Recken scheitern an Flensburg

(Foto: Uwe Serreck)

1.Bundesliga
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Auch die TSV Hannover-Burgdorf konnte heute Abend die Siegesserie der SG Flensburg/Handewitt nicht stoppen. 7061 Zuschauer waren in die TUI-Arena gekommen und hofften, dass der Tabellenführer endlich strauchelt.

Die Mannschaft von Maik Machulla blieb jedoch eiskalt und schnappte sich mit einem ungefährdeten 33:28 (17:13)-Sieg auch im 23. Saisonspiel beide Punkte.

Die letzten beiden Treffer von Christian Ugalde und Timo Kastening in der letzten Minute waren nur noch Ergebniskosmetik. Nur eine knappe Viertelstunde bis zum 8:8 (14.) hielten die Recken die Partie offen. Dann hatte Kai Häfner zweimal Pech, dass der Ball ans Aluminium klatschte und beim dritten Versuch beförderte der Kapitän die Kugel völlig freistehend in die Arme von SG-Keeper Christian Bergeruud. Der Tabellenführer bestrafte das eiskalt mit den Treffern zum 9:12 (22.). Timo Kastening und Nejc Cehte nach einer Parade des eingewechselten Urban Lesjak brachten die Fans in der TUI-Arena endlich in Stimmung. Die war aber schnell verflogen, denn weder Flensburgs Tempospiel noch deren Weltmeister Rasmus Lauge konnten die Hannoveraner stören. Timo Kastening gelang wenigstens noch ein Ballklau, den der Neu-Nationalspieler zum 13:17-Pausenstand verwertete.

Denkbar schlecht auch der Start in Durchgang zwei. Die Recken zwangen Flensburg ins Zeitspiel, doch Lesjak ließ einen harmlosen Kullerball durch die Finger rutschen. Überhaupt waren die Torhüter Irgendwie bezeichnend für das unglückliche Abwehrspiel der Hausherren. Immer wenn der Angriff des Tabellenführers gestoppt schien, ging doch irgendwo eine Tür auf. Wenn Flensburg sich einmal einen der seltenen Fehler erlaubte, wurden die Chancen leichtfertig vergeben. Christian Ugalde und Torge Johannsen vergaben beim Stand von 16:20 (38.) íhre Gegenstöße und Fabian Böhm spielte wenig später den Versuch des langen Balls in die Hände der SG-Abwehr. Flensburg erhöhte auf 23:17 (43.) und spätestens da war klar, wer die Halle als Sieger verlassen würde. Der Rest war pure Routine des Ligaprimus, dem in dieser Form die Titelverteidigung kaum noch streitig zu machen dürfte.

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