SCM im Lipperland

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Morgen steht in der DKB Handball-Bundesliga ein Klassiker auf dem Spielplan. Um 19 Uhr (live bei Sky) empfängt der TBV Lemgo Lippe unseren SCM. Bei den bisherigen 55 Partien gab es 21 TBV-Siege, 2 Unentschieden und 32 SCM-Siege. Im Torverhältnis steht es 1424:1506 für Grün-Rot.

In eigener Halle hat der TBV ein Plus aus seinen glorreichen Zeiten mit 17 Siegen, 2 Unentschieden und 8-SCM-Siegen. Die Ostwestfalen sind dabei im Torverhältnis mit 735:695 vorn. Der höchste Heimsieg Lemgos gegen unsere Magdeburger Jungs war mit 30:20 am 9.12.1995. Der letzte Erfolg mit 37:29 am 16.5.2012. Für den SCM steht der höchste Auswärtssieg in Lemgo mit 39:27 vom 16.9.2006 in der Statistik. Mit 34:25 gewannen die Grün-Roten zuletzt am 26.4.2017 das Traditionsduell in Lemgo.

Vergangene Saison netzte unser zukünftiger Rechtsaußen Tim Hornke kurz vor Ende für den TBV zum 27:27-Unentschieden ein. Morgen spielt Tim (194 Saisontore) das letzte Mal gegen Matthias Musche (239 Treffer), bevor beide ab nächster Saison die Flügelzange beim SCM sind. „Matze“ vorm heutigen Abschlusstraining: „Wir haben immer das Ziel zu gewinnen. Auswärts ist das aber auch nie einfach. Da haben einige Verletzungsausfälle beim TBV nichts zu sagen.“ Im Hinspiel siegte unser SCM mit 29:24 in der GETEC Arena gegen Lemgo Lippe. Ein ganz besonderer Moment war in der Partie für SCM-Flügelflitzer Robert Weber sein 2000. Bundesligator. Morgen freut sich „Berti“ auf das Wiedersehen auf der Platte mit Kumpel und TBV-Abwehrchef Fabian van Olphen. „Mit ihm ist in den Jahren beim SCM eine Freundschaft für die Ewigkeit entstanden.“ Neben unserem früheren Kapitän „Tulpe“ und Tim Hornke freut sich auch der Magdeburger Junge Christoph Theuerkauf mit dem TBV vielleicht den SCM etwas ärgern zu können. Für das Rückspiel morgen Abend stehen die Vorzeichen für die Lipperländer allerdings nicht so gut, fehlen doch weiterhin die fünf verletzten Rückraumspieler Kogut, Suton, Bartók, Carlsbogård und Lemke.

Verstärkung bekommt der TBV wieder von einigen Nachwuchsspielern des Team HandbALL. Trainer Florian Kehrmann muss sich also wieder etwas einfallen lassen. Wie bei der 19:25-Niederlage vor drei Tagen in Gummersbach. TBV-Coach Florian Kehrmann blickte danach voraus: „Jetzt geht es darum, schnell zu regenerieren und auch ein paar positive Dinge mitzunehmen. So hat das Sieben gegen Sechs z. B. sehr gut funktioniert. Diese Dinge müssen uns helfen, um im Angriff ein bisschen den Druck von der Mannschaft zu nehmen, und dann geht’s gegen Magdeburg weiter. Umso mehr brauchen wir in der Schlussphase der Saison den 8. Mann, der uns dann durch schlechte Phasen hindurch tragen kann.“ Die Phoenix contact Arena in Lemgo könnte sehr gefüllt sein beim SCM-Spiel. Fast 4.000 Karten sind schon verkauft. Der Handball-Klassiker TBV vs. SCM hat immer seine Anziehungskraft.

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