf drei Akteure verzichten muss. Neben dem Langzeitverletzten Alexander Hermann (Reha nach Mittelfußbruch) werden auch Lenny Rubin (Muskelfaserriss) und Emil Frend Öfors (Grippe) fehlen. Dafür sind die zuletzt erkrankten Hendrik Schreiber, Stefan Cavor (s. Foto) und Stefan Kneer, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, wieder mit dabei. „Dazu werden Torben Waldgenbach und Ian Weber im Kader stehen, die bereits die komplette Trainingswoche mit dabei waren“, verrät der Wetzlarer Coach.

32 Mal haben sich beide Mannschaften bislang in Pflichtspielen gegenüber gestanden. Nur fünf davon konnten die Mittelhessen für sich entscheiden, bei einem Unentschieden. Im Hinspiel Ende September standen die Grün-Weißen kurz vor dem nächsten Punktgewinn gegen den Champions League-Teilnehmer, doch der derzeit verletzte Ex-Wetzlarer Steffen Fäth sicherte den Löwen mit seinem Rückraumtreffer in letzter Sekunden den 26:25-Auswärtssieg in der Rittal Arena. „Das war extrem schade, dass wir da nicht für unseren tollen Einsatz belohnt worden sind“, blickt Kai Wandschneider zurück. „Dieses Spiel ist aber ganz sicher kein Maßstab für heute Abend. Vergleiche zwischen uns in den Löwen sollten wir tunlichst vermeiden“, so 59-jährige gegenüber der Wetzlarer Neuen Zeitung.

Selbstverständlich diente das Videomaterial vom Hinspiel in den vergangenen Tagen als Anschauungsunterricht für das Duell in der SAP-Arena. „Man hat den Spielern im Training angemerkt, dass sie sich auf die Partie freuen und in den vergangenen Spielen jede Menge Selbstvertrauen getankt haben. Jetzt müssen wir das gegen die Löwen auch zeigen“, so die Erwartungshaltung Wandschneiders an sein Team, dass aber aufgrund eines „desolaten Spielplans“ auch einen Drahtseilakt bewältigen muss. „Da wir bereits am Sonntag schon wieder zu Hause gegen Erlangen ran müssen, gilt es die Kräfte gut zu verteilen. Darauf habe ich, je nachdem, wie das Spiel läuft, unbedingt zu achten. Es kann also auch sein, dass einzelne Nachwuchsspieler einiges an Einsatzzeiten erhalten werden. Klar ist aber auch: Wir fahren nicht nach Mannheim, nur um Erfahrung zu sammeln!“

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