Verdienter Sieg für die SG

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der DKB Handball-Bundesliga zu Hause weiterhin ungeschlagen. Am Abend schlug sie den VfL Gummersbach mit 28:20 (17:12). Damit baute der Tabellenführer seine Bilanz nicht nur auf 50:2 Punkte aus, sondern stimmte sich auch für das Spitzenspiel am Oster-sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen ein.

Die Partie begann mit einem bewegenden Moment: Die „Hölle Nord“ gedachte dem unerwartet verstorbenen Jörg Neumann, seit vielen Jahren im Vorstand des TSB Flensburg, mit einem warmen, langanhaltenden Beifall. Bei Anpfiff zeigte sich, das Rasmus Lauge sich rechtzeitig einsatzbereit gemeldet hatte. Er mischte sowohl im Rückraum als auch als Spitze der 5:1-Defensive mit. Der Rhythmus musste erst einmal wieder anspringen. Es dauerte 3:18 Minuten, bis Magnus Röd das erste SG Tor erzielte.

Die schnelle Mitte saß oft. Der erste Gegenstoß brachte Magnus Röd zum 5:4, der ersten Führung, unter. Hinten kassierte die SG aber noch zu viele Gegentore – gegen agile Gummersbacher. Aufbauender Applaus der Zuschauer half gewiss, den Schwung zu finden. Nach dem 8:9 dominierte die SG eindeutig. Zwischenzeitlich beorderte Maik Machulla seine Deckung auf eine 6:0-Formation. Andere Akteure wirkten nun mit. Benjamin Buric stand im Gehäuse. Holger Glandorf besetzte nun den rechten Rückraum, und Göran Johannessen besorgte mit einem gewaltigen Sprungwurf den 17:12-Halbzeitstand.

Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Lasse Svan mit einem feinen Wurf weiter. Doch dann stotterte der Motor. Die SG Schützen ließen sogar zwei Siebenmeter aus. Maik Machulla trommelte seine Jungs in einem Team-Timeout zusammen. Danach zeigte Magnus Jöndal seine übliche Sicherheit, haute die Siebenmeter in die Maschen. Dann setzte er mit Hilfe des Innenpfosten den Ball zum 23:17 ins Tor. Als von der anderen Seite Lasse Svan traf, führte die SG bereits mit sieben Treffern Vorsprung. Die Punkte waren frühzeitig im Sack, doch nach der 18-tägigen Pause im Vereinshandball war nicht zu übersehen, dass der letzte Feinschliff noch fehlte. Immerhin glückte Johannes Golla mit einem lupenreinen Hattrick der 28:20-Endstand. Die stehenden Ovationen hatte sich die Mannschaft verdient. Die Nordtribüne sang: „Die Nummer eins im Land sind wir!“ Das gilt es am Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen zu unterstreichen.

SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach 28:20 (17:12)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (10 Paraden, ab 17.), Bergerud (2 Paraden) – Karlsson, Golla (), Hald (), Glandorf (), Svan (), Wanne, Jøndal (), Johannessen, Gottfridsson (), Lauge (), Rød ()

VfL Gummersbach: Lichtlein (4 Paraden), Puhle (6/1 Paraden, ab 31.) – Schröter (), Becker, Baumgärtner, Sommer (), Köpp (), Martinovic (), Zhukov (), Dayan, Norouzinezhad (), Preuss (), Villgrattner

Schiedsrichter: Kern/Kuschel (Bellheim/Karlsruhe);

Zuschauer: 6300 (ausverkauft)
Spielverlauf: 0:1 (3.), 2:2 (6.), 3:4 (8.), 5:4 (9.), 6:5 (10.), 6:7 (11.), 7:8 (14.), 8:9 (14.), 12:9 (21.), 13:10 (23.), 14:12 (26.) – 18:12 (33.), 18:14 (38.), 20:15 (41.), 21:17 (46.), 24:17 (50.), 24:19 (52.), 25:20 (56.)

 

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23.05.2019 19:00
DKB Handball-Bundesliga, 31.Spieltag
  
Rhein-Neckar Löwen - FA Göppingen 0 : 0
DKB Handball-Bundesliga, 32.Spieltag
  
TVB 1898 Stuttgart - SG Flensburg-Handewitt 0 : 0
  
SC Magdeburg - VfL Gummersbach 0 : 0
  
MT Melsungen - TSV Hannover-Burgdorf 0 : 0
  
SC DHfK Leipzig - HC Erlangen 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 20.05.2019 04:30:42
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